5 September 2026 · Aktualisiert am 5 September 2026

Russland greift Ukraine mit Raketen und 167 Drohnen an – Drohnentreffer auf Personenzug Richtung Cherson

In der Nacht zum 5. September 2026 hat Russland die Ukraine mit ballistischen Raketen und 167 Drohnen verschiedener Typen angegriffen, etwa die Hälfte davon reaktiv/düsenantrieben. Am Mittag desselben Tages schlugen mehrere Shahed-Drohnen in einen Personenzug Richtung Cherson in der Ortschaft Tschornobajiwka ein. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, zwei Diesellokomotiven beschädigt und 21 Fahrgäste sowie das Zugpersonal evakuiert.

Das Wichtigste

  • In der Nacht zum 5. September 2026 griff Russland die Ukraine mit ballistischen Raketen (Iskander-M/KN-23) und 167 Drohnen an, etwa die Hälfte davon reaktiv/düsenantrieben.
  • Bis 08:30 hatte die ukrainische Luftabwehr nach Angaben der Luftwaffe 128 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt.
  • Die Luftwaffe registrierte Einschläge von Raketen und Angriffsdrohnen an 23 Orten sowie herabfallende Trümmer an einem weiteren Ort.
  • Am Mittag des 5. September schlugen in Tschornobajiwka (Gebiet Cherson) mehrere Shahed-Drohnen in einen Personenzug Richtung Cherson ein.
  • Zwei Diesellokomotiven des Zuges wurden beschädigt.
  • Eine 55-jährige Eisenbahnerin wurde mit Splitterverletzungen am Arm, Gehirnerschütterung sowie Explosions- und stumpfen Kopfverletzungen in mittelschwerem Zustand hospitalisiert; eine 18-Jährige wurde ambulant mit einer Beinverletzung behandelt.
  • 21 Fahrgäste und das Zugpersonal wurden vom Ort des Anschlags evakuiert.

Warum es wichtig ist

Der Angriff kombinierte ballistische Raketen mit einer ungewöhnlich großen Drohnensalve (167 Drohnen, davon rund die Hälfte reaktiv), was auf einen schweren, gemischten Schlag hindeutet. Der gleichzeitige Treffer eines Personenzugs mit Shahed-Drohnen in der Nähe von Cherson bedeutet einen direkten Angriff auf zivile Schieneninfrastruktur – nicht nur auf militärische Ziele oder die Energieversorgung.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 5. September 2026 startete Russland einen kombinierten Angriff auf die Ukraine mit ballistischen Raketen vom Typ Iskander-M/KN-23 und 167 Drohnen unterschiedlicher Typen, von denen nach Luftwaffenangaben rund die Hälfte reaktiv/düsenantrieben war. Bis 08:30 hatten ukrainische Abwehrkräfte 128 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt; die Luftwaffe registrierte Einschläge an 23 Orten sowie herabfallende Trümmer an einem weiteren Ort. Am Mittag desselben Tages griffen mehrere Shahed-Drohnen in der Ortschaft Tschornobajiwka im Gebiet Cherson einen Personenzug Richtung Cherson an und beschädigten zwei Diesellokomotiven. Eine 55-jährige Eisenbahnerin erlitt Splitterverletzungen am Arm, eine Gehirnerschütterung sowie Explosions- und stumpfe Kopfverletzungen und wurde in mittelschwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert; zudem wurde eine 18-Jährige mit einer Beinverletzung ambulant behandelt. Insgesamt wurden 21 Fahrgäste und das Zugpersonal vom Ort des Anschlags evakuiert. Über den Angriff auf den Zug informierte der Leiter der Oblast-Militärverwaltung Cherson, Oleksandr Prokudin.

Wo die Berichte auseinandergehen

Erste Berichte über den Zugangriff sprachen lediglich von einer verletzten 55-jährigen Eisenbahnerin; spätere Updates erhöhten die Zahl auf zwei Verletzte, da eine 18-Jährige mit einer ambulant behandelten Beinverletzung hinzukam.

Hintergrund

Bereits am 2. September hatte Ukrzaliznytsia (Ukrainische Eisenbahnen) über einen Drohnentreffer in der Nähe des Personenzugs 53/54 Odessa–Dnipro berichtet; die Fahrgäste waren zuvor evakuiert worden, niemand wurde verletzt – ein Muster, das auf Drohnenangriffe auf den Schienenverkehr hindeutet. Gleichzeitig waren die ukrainischen Verteidigungskräfte angewiesen, an der Kontaktlinie ein Waffenstillstandsregime von 00:00 Uhr am 5. September bis 23:59 Uhr am 8. September einzuhalten.