Internationales Register für Schäden für die Ukraine
Das Internationale Register für Schäden für die Ukraine ist eine internationale Initiative, die auf dem Gipfel des Europarats im Mai 2023 in Reykjavík ins Leben gerufen wurde. Das Register bildet den ersten Baustein eines künftigen internationalen Entschädigungsmechanismus und dient der Dokumentation von Schäden und Verlusten, die der Ukraine, ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie juristischen Personen seit dem 24. Februar 2022 zugefügt wurden. Es wird im Rahmen des Europarats geführt; die laufenden Geschäfte leitet ein Exekutivdirektor.
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Internationaler Schädenregister für Ukraine öffnet alle 43 Kategorien für Anträge
Am 30. September hat das Internationale Register für Schäden durch die russische Aggression gegen die Ukraine (RD4U) die letzte Phase der schrittweisen Einführung abgeschlossen und alle 43 Antragskategorien geöffnet. Damit können Schäden von Privatpersonen, juristischen Personen und dem ukrainischen Staat formal erfasst werden. Bislang gingen etwa 195.000 Anträge ein, von denen mehr als 65.000 in das Register aufgenommen wurden.