Thema: Friedensverhandlungen
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Ukraine schickt Delegation nach Washington – Rubio spricht von „strategischer Sackgasse“
Eine ukrainische Delegation wird am 9. und 10. Oktober in den USA mit den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verhandeln. Parallel erklärte US-Außenminister Marco Rubio im Interview mit der griechischen Zeitung Kathimerini, ein diplomatisches Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sei derzeit „unerreichbar“, und sprach von einer „strategischen Sackgasse“. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies diese Einschätzung bei einem Besuch in Pryluky zurück und forderte stattdessen härtere Sanktionen gegen Russland.
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Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe in der Schwarzmeer-Zone Bulgariens
Am 6. Oktober haben Drohnen zwei Handelsschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens im Schwarzen Meer angegriffen. Das unter togoischer Flagge fahrende ALFA WATAN sank, das unter palauischer Flagge fahrende ABLE geriet in Brand. Alle 18 Besatzungsmitglieder der ABLE wurden auf die Fähre DIOSCURIA der bulgarischen Marine evakuiert, die Besatzung der ALFA WATAN galt zunächst als vermisst; nach Angaben des rumänischen Innenministeriums gab es zwei Tote und 11 Gerettete. Die bulgarische Regierung verurteilte den Angriff als schweren Verstoß gegen das Völkerrecht; die EU-Kommissionspräsidentin verurteilte die Attacken auf zivile Schifffahrt.
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Frachtschiff Royad Mammadov nach mutmaßlichem Drohnenangriff im Schwarzen Meer gesunken
Am 5. Oktober 2026 geriet das unter der Flagge von St. Kitts und Nevis fahrende Frachtschiff Royad Mammadov auf dem Weg vom ukrainischen Hafen Ismajil nach Italien im Schwarzen Meer vor der rumänischen Küste in Brand und sank. Dabei kamen zwei Besatzungsmitglieder ums Leben, elf wurden gerettet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, das Schiff sei in neutralen Gewässern von zwei russischen Drohnen getroffen worden.
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Merz in Kiew: Über 1,3 Mrd. Euro Hilfspaket und 15 Abkommen im Wert von 8,5 Mrd. Euro
Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Sonntag, dem 4. Oktober, zu einem nicht angekündigten Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und einer Wirtschaftsdelegation kündigte er ein neues Unterstützungspaket im Wert von mehr als 1,3 Mrd. Euro an. Am Rande des Besuchs wurden 15 Vereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von über 8,5 Mrd. Euro unterzeichnet, außerdem wurde ein Drohnenabwehrabkommen geschlossen. Merz forderte Putin erneut auf, die Angriffe auf die Ukraine zu stoppen und Verhandlungsbereitschaft zu zeigen.
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Selenskyj kündigt ukrainische Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und Russland an
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft der Ukraine zur Teilnahme an einem von den USA vorgeschlagenen trilateralen Treffen auf technischer Ebene mit den USA und Russland vor Ende Oktober bekannt gegeben. Die Ukraine sei offen für einen Austragungsort in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder einem anderen von der US-Seite vorgeschlagenen Land und warte nun auf eine Antwort aus Moskau. Die Erklärung erfolgte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Kyjiw.
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USA-Russland: Milliardendeal um Lukoils Auslandsvermögen mit Ukraine-Verhandlungen verknüpft
Die US-Regierung und Russland haben ihre Friedensgespräche über den Krieg in der Ukraine um einen milliardenschweren Öldeal erweitert. Dabei geht es um die weltweiten Auslandsaktiva des russischen Energiekonzerns Lukoil – Ölfelder, Raffinerien und Tankstellen. Der Deal erfordert die Zustimmung sowohl der US-Regierung als auch des Kreml. US-Investor Todd Boehly führt eine Käufergruppe an, zu der auch katarische Geschäftsleute, ein Investmentfonds aus Abu Dhabi und eine Einheit der US-Regierung gehören.
