Russland greift vier „Epitsentr“-Märkte in der Ukraine an
Russische Streitkräfte griffen am 25. Oktober Geschäfte der ukrainischen Einzelhandelskette „Epitsentr“ in Charkiw, Saporischschja, Winnyzja und Poltawa an. In mehreren Gebäuden brach Feuer aus; mindestens eine Zivilistin und ein Feuerwehrmann wurden verletzt. Das Unternehmen bezeichnete die Angriffe als „totale Zerstörung“ seines Netzes.
Das Wichtigste
- In der Nacht zum 25. Oktober attackierten russische Truppen „Epitsentr“-Märkte in Charkiw, Saporischschja, Winnyzja und Poltawa.
- Das Gebäude im Charkiw-Subdistrikt Osnownjanskyj wurde vollständig zerstört.
- Bei der Brandbekämpfung in Charkiw wurde mindestens ein Feuerwehrmann verletzt.
- In Poltawa wurde eine 52-jährige Frau verletzt; die Schadenshöhe blieb zunächst unklar.
- In Saporischschja brach ein Großbrand aus, wurde von den Einsatzkräften lokalisiert, und es gab keine Verletzten unter den Beschäftigten.
- In Winnyzja und Saporischschja wurden keine Toten oder Verletzten gemeldet.
- „Epitsentr“ meldete innerhalb von weniger als einem Tag Angriffe auf vier Objekte und sprach von „totaler Zerstörung“ des Netzes.
Warum es wichtig ist
Innerhalb von weniger als einem Tag wurden mehrere große Handelsstandorte derselben Kette in vier ukrainischen Städten angegriffen. Die Angriffe führten zu Großbränden und Zerstörung, verletzten Zivilisten und Feuerwehrmann und folgten auf frühere Treffer auf andere Filialen. Dadurch wurde nicht nur einzelne Standorte, sondern die materielle Infrastruktur einer landesweit tätigen Handelskette getroffen.
Was geschehen ist
Russische Truppen атакували в ночі на 25 жовтня об’єкти мережі «Епіцентр» у Харкові, Запоріжжі, Вінниці та Полтаві. У Запоріжжі реактивні безпілотники спричинили масштабну пожежу, яку рятувальники локалізували; працівники об’єкта не постраждали. У Полтаві реактивний «Шахед» влучив у будівлю торгового комплексу, де виникла пожежа та отримала травми 52-річна жінка. У Харкові, в Основ’янському районі, будівля «Епіцентру» згоріла вщент; під час ліквідації пожежі постраждав рятувальник. Також повідомлялося про постраждалого 39-річного чоловіка в цьому районі. Атаки у Вінниці та Запоріжжі обійшлися без жертв і поранених. «Епіцентр» повідомила, що атаки включали повторні удари по мережі, і назвала їх «тотальним знищенням мережі».
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Ukrainische Berichte betonen die Wiederholung und Reichweite der Angriffe auf die „Epitsentr“-Kette. Neben den aktuellen Treffern in vier Städten verweisen sie auf zuvor beschädigte oder zerstörte Filialen in Kyiw, Uman, Perwomajsk, Chmelnyzki, Dubno und Kowel. Im Zentrum stehen die Folgen für die Bevölkerung: Brände, zerstörte Gebäude, verletzte Zivilisten und Feuerwehrmann sowie die Einordnung des Unternehmens, das von einer „totalen Zerstörung“ seiner Kette sprach.
Wo die Berichte auseinandergehen
Die Berichte widersprechen sich bei der Zahl der verletzten Feuerwehrmann in Charkiw: Die meisten nennen einen Verletzten, während ein Bericht nach einem wiederholten Angriff von zwei verletzten Rettungskräften der DSNS berichtet.
Hintergrund
Der „Epitsentr“-Baukomplex im Charkiw-Subdistrikt Osnownjanskyj war bereits im August und September angegriffen worden. Dabei starb ein Mann, sechs weitere Personen wurden verletzt. Im Oktober wurden außerdem Filialen in Kyiw, Uman, Perwomajsk, Chmelnyzki, Dubno und Kowel beschädigt oder zerstört. Das letzte „Epitsentr“-Geschäft in Charkiw war, за повідомленням компанії, bereits am Abend des 24. Oktober abgebrannt.