Альфа-група СБУ
Die Alpha-Gruppe des SBU ist eine Spezialeinheit des ukrainischen Sicherheitsdienstes, die für Anti-Terror-Einsätze, Geiselbefreiungen und die Festnahme besonders gefährlicher Straftäter zuständig ist. Sie wurde 1994 auf Grundlage der gleichnamigen KGB-Gruppe der Sowjetzeit gegründet. Die Einheit war an mehreren bekannten Operationen in der Ukraine und im Ausland beteiligt, darunter an der Geiselbefreiung in einer Schule in Beslan im Jahr 2004.
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Schießerei zwischen SBU und Militärgeheimdienst GUR in Kiew – Affäre um Kaplunov und angebliches Attentat auf Sakajew
Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU erklärte am 2. und 3. September 2026, er habe einen mutmaßlich vom russischen FSB angeordneten Anschlag auf den im Exil lebenden Tschetschenen-Sprecher Achmed Sakajew während des Unabhängigkeitstags verhindert. Festgenommen wurde der stellvertretende Kommandeur des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunov. In der Nacht und am Morgen des 2. September kam es im Kiewer Stadtteil Beresnjaky zu einer Schießerei zwischen SBU-Kräften und Angehörigen des Militärgeheimdienstes GUR, bei der drei GUR-Vertreter verwundet wurden. Die GUR sprach von einer gezielten Desinformationskampagne; Präsident Selenskyj nannte den Vorfall „absolut beschämend".