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Russischer Drohnenangriff auf Pawlohrad fordert fünf Tote und 67 Verletzte

Am 10. September schlugen russische Drohnen einen zivilen Einkaufsbereich im Zentrum von Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk. Fünf Menschen wurden getötet und 67 verletzt, darunter acht Kinder. Für den 11. September wurde ein Trauertag ausgerufen.

Das Wichtigste

  • Russische Streitkräfte griffen Pawlohrad am 10. September mit Drohnen an.
  • Fünf Bewohnerinnen und Bewohner kamen ums Leben, 67 weitere wurden verletzt.
  • Unter den Verletzten waren acht Kinder, darunter Jungen im Alter von 13, 14, 15 und 17 Jahren, zwei vierjährige Mädchen und ein elfjähriges Kind.
  • Ein Geschäft, Handelspavillons und Fahrzeuge wurden beschädigt oder zerstört; etwa 90 Prozent der betroffenen Objekte waren gewerblich.
  • Ein Teil der Straße im Stadtzentrum wurde faktisch zerstört.
  • Unter den Verletzten war die Sanitätssoldatin Olena Ryzh von der 412. Selbstständigen Nemesis-Brigade für unbemannte Systeme, die schwere Verbrennungen erlitt.
  • Oleksandr Hanzha, Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, rief den 11. September per Telegram zum Trauertag aus.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf ein ziviles Einkaufsgebiet im Stadtzentrum und tötete fünf Menschen, während Dutzende weitere verletzt wurden, darunter mehrere Kinder. Rund 90 Prozent der beschädigten Gebäude waren gewerblich genutzt, was auf eine erhebliche wirtschaftliche Belastung der zivilen Infrastruktur hindeutet. Dass auch eine Sanitätssoldatin der 412. Selbstständigen Nemesis-Brigade für unbemannte Systeme unter den Verletzten war, zeigt, dass selbst außer Dienst befindliches Militärpersonal von dem Angriff betroffen war.

Was geschehen ist

Am Abend des 10. September 2026 führten russische Streitkräfte einen Drohnenangriff auf die Stadt Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk durch. Der Angriff traf einen zivilen Bereich im Stadtzentrum und beschädigte ein Geschäft, Handelspavillons und Fahrzeuge. Ein Teil einer Straße im Stadtzentrum wurde weitgehend zerstört; nach Angaben aus den Quellen waren rund 90 Prozent der betroffenen Objekte gewerbliche Einrichtungen. Fünf Bewohnerinnen und Bewohner kamen ums Leben. 67 Menschen wurden verletzt, darunter nach unterschiedlichen Angaben acht Kinder: Jungen im Alter von 13, 14, 15 und 17 Jahren, zwei vierjährige Mädchen und ein elfjähriges Kind. Unter den Verletzten war auch die Sanitätssoldatin Olena Ryzh von der 412. Selbstständigen Nemesis-Brigade für unbemannte Systeme, die im Dezember 2022 freiwillig zum Militär gegangen war und bei der letzten Explosion des Angriffs schwere Verbrennungen am ganzen Körper erlitt. Am folgenden Tag, dem 11. September, wurde in Pawlohrad ein Trauertag ausgerufen. Die Ankündigung erfolgte durch Oleksandr Hanzha, den Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, über den Nachrichtendienst Telegram.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen stimmen in der Opferzahl (fünf Tote, 67 Verletzte) überein, gehen jedoch bei der Beschreibung der verletzten Kinder leicht auseinander: Ein Artikel nennt konkret Jungen im Alter von 13, 14, 15 und 17 Jahren, zwei vierjährige Mädchen und ein elfjähriges Kind, was acht Kinder ergibt; ein anderer spricht allgemein von acht Kindern unter den Verletzten, ohne die Altersangaben aufzuschlüsseln.

Hintergrund

Pawlohrad ist eine Stadt in der Oblast Dnipropetrowsk. Der Trauertag wurde vom Leiter der Militärverwaltung der Oblast angeordnet. Die verletzte Sanitätssoldatin Olena Ryzh hatte im Dezember 2022 freiwillig Dienst genommen und diente in der 412. Selbstständigen Nemesis-Brigade für unbemannte Systeme.