Generalstab der Streitkräfte der Ukraine
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine ist das höchste militärische Führungsorgan, das für die strategische Planung und Leitung der ukrainischen Armee verantwortlich ist. Er wird vom Chef des Generalstabs geleitet, der vom Präsidenten ernannt wird. Er veröffentlicht täglich Meldungen über Verluste des Gegners und den Verlauf der Kampfhandlungen.
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Ukraines Oberbefehlshaber Drapatji legt „Kriegsplan“ dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat vor
Der ukrainische Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatji hat einen sogenannten „Kriegsplan“ ausgearbeitet und zur Prüfung an den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (RNBO) übergeben. Laut „Ukrajinska Prawda“ handelt es sich vermutlich um das erste strategische Dokument dieser Art für die Ukraine seit Beginn der großangelegten Invasion. Gleichzeitig hat Drapatji Dutzende Obristen und Generäle in die Reserve versetzt.
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Ukraine: Ministerium beziffert Ausfall russischer Öl-Raffineriekapazität auf über 51 Prozent
Das ukrainische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass die weitreichenden Angriffe der ukrainischen Streitkräfte mehr als 51 Prozent der russischen Ölverarbeitungskapazität außer Betrieb gesetzt haben. Verteidigungsminister Jevhenij Chmara bezeichnete dies als schweren Schlag gegen die russische Kriegswirtschaft. Das Ministerium nannte mehrere Raffinerien und den Komplex in Ust-Luga unter den zuletzt getroffenen Anlagen.
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Generalstab: 204 Gefechte in der Ukraine – Pokrovske-Richtung am stärksten umkämpft
Der ukrainische Generalstab meldete am Morgen des 4. Oktober 2026 insgesamt 204 Gefechte an der Front in den vergangenen 24 Stunden. Die meisten Angriffe konzentrierten sich auf die Richtung Pokrovske. Russische Streitkräfte flogen 65 Luftangriffe, setzten 233 gelenkte Bomben, 9.090 Kamikazedrohnen und 2.465 Beschüsse ein.
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Generalstab: 194 Gefechte binnen 24 Stunden – Kämpfe konzentrieren sich auf Kostjantyniwka und Pokrowsk
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat für den 3. Oktober 2026 – den 1.683. Tag der russischen Vollinvasion – 194 Kampfhandlungen an der Front gemeldet. Die heftigsten Kämpfe fanden an den Richtungen Kostjantyniwka und Pokrowsk statt. Die Russland seit dem 24. Februar 2022 zugeordneten Gesamtverluste beziffert der Generalstab auf rund 1.538.950 Personen; allein am Vortag seien 1.560 russische Soldaten „liquidiert“ worden.
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Ukrainische Streitkräfte treffen am 2. Oktober und in der Nacht zum 3. Oktober 2026 mehrere russische Militärobjekte
Nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine haben die ukrainischen Verteidigungskräfte am 2. Oktober und in der Nacht zum 3. Oktober 2026 eine Reihe wichtiger russischer Militärobjekte getroffen. Dazu gehören ein Standort für die Lagerung, Vorbereitung und den Start von Kampfdrohnen im Raum Donezk, ein Kommandoposten bei Nowaja Tawolschanka im russischen Gebiet Belgorod, eine Furt über den Fluss Mokri Jaly bei Nowotscheretuwate, eine Reparaturbasis bei Hromiwka im Gebiet Cherson und ein Materiallager bei Wosnesseniwka im Gebiet Belgorod.
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Drohnenangriff auf russische Drohnenbasis Zymbulowo in Oblast Orjol
In der Nacht zum 3. Oktober haben Drohnen die UAV-Startbasis Zymbulowo in der russischen Oblast Orjol angegriffen. Satellitendaten von NASA FIRMS zeigten ab 01:33 mehrere Brandherde im Bereich der Anlage. Das ukrainische Verteidigungsministerium bestätigte den Angriff auf einen Startplatz für „Shahed“-Drohnen in seinem Wochenrückblick. In derselben Nacht wurde auch die Oblast Kaluga mit einer großangelegten Drohnenattacke überzogen.
