188 Gefechte an der Front: Russland griff den Abschnitt Pokrowsk 16-mal an
Der ukrainische Generalstab meldete für die bis 08:00 Uhr am 6. November reichende Tageszeit 188 Gefechte an der Front. Russland setzte 7.093 Kamikaze-Drohnen ein, завдала 79 Luftangriffe und beschoss ukrainische Stellungen und Ortschaften 2.794-mal. Das ukrainische Militär traf nach eigenen Angaben neun Ziele der russischen Armee.
Das Wichtigste
- In 24 Stunden wurden 188 Gefechte an der Front gemeldet.
- Russland setzte 7.093 Kamikaze-Drohnen und 235 steuerbare Bomben ein.
- Ukrainische Militärflieger, Raketeneinheiten und Artillerie trafen neun russische Ziele.
- Auf dem Abschnitt Pokrowsk unternahm Russland 16 Angriffe.
- Im Abschnitt Kostjantyniwka wurden elf Angriffe verzeichnet.
- Russland beschoss ukrainische Stellungen und Ortschaften 2.794-mal.
- Luftangriffe trafen Esman und Kyjanyzja.
- Die ukrainischen Quellen beziffern die russischen Verluste für den Tag auf 2.440 Soldaten beziehungsweise fast 2.500.
Warum es wichtig ist
Die hohe Zahl der Gefechte zeigt, dass die Kämpfe gleichzeitig an mehreren Frontabschnitten mit hoher Intensität fortgesetzt werden. Besonders aktiv war der Abschnitt Pokrowsk, an dem Russland 16 Angriffe führte. Der breite Einsatz von Drohnen, Artillerie und Luftwaffe sowie die ukrainischen Gegenangriffe auf Kommando- und Feuerunterstützungspunkte verdeutlichen den anhaltenden Einsatz hybrider und luftgestützter Mittel.
Was geschehen ist
Nach den Angaben des ukrainischen Generalstabs kam es in der bis 08:00 Uhr des 6. November reichenden Tageszeit zu 188 Gefechten. Russische Truppen führten 79 Luftangriffe durch und warfen 235 steuerbare Bomben ab. Sie setzten außerdem 7.093 Kamikaze-Drohnen ein und beschossen ukrainische Stellungen und Ortschaften 2.794-mal. Auf dem Abschnitt Pokrowsk versuchten die Russen 16-mal vorzustoßen; auf dem Abschnitt Kostjantyniwka wurden elf Angriffe verzeichnet, auf dem Abschnitt Huliajpille neun. Die ukrainische Luftwaffe, die Raketeneinheiten und die Artillerie trafen zwei Gebiete mit Konzentrationen von Truppen und Technik, vier Artilleriesysteme sowie drei Kommandopunkte für Drohnen. Auf dem Abschnitt Süd-Slowozhschanschyna wurden vier Angriffe in Richtung Malyj Wowtscha, Ochrimiwka und Wowtschanski Chutory zurückgeschlagen, ebenso drei Angriffe auf dem Abschnitt Lyman.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Die ukrainischen Berichte stellen die operativen Angaben des Generalstabs in den Mittelpunkt. Im Vordergrund stehen die Zahl der Gefechte, die Aktivität der russischen Streitkräfte, ukrainische Treffer auf Ziele des Gegners sowie die Gefechte nach einzelnen Frontabschnitten. Besonders betont wird das Zurückweisen russischer Angriffe auf dem Abschnitt Süd-Slowozhschanschyna und weiteren ausgewiesenen Abschnitten.
Hintergrund
Die Angaben beziehen sich auf den Tageszeitraum bis 08:00 Uhr am 6. November. Eine der im Bericht erwähnten Quellen ist auf 2025 datiert, obwohl die übrigen Angaben den 6. November 2026 betreffen. Auf dem Abschnitt Kramatorsk sowie den Abschnitten Olexandriwka und Prydniprowskji meldete der Generalstab keine russischen Sturmangriffe. Auf Wolyn und Polissja wurden keine Anzeichen für die Bildung russischer Offensivgruppen festgestellt.