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IMI registriert 14 Verletzungen der Meinungsfreiheit in der Ukraine im Oktober

Das Institut für Massenmedien in der Ukraine registrierte im Oktober 14 Fälle von Verletzungen der Meinungsfreiheit. Vier standen im Zusammenhang mit Russlands Angriff, zehn wurden von ukrainischen Bürgern und Institutionen verantwortet. Besonders häufig wurden Journalisten beim Zugang zu öffentlichen Informationen behindert; zudem wurden Mediengebäude beschädigt und im Oktober fünf Medienschaffende getötet.

Das Wichtigste

  • Das IMI registrierte im Oktober 14 Fälle von Verletzungen der Meinungsfreiheit in der Ukraine.
  • Vier Fälle waren mit Russlands Angriff auf die Ukraine verbunden, zehn nicht.
  • In fünf der zehn kriegsunabhängigen Fälle ging es um Einschränkungen des Zugangs zu Informationen.
  • In drei Fällen wurden Journalisten mit körperlicher Gewalt gedroht; zwei Fälle betrafen direkte Gewalt oder Bewegungsbeschränkungen.
  • Bei den zivilen Verstößen waren ukrainische Bürger und Institutionen verantwortlich.
  • Die redaktionellen Gebäude von Suspilne Zaporizhzhia, „Zakon i Biznes“ und „Vizyt“ wurden beschädigt.
  • Im Oktober wurde die Tod von fünf Medienschaffenden bekannt; seit Beginn der russischen Großinvasion sind 144 Medienschaffende getötet worden.

Warum es wichtig ist

Die Beobachtung zeigt, dass Journalisten im Oktober sowohl durch die russische Aggression als auch durch inländische Behinderungen gefährdet waren. Zugangsbeschränkungen bildeten die größte Gruppe der nicht mit dem Krieg verbundenen Verstöße. Angriffe beschädigten Mediengebäude und unterbrachen die Nachrichtenproduktion, selbst wenn keine Beschäftigten anwesend oder verletzt waren. Die im Oktober bekannt gewordenen fünf Todesfälle sowie die Gesamtzahl von 144 getöteten Medienschaffenden verdeutlichen das Ausmaß der Risiken für Medienschaffende.

Was geschehen ist

Das Institut für Massenmedien in der Ukraine registrierte im Oktober 14 Verletzungen der Meinungsfreiheit. Vier davon waren mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verbunden. In den übrigen zehn Fällen waren ukrainische Bürger oder Institutionen verantwortlich. Fünf dieser Fälle betrafen Einschränkungen des Zugangs zu öffentlichen Informationen, etwa durch selektive Akkreditierung, die Nichtzulassung zu öffentlichen Veranstaltungen oder die Verweigerung von Dokumenten. Drei Fälle umfassten Drohungen mit körperlicher Gewalt, in zwei weiteren Fällen журналістів застосовували силу або обмежовали їх свободу пересування.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainische Berichterstattung richtet den Fokus auf die monatliche Beobachtung des IMI und trennt Verstöße im Zusammenhang mit der russischen Aggression von inländischen Einschränkungen der journalistischen Arbeit. Besonders hervorgehoben werden die getöteten Medienschaffenden, beschädigte Redaktionen sowie konkrete Formen der Behinderung wie selektive Akkreditierung, verweigerte Dokumente, Drohungen und körperliche Gewalt. Zu den Verantwortlichen gehören Privatpersonen, Beamte, Polizeibeamte und die Leitungen staatlicher Einrichtungen.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Die englischsprachige Zusammenfassung hebt die monatliche Zahl der Verletzungen, ihre Unterteilung in kriegsbezogene und nicht kriegsbezogene Fälle, die Schäden an drei Medienobjekten und die Gesamtzahl der seit Beginn der Großinvasion getöteten Medienschaffenden hervor. Sie beschreibt außerdem die operativen Folgen: unterbrochene Dreharbeiten, beschädigte Gebäude und Infrastruktur sowie die vorübergehende Einstellung der Nachrichtensendung bei fortgesetztem Sendebetrieb.

Hintergrund

Das Institut für Massenmedien in der Ukraine beobachtet Verstöße gegen die Meinungsfreiheit und die Rechte von Journalisten. Im Oktober erfasste es 14 Fälle, darunter vier kriegsbezogene und zehn nicht mit dem russischen Angriff verbundene Vorfälle. Die nicht kriegsbezogenen Verstöße traten in mehreren Oblasten auf, darunter in Kyjiw, Charkiw, Sumy, Chmelnytskyj, Ternopil, Kirowohrad, Rivne und Wolyn. Zwei Fälle der Zugangsbeschränkung wurden in der Oblast Chmelnytskyj registriert.