Russischer Drohnenangriff auf Odessa beschädigt 19-stöckiges Wohnhaus und mehrere zivile Objekte
Russische Streitkräfte haben in der Nacht zum 17. September Odessa und die Oblast Odessa mit Drohnen und anderen Waffen angegriffen. Ein 19-stöckiges Wohnhaus wurde direkt getroffen, zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 wurden zerstört. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.
Das Wichtigste
- Angriff in der Nacht zum 17. September auf Odessa und die Oblast Odessa mit Drohnen und weiteren Waffen
- 19-stöckiges Wohnhaus in Odessa getroffen, zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 zerstört
- In weiteren Stadtteilen ein privates Wohnhaus vollständig zerstört, ein weiteres beschädigt
- In der Oblast Odessa mindestens fünf Privathäuser, ein Kindergarten, ein Wohnheim, eine Restaurantterrasse, Lager und Garagen beschädigt
- Luftwaffe warnte während des Angriffs vor KAB-gelenkten Bomben und einer Waffe namens „Banderole"
- Ukrainische Luftwaffe setzte im Verlauf des Angriffs auch reaktive Drohnen ein; elf Fahrzeuge wurden beschädigt
- Nach Angaben des Leiters der OVA Odessa, Oleh Kiper, insgesamt sieben Verletzte in der Oblast, darunter zwei Kinder im Alter von 4 und 13 Jahren
Warum es wichtig ist
Der Angriff traf ein 19-stöckiges ziviles Wohnhaus direkt und zerstörte zehn Wohnungen auf den oberen Etagen. Auch ein Kindergarten, ein Wohnheim und zahlreiche Privathäuser in der Region wurden beschädigt. Unter den Verletzten sind zwei Kinder und eine ältere Frau. Der kombinierte Angriff dauerte nach offiziellen Angaben nahezu die gesamte Nacht und richtete sich gegen ein dicht besiedeltes städtisches Gebiet.
Was geschehen ist
In der Nacht zum 17. September führten russische Streitkräfte einen kombinierten Angriff auf Odessa und die Oblast Odessa durch. Ein 19-stöckiges Wohnhaus in der Stadt wurde direkt getroffen; zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 wurden zerstört, elf Fahrzeuge beschädigt. In anderen Stadtteilen Odessa wurde ein privates Wohnhaus vollständig zerstört, ein weiteres sowie Nebengebäude und Infrastruktur wurden beschädigt. In der Oblast Odessa wurden mindestens fünf Privathäuser, ein Kindergarten, ein Wohnheim, eine Restaurant-Sommerterrasse, Lager und Garagen in Mitleidenschaft gezogen. Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Oleh Kiper, wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von 4 und 13 Jahren sowie eine ältere Frau. Die ukrainische Luftwaffe warnte während des Angriffs vor dem Einsatz gelenkter Bomben (KAB) und einer als „Banderole" bezeichneten Waffe; zum Einsatz kamen auch reaktive Drohnen. Am Folgetag (17. September) setzte Russland den Beschuss der Oblast mit Drohnen fort; dabei wurden weitere Privathäuser und ein Tanklastwagen beschädigt und vier weitere Menschen verletzt. In derselben Nacht wurde auch Kyiw getroffen, wobei die gemeldeten Verletztenzahlen zwischen 12 und 16 Personen schwanken.
Wo die Berichte auseinandergehen
Die Angaben zum Alter des im Hochhaus verletzten Kindes variieren: Der Leiter der Stadt-MVA Odessa, Serhiy Lysak, und erste Berichte nennen drei Jahre, der Leiter der Oblast-MVA, Oleh Kiper, und andere Quellen vier Jahre. Auch die Gesamtzahl der Verletzten entwickelte sich über den Tag: zunächst drei, dann vier, später sechs (Lysak für die Stadt Odessa), schließlich sieben für die gesamte Oblast (Kiper). Für die gleichzeitigen Angriffe auf Kyiw in derselben Nacht werden je nach Quelle 12 oder 16 Verletzte gemeldet; in der höheren Zahl sind Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren enthalten.
Hintergrund
Bereits in derselben Nacht griff Russland auch Kyiw an; je nach Quelle wurden dort 12 bis 16 Menschen verletzt, darunter nach einigen Angaben Kinder. Am Folgetag (17. September 2026 laut zitierter Quelle) setzte Russland die Drohnenangriffe auf die Oblast Odessa mit reaktiven Drohnen fort und beschädigte weitere Privathäuser und einen Tanklastwagen; vier Menschen wurden verletzt. Die ukrainische Luftwaffe hatte während der Nacht Angriffe mit KAB-gelenkten Bomben und einer Waffe namens „Banderole" registriert.