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Selenskyj kündigt verstärkte Angriffe auf russische Raffinerien an und nennt Putins „neue Doktrin“ gegen Zivilisten
In einem Reuters-Interview hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, die Angriffe auf russische Ölraffinerien als Reaktion auf eine neue russische Luftangriffskampagne zu verstärken. Er verwies auf abgefangene Dokumente, die eine von Wladimir Putin gebilligte „neue Doktrin“ belegen sollen, die das Spektrum ziviler Angriffsziele vor dem Winter erweitert. Zugleich bestätigte die Ukraine den ersten Kampfeinsatz der heimischen ballistischen Rakete FP-7 und kündigte an, die reichweitenstärkere FP-9 – nach Herstellerangaben bis Moskau – noch in diesem Herbst einsatzbereit zu haben. Selenskyj zeigte sich bereit, Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami zu treffen, warnte Washington aber vor einer vorzeitigen Normalisierung der Beziehungen zu Moskau.
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Trump macht ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien für US-Dieselkrise verantwortlich
US-Präsident Donald Trump hat am 30. September im Weißen Haus erklärt, die US-Dieselkrise sei nicht auf den Nahen Osten, sondern auf ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien zurückzuführen. Er forderte Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut auf, die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen, und schloss ein Exportverbot für US-Diesel nicht aus.
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Putin auf dem Waldaiklub: Neutralität der Ukraine, nukleare Drohgebärden und neue Ultimaten für Frieden
Wladimir Putin hat am 1. Oktober auf der 23. Sitzung des Waldaiklubs in Sotschi die Neutralität der Ukraine als Vorbedingung für ein Abkommen bekräftigt, mit Hinweis auf die Souveränitätserklärung der Ukrainischen SSR von 1990. Er drohte erneut mit dem Einsatz von Nuklearwaffen bei einem direkten Angriff auf Russland oder Kaliningrad und verglich diese mit einer „Wand, an der ein Gewehr hängt, das irgendwann abgefeuert werden muss“. Zudem lehnte er einen gegenseitigen Verzicht auf Schläge gegen Schiffe und Ölraffinerien ab und knüpfte einen Frieden an die vollständige Kontrolle Russlands über den Donbass. Die EU-Kommission verurteilte die nukleare Rhetorik als „unverantwortlich“.
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Türkei und UN organisieren neue Verhandlungen über Waffenruhe im Schwarzen Meer
Die Türkei und die Vereinten Nationen organisieren für Anfang Oktober neue Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe im Schwarzen Meer zum Schutz von Getreidelieferungen. Als Vermittler tritt die Schweizer NGO Center for Humanitarian Dialogue auf. Eine geschlossene Initiative dazu wurde Ende September am Rande der UN-Generalversammlung unter Beteiligung der Türkei, der USA, europäischer Staaten, Indiens und Ägyptens gestartet.
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Kongressabgeordnete drängen Trump: Sanktionen gegen Russland nicht lockern
Vier Mitglieder des US-Repräsentantenhauses aus der parteiübergreifenden Ukraine-Unterstützungsgruppe haben Präsident Donald Trump in einem Brief aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland nicht abzuschwächen, sondern das sogenannte Graham-Gesetz anzuwenden. Der Appell erfolgt als Reaktion auf Medienberichte, wonach die Trump-Administration eine Lockerung der Sanktionen im Austausch gegen die Freilassung politischer Gefangener durch Russland erwäge.
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Ukraine: Agrarminister warnt vor Liquiditätskrise der Bauern wegen blockierter Schwarzmeerexporte
Der ukrainische Agrarminister Taras Wysotsky warnt, dass den ukrainischen Landwirten das Geld ausgeht und im Frühjahr eine noch schärfere Finanzkrise drohen könnte. Grund sei die anhaltende Blockade der Schwarzmeerexporte durch Russland. Die EU-Kommission habe eine Hilfsanfrage über 220 Millionen Euro abgelehnt; stattdessen sei ein zinsgünstiges Darlehen der Weltbank über 250 Millionen Dollar geplant.
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Putin-Sondergesandter Dmitrijew führt in Washington Gespräche über Ukraine-Krieg und Energiekooperation
Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, hat am 28. September in Washington mit US-Vertretern Gespräche über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs und mögliche US-russische Energieinitiativen für die Zeit nach dem Krieg geführt. Ein anonymer US-Vertreter bezeichnete die Gespräche als „konstruktiv". Dmitrijew traf sich mit Vertretern des US-Finanzministeriums und des US-Energieministeriums. Der Besuch folgte auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.
