Russische Drohnen
"Russian drones" ist ein Sammelbegriff für unbemannte Luftfahrzeuge, die von der Russischen Föderation hergestellt oder eingesetzt werden. In westlichen Medien und Analysen bezeichnet der Begriff üblicherweise eine Familie russischer Angriffs- und Aufklärungsdrohnen, darunter die Typen Orlan-10, Lancet und die ZALA-Serie sowie die iranische Shahed-Reihe, die auf russischem Territorium montiert wird. Russland setzt diese Systeme seit seiner Invasion der Ukraine im Jahr 2022 umfangreich zur Bekämpfung von Infrastruktur, zur Aufklärung und für Angriffe auf Stellungen der ukrainischen Streitkräfte ein. Hersteller sind sowohl staatliche Rüstungsbetriebe als auch private Unternehmen wie der Kalaschnikow-Konzern und die ZALA Aero Group.
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Russland greift Ukraine mit 80 Drohnen in der Nacht zum 16. September an – 63 abgefangen
In der Nacht zum 16. September 2026 hat Russland die Ukraine mit 80 Kampfdrohnen angegriffen, darunter Shahed- (auch strahlgetriebene), Gerbera- und Parodia-Typen, gestartet aus Richtungen in Russland und dem besetzten Krim. Die ukrainische Luftwaffe meldete, 63 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt zu haben. Einschläge wurden an sieben Standorten registriert, herabfallende Trümmer an zwei weiteren. Am Folgetag wurden ziviler Schaden und Opfer aus mehreren Regionen gemeldet, darunter ein getroffener Reisezug und ein getroffener Linienbus.
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Støre: Drohne während Starts in Moldau fast Flugzeug von Selenskyj getroffen
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erklärte am 9. September in einem Interview mit NRK, eine Drohne habe das Flugzeug von Präsident Wolodymyr Selenskyj am 8. September beim Start in Moldau Richtung Oslo „fast getroffen". Die Reise galt der Beisetzung von König Harald V. Moldau und Rumänien hatten zuvor wegen einer als Shahed-Typ identifizierten Drohne den Luftraum teilweise gesperrt; Selenskyj startete mit Verspätung. Norwegische Beamte und der ukrainische Präsidialstab stellten später klar, dass unklar sei, wie nah die Drohne dem Flugzeug kam, und nannten Støres Schilderung „übertrieben".