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Ukrainische Drohnenangriffe auf Ölraffinerie in Wolgograd und Transneft-Tanklager in Samara
In der Nacht zum 2. Oktober 2026 hat die ukrainische Armee mit Drohnen zwei russische Ölinfrastrukturobjekte angegriffen: die Lukoil-Raffinerie in Wolgograd und die Transneft-Dispatchstation „Samara“ (LWDZ). Auf dem Gelände beider Anlagen wurden Explosionen und Brände registriert. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer „gerechten Antwort“ auf die russische Eskalation; der Generalstab bezeichnete die Schläge als Ausübung des Selbstverteidigungsrechts nach Artikel 51 der UN-Charta.
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Putin auf dem Waldaiklub: Neutralität der Ukraine, nukleare Drohgebärden und neue Ultimaten für Frieden
Wladimir Putin hat am 1. Oktober auf der 23. Sitzung des Waldaiklubs in Sotschi die Neutralität der Ukraine als Vorbedingung für ein Abkommen bekräftigt, mit Hinweis auf die Souveränitätserklärung der Ukrainischen SSR von 1990. Er drohte erneut mit dem Einsatz von Nuklearwaffen bei einem direkten Angriff auf Russland oder Kaliningrad und verglich diese mit einer „Wand, an der ein Gewehr hängt, das irgendwann abgefeuert werden muss“. Zudem lehnte er einen gegenseitigen Verzicht auf Schläge gegen Schiffe und Ölraffinerien ab und knüpfte einen Frieden an die vollständige Kontrolle Russlands über den Donbass. Die EU-Kommission verurteilte die nukleare Rhetorik als „unverantwortlich“.
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Ukraine beziffert Verteidigungsdefizit 2026 auf 27 Milliarden Dollar
Der ukrainische Premierminister Serhij Korezkyj hat das Verteidigungsdefizit der Ukraine für 2026 auf 27 Milliarden US-Dollar beziffert. Rund 7 Milliarden sollen durch Sparmaßnahmen und Umschichtungen im Inland gedeckt werden, die übrigen 20 Milliarden sind Gegenstand von Verhandlungen mit internationalen Partnern. Nach Angaben der Regierung ist die Ukraine zudem bereit, auf 29,5 Milliarden Dollar geplanter internationaler Finanzierung zu verzichten, wenn sie ihre Verpflichtungen gegenüber den Partnern nicht bis zum 15. Oktober erfüllt.
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Russland verlängert Exportverbot für Dieselkraftstoff bis Ende Oktober
Die russische Regierung hat das Exportverbot für Dieselkraftstoff für Produzenten bis zum 31. Oktober 2026 verlängert. Hintergrund ist eine angespannte Versorgungslage auf dem Inlandsmarkt, die durch ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien verschärft wird.
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Ukraine meldet russische Gesamtverluste von rund 1,53 Millionen Soldaten
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bezifferte die russischen Tagesverluste am Morgen des 29. September auf etwa 1.440 Soldaten. Damit summieren sich die Gesamtverluste Russlands seit Beginn der großangelegten Invasion auf rund 1.532.500 getötete und verwundete Militärangehörige. Unabhängige Untersuchungen und NATO-Schätzungen kommen zu deutlich niedrigeren Zahlen.
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Drapatyi startet Personalüberprüfung im Generalstab der Streitkräfte
Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Mykhailo Drapatyi, hat eine Personalüberprüfung der Offiziere des Generalstabs eingeleitet. Ziel ist es, vor allem Offiziere mit Kampferfahrung seit 2022 in ihren Positionen zu halten. Bis zum 2. Oktober müssen die Leiter der Struktureinheiten Angaben zu Offizieren ohne praktische Kampferfahrung vorlegen.
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Russland greift die Ukraine mit Raketen und Drohnen in der Nacht zum 29. September an
Russland hat in der Nacht zum 29. September 2025 eine großangelegte kombinierte Attacke mit Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und einer großen Zahl an Drohnen auf Kiew und mindestens zehn Oblaste der Ukraine geflogen. Dabei wurden unter anderem das Depot des Bahnhofs Kiew-Passaschyrskyj, Daten- und Geschäftszentren, Wohnhäuser, Energieanlagen und zwei ausländische Schiffe in der Oblast Odessa beschädigt. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, alle Raketen und 106 Drohnen abgefangen zu haben.
