PISA 2025: Anteil leistungsstarker Schüler in Ukraine binnen sieben Jahren halbiert
Den Ergebnissen der PISA-Studie 2025 zufolge ist der Anteil der leistungsstarken 15-Jährigen in der Ukraine binnen sieben Jahren auf 3,6 % gesunken. Damit hat sich der Anteil der Spitzenschüler halbiert, was auf einen breiteren Qualitätsverlust im ukrainischen Bildungssystem hindeutet.
Das Wichtigste
- Der Anteil leistungsstarker Schüler in der Ukraine sank innerhalb von sieben Jahren um die Hälfte auf 3,6 %.
- 55 % der ukrainischen 15-Jährigen erreichten 2025 die Grundstufe im Lesen – gegenüber 74 % im Jahr 2018.
- Die Lesekompetenz ukrainischer Jugendlicher hat sich seit der vorherigen PISA-Erhebung nicht verbessert.
- PISA misst Ergebnisse in drei Bereichen: Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen.
- Als leistungsstark gelten Schüler, die in mindestens einem der drei Bereiche das höchste Niveau erreichen.
- Die PISA-Studie wird alle drei Jahre von der OECD durchgeführt.
Warum es wichtig ist
Die PISA-2025-Ergebnisse signalisieren eine deutliche Verschlechterung der Bildungsergebnisse der Ukraine bei den leistungsstärksten Schülern. Als weltweit anerkannter Maßstab für Bildungsqualität macht PISA die ukrainischen Ergebnisse direkt mit denen anderer Länder vergleichbar und unterstreicht damit die Dringlichkeit einer politischen Reaktion.
Was geschehen ist
Nach den PISA-2025-Ergebnissen ist der Anteil der ukrainischen 15-Jährigen, die in mindestens einem der drei erfassten Bereiche – Naturwissenschaften, Mathematik oder Lesen – das höchste Leistungsniveau erreichen, innerhalb von sieben Jahren um die Hälfte auf 3,6 % gefallen. Zugleich erreichten nur 55 % der ukrainischen 15-Jährigen die Grundstufe im Lesen; im Jahr 2018 waren es noch 74 % gewesen. Die Lesekompetenz ukrainischer Jugendlicher hat sich seit der vorherigen PISA-Erhebung nicht verbessert. Die Studie wird alle drei Jahre von der OECD durchgeführt und gilt als internationaler Referenzmaßstab für Bildungsqualität.
Hintergrund
PISA bewertet Schülerleistungen in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen. Als leistungsstark gelten jene Schüler, die in mindestens einem dieser drei Bereiche das höchste Leistungsniveau erreichen. Die internationale Schulleistungsstudie wird im Drei-Jahres-Rhythmus von der OECD – der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – durchgeführt.