Thema: Luftangriffe
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Russische Drohne trifft Schule in Kiew – keine Verletzten unter 104 Schülern im Schutzraum
Am Morgen des 1. Oktober schlug eine russische Drohne in ein Schulgebäude im Kiewer Stadtbezirk Solomjanskyj ein, während sich 104 Schüler und rund 60 Mitarbeiter im Schutzraum aufhielten. Der Gefechtskopf detonierte nicht; nach Einschätzung von Experten hätte eine Detonation alle vier Etagen des Gebäudes zerstören können. Verletzt wurde niemand.
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Trump macht ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien für US-Dieselkrise verantwortlich
US-Präsident Donald Trump hat am 30. September im Weißen Haus erklärt, die US-Dieselkrise sei nicht auf den Nahen Osten, sondern auf ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien zurückzuführen. Er forderte Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut auf, die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen, und schloss ein Exportverbot für US-Diesel nicht aus.
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Russlands Ölexport-Einnahmen erreichen Rekordwert seit Kriegsbeginn
Russlands Einnahmen aus dem Seetransport von Öl haben in der Woche bis zum 27. September 2,75 Milliarden US-Dollar erreicht – den höchsten Wochenwert seit Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine. Höhere Mengen und steigende Preise für Urals und ESPO trieben den Anstieg. Gleichzeitig schränkt Moskau den Export von Diesel ein, und ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien haben rund ein Fünftel der heimischen Verarbeitungskapazität außer Betrieb gesetzt.
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Ukrenergo kündigt Stromausfallpläne für den 1. Oktober an und hebt sie noch am selben Tag wieder auf
Der ukrainische Netzbetreiber Ukrenergo kündigte für den 1. Oktober in mehreren Regionen geplante Stromverbrauchseinschränkungen an und hob diese noch am selben Tag wieder auf. Grund waren die Folgen eines massiven russischen Angriffs auf Energieinfrastruktur in der Nacht zum 30. September. Premierminister Serhij Korezkyj sprach von der größten kombinierten Attacke auf den Energiesektor seit Ende der vergangenen Heizperiode.
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Budanov: Partner mit Drohnen-Abkommen erhalten Zugang zu ukrainischer Abfangtechnologie
Der Leiter des Präsidialamts der Ukraine, Kyrylo Budanov, hat im Interview mit Euronews gesagt, dass Länder mit geltenden Drone-Deal-Vereinbarungen Zugang zu neuen ukrainischen Technologien zur Abwehr russischer Kampfdrohnen mit Antrieb erhalten können. Die Ukraine setze solche Abfangmittel bereits experimentell im Kampf ein; die größte Herausforderung sei die Produktion in ausreichender Stückzahl vor dem härtesten Teil des Winters.
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Notstromabschaltungen in Kiew und drei Oblasten nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur
Am Abend des 30. September wurden in Kiew, der Oblast Kiew, der Oblast Tschernihiw und der Oblast Schytomyr Notstromabschaltungen eingeführt, nachdem russische Angriffe die Energieinfrastruktur getroffen hatten. Später wurden die Notabschaltungen durch planmäßige Stabilisierungsabschaltungen ersetzt.
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Mehr als die Hälfte der ukrainischen F-16 wegen Wartung in Belgien nicht einsatzbereit
Mehr als die Hälfte der ukrainischen F-16-Kampfjets ist laut einem Bericht des Wall Street Journal derzeit nicht kampfbereit, weil technische Wartungsarbeiten in Belgien durch den belgischen Auftragnehmer Sabena Aerospace Engineering unter einem US-Vertrag über bis zu 235,5 Millionen Dollar zu lange dauern. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte im Gespräch mit der Financial Times, dass rund die Hälfte der Flotte in Europa repariert wird, und forderte, die Wartung stärker auf ukrainisches Territorium zu verlagern. Das ukrainische Außenministerium wies die Darstellung einer „katastrophal niedrigen" Einsatzbereitschaft zurück.
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Russland verlängert Exportverbot für Dieselkraftstoff bis Ende Oktober
Die russische Regierung hat das Exportverbot für Dieselkraftstoff für Produzenten bis zum 31. Oktober 2026 verlängert. Hintergrund ist eine angespannte Versorgungslage auf dem Inlandsmarkt, die durch ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien verschärft wird.
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Drone stürzt in Moldau nahe ukrainischer Grenze ab – Chișinău bestellt russischen Botschafter ein
Am Morgen des 30. September 2026 ist eine Drohne in den Luftraum der Republik Moldau eingedrungen und nahe dem Dorf Hyrbovăț im Rajon Anenii Noi abgestürzt und explodiert. Verletzte gab es nach bisherigen Angaben nicht. Im Laufe des Tages wurden weitere Drohnen über dem Land geortet; Moldau sperrte Teile seines Luftraums, das Außenministerium verurteilte den Vorfall und bestellte den russischen Botschafter ein. Der Vorfall ereignete sich während eines großangelegten russischen Angriffs mit Raketen und Drohnen auf die Ukraine.
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Drohnenangriffe auf Energieinfrastruktur in der besetzten Krim lösen Strom- und Wasserausfälle aus
In der Nacht zum 30. September 2025 haben Drohnenschläge mehrere Energieanlagen in der besetzten Krim getroffen. Das russisch kontrollierte „Krimenergo" bestätigte Schäden an Umspannwerken, ohne Ursachen zu nennen. In mehreren Bezirken fiel der Strom aus, in Armjansk und Sewastopil auch die Wasserversorgung.
