Raketen- und Drohnenangriffe auf Uman: fünf Menschen betroffen
Russische Streitkräfte griffen Uman in der Oblast Tscherkassy in der Nacht zum 21. Oktober und erneut am Morgen mit Kampfdrohnen an. Nach ukrainischen Angaben wurden ein Hypermarkt, ein Hotel, Universitätsgebäude und private Wohnhäuser beschädigt; fünf Menschen waren betroffen, zwei wurden hospitalisiert.
Das Wichtigste
- In der Nacht zum 21. Oktober griffen russische Streitkräfte Uman mit Kampfdrohnen an.
- Drohnen trafen das Gebäude und das Gelände des Epicentr-Hypermarkts; dabei entstand ein Brand.
- Eine Detonationswelle beschädigte in einem anderen Stadtteil ein Hotel.
- Am Morgen trafen weitere „Geran“-Drohnen die zivile Infrastruktur in Uman.
- Um 8 Uhr beschädigte eine Drohne auf dem Gelände der Umaner Nationalen Universität die Verglasung eines Wohnheims und eines Wohngebäudes.
- Nach Angaben des ukrainischen Notfallschutzdienstes wurden fünf Menschen betroffen; zwei wurden hospitalisiert.
- Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen des Angriffs.
Warum es wichtig ist
Der Angriff beschädigte mehrere zivile und gewerbliche Objekte in Uman und verursachte Personenschäden. Die Feuerwehr musste mehrere Einsatzorte versorgen und wurde beim Löschen des Hypermarkts durch die große Brandfläche, die hohe Brandlast und die Gefahr weiterer Rückschläge herausgefordert.
Was geschehen ist
In der Nacht zum 21. Oktober griffen russische Streitkräfte Uman mit Kampfdrohnen an. Eine Drohne traf das Gebäude und das Gelände des Epicentr-Hypermarkts, wo ein Brand entstand; die Feuerwehr später extinguishierte. Eine Detonationswelle beschädigte außerdem ein Hotel. Ein privates Wohnhaus wurde zerstört, der dortige Brand gelöscht, und ein verletzter Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt, lehnte eine Hospitalisierung jedoch ab. Am Morgen setzte der Angriff ein: Eine Drohne fiel auf das Gelände der Umaner Nationalen Universität und beschädigte die Verglasung eines Wohnheims und eines Wohngebäudes. Etwa eine Stunde später traf eine weitere Drohne ein privates Haus, wobei eine Frau verletzt und hospitalisiert wurde. Späteren Angaben des Notfallschutzdienstes zufolge wurden insgesamt fünf Menschen betroffen, zwei von ihnen hospitalisiert. Wegen des Angriffs wurde ein operativer Krisenstab eingerichtet; Pirotechniker untersuchten das Gelände auf Sprengstoffobjekte.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Ukrainische Berichte heben die Schäden an ziviler und kommerzieller Infrastruktur hervor, darunter den Epicentr-Hypermarkt, ein Hotel, die Uman Nationale Universität und private Wohnhäuser. Sie schildern außerdem die Arbeit von Polizei und Rettungsdiensten, die Brandbekämpfung, die Suche nach Sprengstoffobjekten, den Einsatz eines operativen Krisenstabs sowie eine staatsanwaltsliche Untersuchung.
Wo die Berichte auseinandergehen
Die Zahl der Verletzen beziehungsweise betroffenen Personen änderte sich im Laufe der Berichterstattung: Frühe Meldungen nannten einen verletzten Mann, spätere Berichte sprachen von fünf betroffenen Personen. Die Schilderungen der Ereignisfolge und des zeitlichen Ablaufs unterscheiden sich ebenfalls: Einige beschreiben einen Nachtangriff mit anschließenden Morgenangriffen, während ein Bericht eine verletzte Frau bei einem Morgenangriff auf Universität und Privathaus nennt.
Hintergrund
Die Schäden am Epicentr-Hypermarkt in Uman gehören zu einer Reihe von gemeldeten Angriffen auf Einrichtungen dieser Einzelhandelskette. Nach den vorliegenden ukrainischen Berichten wurden згодно з початку повномасштабної війни понад 30 об'єктів групи «Епіцентр К» знищено або пошкоджено. Також 13. Oktober wurden bei десять Angriffen auf ein Verteilzentrum in Khmelnytskyi etwa 85 Prozent der Waren zerstört; ein Angriff auf ein Lager in Kovel beschädigte die Einrichtung am 19. Oktober.