Russische Angriffe auf Charkiw und Oblast: Eine Tote, 15 Verletzte – darunter drei Kinder
Russische Angriffe haben innerhalb eines Tages in Charkiw und elf Ortschaften der Oblast Charkiw eine Frau getötet und 15 Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Beschädigt wurden Wohnhäuser, ein Geschäft, eine Tankstelle, Fahrzeuge und Stromnetze. Im Dorf Lymaniwka starb eine 42-jährige Frau.
Das Wichtigste
- Ein Toter und 15 Verletzte, darunter drei Kinder, innerhalb eines Tages in der Oblast Charkiw
- Betroffen waren Charkiw und elf Ortschaften in der Oblast
- Im Dorf Lymaniwka (Hromada Losowa) starb eine 42-jährige Frau; ein 13-jähriger Junge wurde verletzt, weitere acht Personen erlitten eine akute Stressreaktion
- Verletzte wurden außerdem gemeldet aus Derhatschi, Wysokyj, Pisky-Radkiwski, Slatyne und Isjum
- Russische Drohnen griffen die Rajone Osnowjanskyj, Schewtschenkiwskyj und Slobidskyj in Charkiw an; eingesetzt wurden zwei Raketen, vier Drohnen vom Typ „Molnija" und fünf FPV-Drohnen
- In Charkiw und mehreren Rajonen wurden Wohnhäuser, ein Geschäft, eine Tankstelle, vier Autos und Stromnetze beschädigt
- Der Transitevakuierungspunkt in Losowa nahm binnen eines Tages 148 Menschen auf; insgesamt sind dort seit Betriebsbeginn 65.805 Menschen registriert
Warum es wichtig ist
Die Angriffe forderten innerhalb eines Tages ein Todesopfer und 15 Verletzte, darunter drei Kinder, in mehreren Gemeinden der Oblast Charkiw. Neben Wohngebäuden wurden auch ein Geschäft, eine Tankstelle, Fahrzeuge und Stromnetze beschädigt. Der Transitevakuierungspunkt in Losowa verzeichnete mit 148 ankommenden Menschen an einem Tag anhaltend hohe Evakuierungsaktivität.
Was geschehen ist
Russische Angriffe trafen binnen eines Tages Charkiw und elf Ortschaften der Oblast Charkiw. Dabei wurde eine 42-jährige Frau im Dorf Lymaniwka der Hromada Losowa getötet. Insgesamt 15 Menschen wurden verletzt, darunter drei Kinder. Im Dorf Lymaniwka erlitt ein 13-jähriger Junge Verletzungen; weitere acht Personen – unter ihnen ein 10-jähriger Junge – zeigten eine akute Stressreaktion. Weitere Verletzte wurden aus Derhatschi (46-jährige Frau), dem Dorf Wysokyj (35-jährige Frau und 5-jähriges Mädchen), Pisky-Radkiwski in der Hromada Borowa (47-jähriger Mann), Slatyne in der Hromada Derhatschi (40-jähriger Mann) und Isjum (53-jährige Frau) gemeldet. Russische Drohnen attackierten die Rajone Osnowjanskyj, Schewtschenkiwskyj und Slobidskyj in Charkiw. Laut Berichten setzte Russland zwei Raketen, vier Drohnen vom Typ „Molnija" und fünf FPV-Drohnen ein; der Typ von 120 weiteren Drohnen war noch unklar. Am 22. Oktober traf demnach eine russische Drohne den neunten Stock eines zwölfgeschossigen Bürogebäudes in Charkiw. In Charkiw selbst wurden ein Mehrfamilienhaus, ein Wohnhaus, ein Geschäft, vier Autos und Stromnetze beschädigt. Im Rajon Losowa wurden vier Wohnhäuser in Lymaniwka beschädigt, im Rajon Bohoduchiw ein Auto im Dorf Solotschiw und zwei Wohnhäuser in Wysokyj, im Rajon Kupjansk zwei Wohnhäuser in Myrne und Schewtschenkowe, im Rajon Isjum eine Tankstelle in Barwinkowe sowie drei Wohnhäuser und ein Auto in Isjum und im Rajon Charkiw ein Auto in Slatyne sowie ein Mehrfamilienhaus in Lisne. Der Transitevakuierungspunkt in Losowa nahm binnen eines Tages 148 Menschen auf; seit Betriebsbeginn wurden dort 65.805 Menschen registriert.
Hintergrund
Russische Drohnen griffen drei Rajone von Charkiw an. Zu den eingesetzten Waffen gehörten laut Berichten zwei Raketen, vier Drohnen vom Typ „Molnija" und fünf FPV-Drohnen; der Typ von 120 weiteren Luftfahrzeugen wurde noch ermittelt. Der Transitevakuierungspunkt in Losowa hatte seit seinem Betriebsbeginn 65.805 Menschen registriert.