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Ukrainische F-16-Piloten laut Luftwaffe über 3.150 Luftziele abgeschossen
Der Kommandeur der ukrainischen Luftwaffe, Anatolij Krywonoschko, hat bei einem Treffen mit dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin mitgeteilt, dass ukrainische F-16-Piloten seit Einführung des Typs mehr als 3.150 Luftziele abgeschossen und über 650 Bodenziele angegriffen haben. Darunter sind 666 Marschflugkörper und rund 2.500 Drohnen verschiedener Typen. Gespräche über eine Umstellung auf die modernere F-16 Block 70/72 wurden geführt.
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Russland greift Kiew und Region mit Raketen und Drohnen an – ein Kind getötet
In der Nacht zum 30. September 2026 hat Russland die Ukraine mit einer koordinierten Raketen- und Drohnenattacke überzogen, deren Hauptrichtung Kiew und die Oblast Kiew waren. Nach ukrainischen Angaben wurden mindestens fünf ballistische Raketen und 155 von 188 Drohnen abgefangen. In Kiew starben mindestens zwei Menschen, im Vorort Wyschhorod kam ein Kind ums Leben.
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Selenskyj kündigt Lieferung von drei F-16-Kampfjets aus Belgien an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 29. September eine Vereinbarung mit Belgien über die Lieferung von drei F-16-Kampfjets bis Ende des Jahres bekannt gegeben. Die Jets werden im Eilverfahren übergeben; Selenskyj verwies auf die anhaltende russische Eskalation als Begründung für den zusätzlichen Bedarf.
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Russische Gleitbomben treffen Schule und Wohngebiet in Sumy – zwei Tote, mehrere Kinder verletzt
Am 29. September 2026 haben russische Streitkräfte die Stadt Sumy mit mehreren Gleitbomben (KAB) angegriffen. Eine Bombe traf eine Schule während des Unterrichts im Stadtteil Saritschnyj, eine weitere den privaten Wohnsektor. Zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere Kinder wurden verletzt. Präsident Selenskyj verurteilte den Angriff und forderte die USA, Europa und die Partner der Ukraine zu verstärktem Druck auf Russland auf.
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Ukraine: Agrarminister warnt vor Liquiditätskrise der Bauern wegen blockierter Schwarzmeerexporte
Der ukrainische Agrarminister Taras Wysotsky warnt, dass den ukrainischen Landwirten das Geld ausgeht und im Frühjahr eine noch schärfere Finanzkrise drohen könnte. Grund sei die anhaltende Blockade der Schwarzmeerexporte durch Russland. Die EU-Kommission habe eine Hilfsanfrage über 220 Millionen Euro abgelehnt; stattdessen sei ein zinsgünstiges Darlehen der Weltbank über 250 Millionen Dollar geplant.
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Klymenko: 235 Luftalarme in Kiew binnen eines Monats – über 261 Stunden unter Beschuss
Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Ihor Klymenko, hat am 29. September mitgeteilt, dass in Kiew seit dem 27. August 235 Luftalarme mit einer Gesamtdauer von 261 Stunden registriert wurden – mehr als zehn zusammenhängende Tage unter Bedrohung. Er beschrieb die Lage als fast ununterbrochenen Angriff durch russische Jet-Drohnen und kündigte Tests neuer ukrainischer Abfangdrohnen sowie Gespräche mit internationalen Partnern über neue Luftverteidigungspakete an.
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Russische mobile Feuergruppen setzen offenbar chinesische QW-18/19-MANPADS ein
Russische mobile Feuergruppen der 51. Luftverteidigungsdivision trainieren in der Oblast Rostow mit mutmaßlich chinesischen QW-18/19-MANPADS. Die russischen Soldaten bezeichnen das System als „Iwa“. Die Startgeräte tragen keine Markierungen, was auf eine bewusste Verschleierung der Herkunft hindeutet.
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Russland greift die Ukraine mit Raketen und Drohnen in der Nacht zum 29. September an
Russland hat in der Nacht zum 29. September 2025 eine großangelegte kombinierte Attacke mit Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und einer großen Zahl an Drohnen auf Kiew und mindestens zehn Oblaste der Ukraine geflogen. Dabei wurden unter anderem das Depot des Bahnhofs Kiew-Passaschyrskyj, Daten- und Geschäftszentren, Wohnhäuser, Energieanlagen und zwei ausländische Schiffe in der Oblast Odessa beschädigt. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, alle Raketen und 106 Drohnen abgefangen zu haben.
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Pentagon schließt vorläufigen 20,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Raytheon über AMRAAM-Raketen
Das US-Verteidigungsministerium hat mit Raytheon, einer Division von RTX, eine vorläufige mehrjährige Vereinbarung im Wert von 20,7 Milliarden US-Dollar über die beschleunigte Produktion von AMRAAM-Raketen unterzeichnet. Der Vertrag ist Teil der Bemühungen, US-Munitionsbestände aufzufüllen, die durch Lieferungen an Verbündete – darunter die Ukraine – und durch eigene Militäroperationen geschrumpft sind. Er fügt sich in die breitere Initiative „Arsenal of Freedom“ und eine Reihe weiterer Großvermutenderdes Pentagons in diesem Jahr ein.
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Khmara bittet EU-Staaten um Patriot-Raketen und Finanzierung von Drohnen-Abfangjägern
Der ukrainische Verteidigungsminister Jevhenij Chmara hat am 28. September auf dem Treffen des EU-Rates für Auswärtige Angelegenheiten die Mitgliedstaaten gebeten, einen Teil ihrer Patriot-Raketen aus eigenen Beständen an die Ukraine abzugeben. Im Gegenzug soll die Ukraine später Raketen aus bestehenden Verträgen liefern. Chmara warb zudem um europäische Finanzierung der Produktion ukrainischer Abfangdrohnen gegen reaktive Shahed-Typen und forderte Luft-Luft-Raketen, MANPADS sowie Munition für F-16-Kampfjets.