Veröffentlicht am · Aktualisiert:

Russischer Drohnenangriff auf Pawlohrad: fünf Tote, 67 Verletzte, Tag der Trauer

Beim russischen Drohnenangriff auf die Stadt Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk am Abend des 10. September 2024 wurden fünf Menschen getötet und 67 verletzt, darunter acht Kinder. Die Behörden erklärten den 11. September zum Tag der Trauer.

Das Wichtigste

  • Am Abend des 10. September 2024 schlugen russische Drohnen in Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk ein.
  • Fünf Menschen wurden getötet, 67 verletzt – darunter acht Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren.
  • Zwei getötete DTEK-Mitarbeiter wurden namentlich genannt: Vitalij Guba (39, Bergarbeiter) und Jewgenij Schewtschenko (43, Bergbaumaschinist).
  • Vier weitere DTEK-Mitarbeiter wurden verletzt; ihr Leben war nicht in Gefahr.
  • Etwa 90 % der beschädigten Objekte waren gewerblich; ein Teil einer zentralen Straße wurde weitgehend zerstört.
  • Unter den Verletzten war die Sanitäterin Olena Ryzh von der 412. separaten Brigade unbemannter Systeme „Nemesis".
  • Der Leiter der OWA Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanzha, rief den 11. September zum Tag der Trauer aus.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf ein dicht besiedeltes Stadtgebiet und forderte zivile Opfer, darunter Kinder. Mit rund 90 % gewerblicher Zerstörungen richtete sich der Schlag erheblich gegen die lokale Wirtschaft. Unter den Toten waren namentlich genannte Mitarbeiter des Energieunternehmens DTEK – ein Hinweis darauf, dass auch zivile Beschäftigte kritischer Infrastruktur betroffen sind. Die Verletzung einer Sanitäterin unterstreicht, dass die Angriffe auch Helfer im Hinterland nicht verschonen.

Was geschehen ist

Am Abend des 10. September 2024 griffen russische Streitkräfte Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk mit Kampfdrohnen an. Fünf Menschen kamen ums Leben, 67 wurden verletzt, darunter acht Kinder. Zu den Toten gehörten zwei namentlich genannte DTEK-Mitarbeiter: der 39-jährige Vitalij Guba und der 43-jährige Jewgenij Schewtschenko. Vier weitere DTEK-Beschäftigte wurden verletzt; ihr Leben war nach Angaben des Unternehmens nicht in Gefahr. Der Angriff beschädigte oder zerstörte ein Geschäft, Handelspavillons, Fahrzeuge und einen Teil einer zentralen Straße; nach Angaben des Leiters der Gebietsverwaltung waren rund 90 % der betroffenen Objekte gewerblich. Unter den Verletzten war auch die Sanitäterin Olena Ryzh von der 412. separaten Brigade unbemannter Systeme „Nemesis", die schwere Verbrennungen erlitt. Der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanzha, erklärte den 11. September zum Tag der Trauer in Pawlohrad.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen stellen Pawlohrad und die lokale Reaktion in den Mittelpunkt und betonen die zivile Dimension des Angriffs. Die Berichterstattung hebt die Tag-der-Trauer-Ausrufung durch den OWA-Leiter Oleksandr Hanzha hervor und macht die menschlichen Folgen sichtbar, indem sie namentlich genannte Opfer – darunter zwei DTEK-Mitarbeiter und die Sanitäterin Olena Ryzh – benennt. Mit dem Hinweis, dass etwa 90 % der beschädigten Objekte gewerblich und Kinder unter den Verletzten waren, unterstreichen ukrainische Medien die Schwere der Schäden für die städtische Infrastruktur und die Bevölkerung.

Hintergrund

Pawlohrad ist eine Stadt in der ukrainischen Oblast Dnipropetrowsk. Beim Angriff am Abend des 10. September 2024 handelte es sich nach ukrainischen Angaben um einen Drohnenangriff russischer Streitkräfte. Die Sanitäterin Olena Ryzh, die bei dem Angriff schwere Verbrennungen erlitt, hatte sich nach eigenen Angaben im Dezember 2022 freiwillig zum Militärdienst gemeldet und diente in der 412. separaten Brigade unbemannter Systeme „Nemesis".