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Russische Angriffe auf Charkiw und Oblast: sieben Tote, 80 Verletzte innerhalb eines Tages

Russische Angriffe haben innerhalb eines Tages sieben Menschen getötet und 80 verletzt, darunter drei Kinder, in der Stadt Charkiw und zehn Ortschaften der Oblast Charkiw. Zivile Infrastruktur in mehreren Bezirken wurde beschädigt. Der Transitsammelpunkt Losowa nahm 177 weitere Evakuierte auf.

Das Wichtigste

  • Sieben Tote und 80 Verletzte, darunter drei Kinder, durch Beschuss in Charkiw und der Oblast Charkiw
  • In Charkiw selbst wurden zwei Frauen und vier Männer getötet, 59 Menschen verletzt – darunter Mädchen im Alter von 11 und 15 Jahren sowie ein 15-jähriger Junge
  • In Tschuhujiw wurden sechs Menschen verletzt, sechs weitere erlitten eine akute Stressreaktion; im Dorf Rajiwka starb eine 85-jährige Frau
  • Charkiw wurde mit KAB-Gleitbomben und Drohnen angegriffen; die Slobidskyj- und Kyjiwskyj-Bezirke waren betroffen
  • In Charkiw wurden rund 45 Fahrzeuge, Lagergebäude, zwei zivile Betriebe, vier Wohnhäuser und Privathäuser beschädigt; weitere Schäden in den Bezirken Bohoduchiw, Kupjansk, Isjum, Charkiw und Tschuhujiw
  • Der Transitsammelpunkt Losowa nahm am vergangenen Tag 177 Menschen auf; seit Betriebsbeginn wurden dort 63.405 Personen registriert
  • Die Informationen stammen vom Leiter der Oblast-Militärverwaltung Charkiw, Oleh Syniehubow

Warum es wichtig ist

Mit sieben Toten und 80 Verletzten an einem Tag, darunter drei Kinder, ist dies eine der schwersten Tagesbilanzen an zivilen Opfern in der Oblast Charkiw seit Langem. Die Angriffe trafen die Stadt Charkiw selbst und zehn weitere Ortschaften, was die breite Gefährdung der Zivilbevölkerung in der Region verdeutlicht. Neben Wohnhäusern wurden auch ein Kinderhort, zivile Betriebe, Versorgungsnetze und Fahrzeuge beschädigt. Der Anstieg von 177 Evakuierten innerhalb eines Tages am Transitsammelpunkt Losowa zeigt, dass die Vertreibung aus frontnahen Gebieten weiterhin in großem Umfang anhält.

Was geschehen ist

Russische Streitkräfte haben Charkiw und die Oblast Charkiw über den vergangenen Tag hinweg mit einer Kombination aus KAB-Gleitbomben, Drohnen und Artillerie angegriffen. Nach Angaben des Leiters der Oblast-Militärverwaltung, Oleh Syniehubow, wurden dabei sieben Menschen getötet und 80 verletzt, darunter drei Kinder.

In Charkiw selbst starben zwei Frauen und vier Männer; 59 Menschen wurden verletzt, darunter Mädchen im Alter von 11 und 15 Jahren sowie ein 15-jähriger Junge. In der Stadt wurden rund 45 Fahrzeuge, Lagergebäude, zwei zivile Betriebe, vier Wohnhäuser und weitere Privathäuser beschädigt. Die Slobidskyj- und Kyjiwskyj-Bezirke der Stadt waren Ziel der Angriffe mit KAB-Gleitbomben und Drohnen.

In Tschuhujiw wurden sechs Menschen verletzt, sechs weitere erlitten eine akute Stressreaktion. Im Dorf Rajiwka (Shevtschenkiwská-Hromada) starb eine 85-jährige Frau; Frauen im Alter von 58 und 60 Jahren wurden verletzt. In Solotschiw wurden ein 41-jähriger Mann und eine 56-jährige Frau verletzt. Im Dorf Fesky wurde ein 59-jähriger Mann verletzt. In Derhatschi erlitt eine 56-jährige Frau eine akute Stressreaktion.

Zivile Infrastruktur wurde in mehreren Bezirken beschädigt: in Bohoduchiw Fahrzeuge, Privathäuser und Stromnetze; in Kupjansk zwei Privathäuser und eine Tankstelle; in Isjum Stromnetze; im Rajon Charkiw Gebäude und Fahrzeuge in Derhatschi; im Rajon Tschuhujiw Stromnetze, Privathäuser, ein Kinderhort, Fahrzeuge und ein ziviler Betrieb.

Laut den Angaben griff Russland die Oblast Charkiw mit zwei Mehrfachraketenwerfern, einer Rakete, drei KAB-Bomben, einer Geran-2-Drohne, einer Molnija-Drohne, sieben FPV-Drohnen und 186 Drohnen unbestimmten Typs an. Der Transitsammelpunkt Losowa nahm am vergangenen Tag 177 weitere Menschen auf; insgesamt wurden dort seit Betriebsbeginn 63.405 Personen registriert.

Hintergrund

Die Oblast Charkiw gehört seit Beginn der russischen Vollinvasion zu den regelmäßig von Beschuss und Luftangriffen betroffenen Regionen der Ukraine. Der Transitsammelpunkt Losowa dient als zentrale Anlaufstelle für Menschen, die aus der Region evakuiert werden; seit Aufnahme des Betriebs haben dort 63.405 Personen registriert.