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Russischer Angriff auf Odessa: 19-stöckiges Wohnhaus beschädigt, sieben Verletzte

In der Nacht zum 17. September 2025 hat Russland Odessa mit einer mehrstündigen Kombination aus Drohnen und anderen Luftangriffswaffen getroffen. Dabei wurde ein 19-stöckiges Wohnhaus beschädigt, in dem zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 zerstört wurden. Nach offiziellen Angaben wurden in der Stadt und der Oblast Odessa insgesamt sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von 4 und 13 Jahren.

Das Wichtigste

  • Russische Streitkräfte schlugen in der Nacht zum 17. September 2025 in Odessa zu.
  • Ein 19-stöckiges Wohnhaus wurde getroffen; zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 wurden zerstört.
  • In einem anderen Stadtteil wurde ein privates Wohnhaus vollständig zerstört, ein weiteres sowie Nebenanlagen und Infrastruktur beschädigt.
  • Insgesamt wurden elf Autos beschädigt; ukrainische Quellen melden zudem Schäden an einem Kindergarten, einem Wohnheim, einem Restaurant-Sommerbereich sowie Lager- und Garagenräumen in der Oblast.
  • Die ukrainische Luftwaffe warnte während des Angriffs vor KAB-gelenkten Bomben und einer Waffe vom Typ „Banderole“.
  • Die Zahl der Verletzten stieg im Laufe der Nacht von zunächst drei auf vier, dann auf sechs, bevor der Leiter der Oblast-Militärverwaltung Oleh Kiper sieben Verletzte für die gesamte Region meldete, darunter zwei Kinder im Alter von 4 und 13 Jahren.
  • An der Einschlagstelle wurde ein operativer Stab eingerichtet; Rettungs-, medizinische, kommunale und Strafverfolgungsdienste waren im Einsatz.

Warum es wichtig ist

Ein mehrstündiger russischer Kombinationsangriff traf eine große ukrainische Hafenstadt am Schwarzen Meer und beschädigte ein Hochhaus sowie eine Reihe weiterer ziviler Infrastruktur. Dass Kinder im Alter von 4 und 13 Jahren sowie eine ältere Frau zu den Verletzten zählen, verdeutlicht die humanitären Folgen für Wohngebiete. Der Angriff illustriert zugleich die Bandbreite der Luftbedrohungen, denen die Ukraine ausgesetzt ist: neben Drohnen warnte die Luftwaffe vor KAB-gelenkten Bomben und einer Waffe vom Typ „Banderole“.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 17. September 2025 griffen russische Streitkräfte Odessa an. Nach Angaben des Leiters der Stadtkriegsverwaltung Odessa, Serhij Lysak, wurde dabei ein 19-stöckiges Wohnhaus beschädigt; in dem Gebäude wurden zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 zerstört. In einem anderen Stadtteil wurde ein privates Wohnhaus vollständig zerstört, ein weiteres privates Wohnhaus, Nebenanlagen und Infrastruktur beschädigten. Insgesamt elf Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. In der weiteren Oblast Odessa wurden mindestens fünf private Wohnhäuser, ein Kindergarten, ein Wohnheim, der Sommerbereich eines Restaurants sowie Lager- und Garagenräume beschädigt. Die ukrainische Luftwaffe hatte während des Angriffs vor KAB-gelenkten Bomben und einer Waffe vom Typ „Banderole“ gewarnt. Die Zahl der Verletzten stieg im Laufe der Nacht an: zunächst wurden drei Verletzte gemeldet, darunter ein kleines Kind, später vier, dann sechs mit zwei Kindern. Der Leiter der Oblast-Militärverwaltung, Oleh Kiper, gab die Gesamtzahl für die Oblast mit sieben Verletzten an, darunter zwei Kinder im Alter von 4 und 13 Jahren sowie eine ältere Frau. An der Einschlagstelle wurde ein operativer Stab eingerichtet; Rettungs-, medizinische, kommunale Dienste und Strafverfolgungsbehörden waren im Einsatz.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Zahl der Verletzten im Wohnhaus wurde im Lauf der Nacht unterschiedlich angegeben: zunächst drei, dann vier und schließlich sechs. Das Alter des verletzten Kindes im Wohnhaus wird in den meisten Quellen mit drei Jahren angegeben, in einem Artikel (22837) hingegen mit vier Jahren. Derselbe Artikel (22837) schreibt die Stellungnahme zum Angriff fälschlich einem „Oleh Lysak“ statt Serhij Lysak zu.

Hintergrund

Die Leitung der Stadtkriegsverwaltung Odessa hat Serhij Lysak inne; die Oblast-Militärverwaltung Odessa leitet Oleh Kiper. Beide gaben offizielle Informationen zu dem Angriff heraus. Die ukrainische Luftwaffe gibt während laufender Angriffe Warnungen aus, um die Bevölkerung vor eingehenden Bedrohungen wie KAB-gelenkten Bomben und Raketenwaffen zu warnen.