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Ukrainische Drohnen greifen Öldepot Edelweiss-95 und weitere Treibstoffanlagen in Krasnodar an
In der Nacht zum 28. September 2026 haben ukrainische Drohnen den Öldepot Edelweiss-95 in der Staniza Nowotitarowskaja im russischen Krasnodar sowie weitere Treibstoffanlagen in der Region getroffen. Nach Angaben des SBU schlugen Drohnen des Alpha-Sondereinsatzzentrums in vier Depots ein, während die russischen Behörden den Angriff zunächst nicht offiziell bestätigten.
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Ukrainische Streitkräfte greifen in Nacht zu 26. September Rüstungswerk in Rostow und weitere Ziele an
In der Nacht zum 26. September 2026 haben ukrainische Streitkräfte das Awowski optisch-mechanisches Werk (AOMZ) in der Stadt Asow, Oblast Rostow, getroffen. Nach Angaben des SBU führte der Alpha-Sondereinsatzstützpunkt gemeinsam mit der ukrainischen Marine den Angriff mit Marschflugkörpern des Typs Neptune sowie mit den Drohnenraketen Ruta, Paljanyzja und Bars aus. Am selben Tag wurden der Iljski-Ölraffinerie im Krasnodar-Gebiet, einem russischen Flugabwehrsystem Pantsir-S2, einem Munitionslager in Siwjerodonezk und einer Radaranlage P-18 Terek in der Oblast Donezk getroffen.
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Trump hofft auf Ukraine-Deal vor dem Winter, Selenskyj widerspricht: Putin will Krieg nicht beenden
US-Präsident Donald Trump hat am 26. September erklärt, er hoffe, dass Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin sich noch vor einer harten Winterzeit auf eine Vereinbarung einigen können. Am selben Abend hielt der ukrainische Präsident Selenskyj in seiner Abendansprache dagegen: Putin plane nicht, den Krieg gegen die Ukraine in diesem Winter zu beenden, und finde ständig neue Vorwände, um Treffen, ein trilaterales Format und Gespräche über ein Kriegsende zu vermeiden. Trump und Selenskyj hatten sich am 22. September am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York getroffen.
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Ukrainische Drohnen treffen zwei russische Ölraffinerien und Rüstungsbetriebe
In der Nacht zum 25. September haben ukrainische Drohnen mehrere russische Regionen angegriffen. Getroffen wurden die Raffinerie Lukoil-Permnefteorgsintez in Perm, die Raffinerie Nowoschachtinsk im Gebiet Rostow sowie der Mikroelektronik-Betrieb Iskra in Uljanowsk, der zum Rüstungskonzern Almaz-Antej gehört. Der Generalstab der Ukraine und Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigten die Angriffe.
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Russland greift Ukraine mit 295 Drohnen in einer Nacht an – 267 abgefangen
In der Nacht zum 25. September 2026 hat Russland die Ukraine mit 295 Drohnen verschiedener Typen angegriffen. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden bis 07:30 Uhr 267 davon abgeschossen oder unterdrückt. Einschläge wurden an 16 Orten registriert, herabfallende Trümmer an weiteren vier. In Kiew, im Großraum Kiew und in Saporischschja wurden Verletzte, Brände und Schäden gemeldet, darunter an einem Krankenhaus.
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Russland verübt massive Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew – zwei Tote, mindestens acht Verletzte
In der Nacht zum 24. September 2025 hat Russland Kiew mit einem massiven kombinierten Angriff aus ballistischen Raketen, Zircon-Antischiffsraketen und 282 Drohnen angegriffen. Nach Angaben des ukrainischen Rettungsdienstes wurden zwei Menschen getötet und mindestens acht verletzt. Präsident Selenskyj erklärte, der Angriff habe zivile Infrastruktur getroffen, während er sich in New York mit US-Kongressabgeordneten über Sanktionen gegen Russland beriet.
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Selenskyj: Russland 2026 nur 90–100 km² netto – bei 260.000–270.000 eigenen Verlusten
Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in einem Interview mit dem Wall Street Journal, die Ukraine habe 2026 rund 800 km² zurückerobert, während russische Streitkräfte etwa 890 km² eingenommen hätten. Der Nettogewinn Russlands liege damit bei rund 90–100 km² – bei 260.000–270.000 russischen Verlusten, wie Selenskyj angab.