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Ukraine wirft Russland vor, Evakuierung aus besetztem Oleshky zu blockieren – Humanitäre Katastrophe befürchtet
Die Ukraine hat Russland eine zeitweilige Waffenruhe und einen Landkorridor für die Evakuierung von Zivilisten aus dem besetzten Oleshky in der Oblast Cherson vorgeschlagen. Russland lehnte ab. Laut ukrainischen Angaben hat es seit dem 26. Mai keine Lebensmittellieferungen mehr in die Stadt gegeben, es werden Fälle von Hungertod gemeldet. Die Ukraine bringt den Fall nun vor die UN-Generalversammlung und ruft das IKRK sowie den Europarat zum Handeln auf.
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Trump hofft auf Ukraine-Deal vor dem Winter, Selenskyj widerspricht: Putin will Krieg nicht beenden
US-Präsident Donald Trump hat am 26. September erklärt, er hoffe, dass Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin sich noch vor einer harten Winterzeit auf eine Vereinbarung einigen können. Am selben Abend hielt der ukrainische Präsident Selenskyj in seiner Abendansprache dagegen: Putin plane nicht, den Krieg gegen die Ukraine in diesem Winter zu beenden, und finde ständig neue Vorwände, um Treffen, ein trilaterales Format und Gespräche über ein Kriegsende zu vermeiden. Trump und Selenskyj hatten sich am 22. September am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York getroffen.
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Trump empfängt Xi im White House: Gipfel ohne Durchbrüche, Ukraine drängt auf China-Beteiligung
US-Präsident Donald Trump empfing den chinesischen Staatschef Xi Jinping am 25. September im White House zu einem aufwendigen Gipfeltreffen, das jedoch keine erkennbaren Fortschritte bei den Themen Künstliche Intelligenz, Handel, Taiwan und dem Krieg mit Iran brachte. Während des Treffens forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Trump auf, Xi dazu zu bewegen, auf Russlands Präsident Wladimir Putin einzuwirken, um den Krieg zu beenden oder zumindest zu deeskalieren.
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Ukrainische Drohnen treffen zwei russische Ölraffinerien und Rüstungsbetriebe
In der Nacht zum 25. September haben ukrainische Drohnen mehrere russische Regionen angegriffen. Getroffen wurden die Raffinerie Lukoil-Permnefteorgsintez in Perm, die Raffinerie Nowoschachtinsk im Gebiet Rostow sowie der Mikroelektronik-Betrieb Iskra in Uljanowsk, der zum Rüstungskonzern Almaz-Antej gehört. Der Generalstab der Ukraine und Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigten die Angriffe.
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Macron schlägt „doppelten Moratorium“ bei Energie und Schwarzmeer vor
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in einem Interview mit französischen Fernsehsendern angekündigt, einen sogenannten „doppelten Moratorium“ vorschlagen zu wollen: einen Stopp der Angriffe auf russische Ölraffinerien und eine Einstellung der Kampfhandlungen im Schwarzen Meer. Gleichzeitig kündigte er Maßnahmen zur Wiederherstellung der Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie eine G7-Initiative zur Nutzung strategischer Ölreserven an.
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Ukraine signalisiert Bereitschaft zu trilaterales Treffen mit den USA und Russland in den VAE
Die USA haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen, ein trilaterales Treffen im Format Ukraine–USA–Russland auf technischer Ebene in den Vereinigten Arabischen Emiraten abzuhalten. Die Ukraine erklärte sich bereit, während der Kreml entsprechende Kontakte bestätigte, aber noch keine Einzelheiten nannte. Ein Datum steht noch aus.
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Russland verübt massive Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew – zwei Tote, mindestens acht Verletzte
In der Nacht zum 24. September 2025 hat Russland Kiew mit einem massiven kombinierten Angriff aus ballistischen Raketen, Zircon-Antischiffsraketen und 282 Drohnen angegriffen. Nach Angaben des ukrainischen Rettungsdienstes wurden zwei Menschen getötet und mindestens acht verletzt. Präsident Selenskyj erklärte, der Angriff habe zivile Infrastruktur getroffen, während er sich in New York mit US-Kongressabgeordneten über Sanktionen gegen Russland beriet.