Karpatenkonvention
Die Karpatenkonvention (Übereinkommen über den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Karpaten) ist ein multilaterales Umweltübereinkommen, das 2003 in Kiew unter der Schirmherrschaft des UNEP unterzeichnet wurde und 2006 in Kraft trat. Vertragsparteien sind die sieben Staaten, in deren Hoheitsgebiet die Karpaten liegen: die Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn, die Slowakei, Tschechien und Serbien. Die Konvention bildet den Rahmen für die Zusammenarbeit beim Schutz der biologischen Vielfalt, der nachhaltigen Entwicklung, des kulturellen Erbes und der grenzüberschreitenden Politikkoordinierung in Bereichen wie Verkehr, Tourismus und Landwirtschaft.
Diese Organisation kommt in veröffentlichten Beiträgen noch nicht vor.