Raketenangriff auf Mykolajiw in der Nacht zum 20. Oktober verletzt 77-jährige Frau
In der Nacht zum 20. Oktober 2026 traf ein russischer Raketenangriff Mykolajiw und beschädigte mehrstöckige Wohnhäuser. Eine 77-jährige Frau wurde verletzt, mehr als 100 Familien ist die Gasversorgung weggefallen. Zudem wurde die Stadt und das Oblast Mykolajiw am 19. und 20. Oktober mit Drohnen vom Typ Shahed sowie FPV-Drohnen angegriffen.
Das Wichtigste
- In der Nacht zum 20. Oktober wurde in Mykolajiw durch einen Raketenangriff eine 77-jährige Frau verletzt.
- Die Rakete „Banderol" (Бандероль) traf mehrstöckige Wohnhäuser; Fassade und Fenster eines Wohnhauses wurden beschädigt.
- Drei Personenkraftwagen wurden durch den nächtlichen Angriff zerstört.
- Aus Sicherheitsgründen wurde die Gasversorgung der beschädigten Gebäude unterbrochen; mehr als 100 Familien waren betroffen.
- Am 19. und 20. Oktober griffen Shahed-Drohnen Energie- und Industrieinfrastruktur im Oblast Mykolajiw an, ohne dass dabei Opfer gemeldet wurden.
- Am 19. Oktober wurden bei einem Tagesangriff mit Shahed-Drohnen auf Mykolajiw elf Privathäuser beschädigt.
- Die Kutsurub- und die Ochakiw-Hromada wurden am 19. Oktober jeweils zwei- bzw. dreimal mit FPV-Drohnen angegriffen; in Dmytriwka wurde ein Haus beschädigt, Opfer gab es keine.
Warum es wichtig ist
Der nächtliche Raketenangriff traf zivile Wohninfrastruktur in Mykolajiw und verletzte eine ältere Bewohnerin; für mehr als 100 Familien fiel zudem die Gasversorgung aus. Die Stadt und das umliegende Oblast waren zugleich einer anhaltenden, zweitägigen Angriffsserie mit Raketen, Shahed- und FPV-Drohnen ausgesetzt – auch auf Energie- und Industrieanlagen, was die Sorgen vor Beginn der Heizperiode verschärft.
Was geschehen ist
In der Nacht zum 20. Oktober 2026 schlug eine russische Rakete vom Typ „Banderol" (Бандероль) in Mykolajiw ein und beschädigte mehrstöckige Wohnhäuser. Fassade und Fenster eines Wohnhauses wurden beschädigt, drei Personenkraftwagen zerstört. Eine 77-jährige Frau wurde verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Gasversorgung der beschädigten Gebäude unterbrochen, mehr als 100 Familien waren davon betroffen. Bereits tagsüber am 19. Oktober hatte Mykolajiw einen Angriff mit Shahed-Drohnen erlitten, bei dem elf Privathäuser beschädigt wurden; Opfer gab es dabei nicht. Am 19. und 20. Oktober griffen Shahed-Drohnen zudem Energie- und Industrieinfrastruktur im Oblast Mykolajiw an, ohne dass dabei Opfer gemeldet wurden. Am 19. Oktober wurde die Kutsurub-Hromada zweimal und die Ochakiw-Hromada dreimal mit FPV-Drohnen angegriffen; in dem Dorf Dmytriwka wurde ein Privathaus beschädigt, Opfer gab es keine. Die Informationen zu den Folgen der Angriffe stellte der kommissarische Leiter der Oblast-Militärverwaltung Mykolajiw, Heorhii Reschetilow, bereit.
Hintergrund
Mykolajiw war bereits am 19. Oktober tagsüber mit Shahed-Drohnen angegriffen worden, wobei elf Privathäuser beschädigt wurden, ohne dass Verletzte zu beklagen waren. Am 19. und 20. Oktober schlugen FPV-Drohnen auch in den Hromadas Kutsurub und Ochakiw im Rajon Mykolajiw ein, wobei in Dmytriwka ein Privathaus beschädigt wurde; Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Informationen zu den Angriffen gab der kommissarische Leiter der Oblast-Militärverwaltung Mykolajiw, Heorhii Reschetilow, bekannt.