Ereignis: 3. September · Veröffentlicht am · Aktualisiert:

Russische Angriffe in der Nacht zum 3. September treffen 13 Oblaste in der Ukraine

In der Nacht zum 3. September 2026 hat Russland Ziele in 13 ukrainischen Oblasten angegriffen. In Odessa schlug eine Drohne in ein Wohnhochhaus ein und verletzte 17 Menschen, darunter drei Kinder. Präsident Selenskyj rief Partnerländer zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr auf.

Das Wichtigste

  • In der Nacht zum 3. September verursachten russische Angriffe Zerstörungen oder Schäden in 13 ukrainischen Oblasten.
  • In Odessa traf eine russische Drohne ein mehrstöckiges Wohnhaus und beschädigte Wohnungen im 10. bis 17. Stockwerk.
  • Bei dem Drohnenangriff in Odessa wurden 17 Menschen verletzt, darunter 3 Kinder.
  • In der Oblast Kiew trafen russische Angriffe die Bezirke Obuchiw und Boryspil; Rettungskräfte (DSNS) bekämpften einen Brand in einem Lager einer Pharmafirma.
  • Weitere russische Angriffe wurden in Nikopol, Cherson, Sumy, Saporischschja und Chmelnyzkyj registriert.
  • In vielen Städten und Gemeinden blieben die Luftalarme wegen der Bedrohung durch russische Drohnen praktisch ununterbrochen aktiv.
  • Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Russland setze seine Eskalation fort und plane keine Verringerung der Angriffsintensität, und forderte Partner zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr sowie zur Beschleunigung europäischer Produktion von Flugabwehrsystemen auf.

Warum es wichtig ist

Die Angriffe in einer einzigen Nacht trafen 13 Oblaste und zeigen eine breite geografische Streuung der russischen Schläge. Der Drohnentreffer in einem Odessaer Wohnhochhaus, der 17 Menschen – darunter drei Kinder – verletzte, verdeutlicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung. Selenskyj nutzte den Angriff, um erneut internationale Hilfe bei der Luftabwehr einzufordern und die Beschleunigung europäischer Produktion von Anti-Raketen- und Anti-Drohnen-Systemen anzumahnen.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 3. September 2026 führte Russland Angriffe auf 13 ukrainische Oblaste durch. In Odessa traf eine Drohne ein mehrstöckiges Wohnhaus; die Einschläge beschädigten Wohnungen im 10. bis 17. Stockwerk. 17 Menschen wurden verletzt, darunter 3 Kinder. Rettungs- und Kommunaldienste arbeiteten weiterhin an der Einsatzstelle in Odessa. In der Oblast Kiew wurden die Bezirke Obuchiw und Boryspil getroffen; Rettungskräfte der DSNS bekämpften einen Brand in einem Lagerhaus eines Pharmaunternehmens. Weitere russische Angriffe wurden in Nikopol, Cherson, Sumy, Saporischschja und Chmelnyzkyj verzeichnet. In vielen Städten und Gemeinden blieben die Luftalarme wegen der Bedrohung durch russische Drohnen faktisch ununterbrochen ausgelöst. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte über soziale Medien, Russland setze seine Eskalation fort und plane keine Verringerung der Angriffsintensität. Er rief Partnerländer auf, die ukrainische Luftabwehr zu stärken und die europäische Produktion von Flugabwehrsystemen – insbesondere gegen Raketen und Drohnen – zu beschleunigen.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen ordnen die Ereignisse als russischen Angriff ein und benennen Russland beziehungsweise die russischen Angreifer direkt als Urheber. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht die Reaktion von Präsident Selenskyj, der Russland als Eskalator bezeichnete und in sozialen Medien Partner zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr sowie zur Beschleunigung europäischer Produktion von Flugabwehrsystemen aufrief. Hervorgehoben werden zudem die humanitären Folgen – verletzte Zivilisten, darunter Kinder in Odessa – sowie Schäden an ziviler Infrastruktur wie einem Wohnhaus und einem Pharma-Lager. Ein ukrainischer Beitrag zitiert Koretskyj mit der Aussage, Russland greife 13 Oblaste „ununterbrochen" an, und unterstreicht damit die Dauerhaftigkeit der Angriffe.