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Ukraine und Deutschland vereinbaren zusätzliche Energiehilfe und abgestimmten Druck auf Russland

Der ukrainische Energieminister Гаразд Шмигаль und die deutsche Bundeswirtschafts- und Energieministerin Катерина Райхе haben über zusätzliche Finanzierung für die Wiederbeschaffung von Ausrüstung und Erzeugnissen zur Wiederherstellung der ukrainischen Energieinfrastruktur gesprochen. Beide Seiten vereinbarten außerdem, ihre diplomatischen Bemühungen nach dem Angriff auf eine für die Kernkraftwerk Chmelnyzkyi wichtige Umspannstation zu koordinieren.

Das Wichtigste

  • Ukraine und Deutschland vereinbarten zusätzliche finanzielle Unterstützung für die Beschaffung von Energieausrüstung und Produkten.
  • Ukraine rechnet auf Lieferungen von Transformatoren, Turbinen und Generatoren, unter anderem von deutschen Herstellern.
  • Ein Angriff auf eine für das Kernkraftwerk Chmelnyzkyi entscheidende Umspannstation soll durch abgestimmten diplomatischen Druck auf Russland behandelt werden.
  • Deutschland hat bereits mehr als 806 Millionen Euro in den Fonds zur Unterstützung der ukrainischen Energie beigetragen.
  • Bereits 363 humanitäre Energielieferungen mit einem Gesamtgewicht von rund 3.794 Tonnen wurden von Deutschland bereitgestellt.
  • Energieobjekte der Ukraine wurden in den vergangenen 24 Stunden 18-mal getroffen.
  • Russland setzte 172 Drohnen und 36 ballistische Raketen ein; alle Raketen flogen Richtung Kyiv und Oblast Kyiv.

Warum es wichtig ist

Die deutsche Unterstützung soll notwendige Ausrüstung für die Wiederherstellung der ukrainischen Energieinfrastruktur finanzieren. Die Koordination diplomatischer Schritte ist zudem wichtig, weil der Angriff auf eine für den Betrieb des Kernkraftwerks Chmelnyzkyi kritische Umspannstation die Energiesicherheit und den Schutz der ukrainischen Atomenergie betrifft.

Was geschehen ist

Der ukrainische Energieminister Гаразд Шмигаль führte eine Online-Unterredung mit der deutschen Bundeswirtschafts- und Energieministerin Катерина Райхе. Beide Seiten vereinbarten zusätzliche finanzielle Unterstützung für die Beschaffung von Ausrüstung und Erzeugnissen, die für Wiederherstellungsarbeiten in der ukrainischen Energiewirtschaft benötigt werden. Ukraine erwartet insbesondere Transformatoren, Turbinen und Generatoren, auch von deutschen Herstellern.

Zusätzlich vereinbarten die Minister, bei den diplomatischen Bemühungen zur Reaktion auf den Angriff на електропідстанцію, критичну для роботи Хмельницької АЕС zusammenzuarbeiten. Hintergrund ist eine schwere russische Angriffswelle: In 24 Stunden wurden 18 Energieobjekte getroffen. Russland setzte dabei 172 Drohnen und 36 ballistische Raketen ein, von denen alle auf Kyiv und das Oblast Kyiv gerichtet waren; weitere zwölf Regionen wurden angegriffen. Luftverteidigungskräfte schossen vier Raketen und 149 Drohnen ab. Zudem wurden Stromnetze angegriffen, die Energie von Atomkraftwerken nach Kyiv, in das Oblast Kyiv та in das zentrale Gebiet der Ukraine übertragen.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Das ukrainische Quellenmaterial betont die Schwere der Angriffe auf die Energieinfrastruktur und die entscheidende Rolle der beschädigten Umspannstation für den Betrieb des Kernkraftwerks Chmelnyzkyi. Im Mittelpunkt stehen praktische Wiederherstellungshilfe, die Lieferung von Ausrüstung, der Schutz der Atomenergie und ein gemeinsamer diplomatischer Druck auf Russland.

Hintergrund

Deutschland hat der ukrainischen Energie bereits mehr als 806 Millionen Euro über den Fonds zur Unterstützung der ukrainischen Energie sowie 363 humanitäre Energielieferungen mit einem Gesamtgewicht von fast 3.794 Tonnen bereitgestellt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Angriffe vereinbarten die Länder zusätzliche Hilfe für die Beschaffung von Ausrüstung und Produkten für die Wiederherstellung zerstörter oder beschädigter Energieanlagen.