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Russische Drohnenangriffe auf Iwano-Frankiwsk: Wohnhaus beschädigt, eine Person verletzt

Am Morgen des 13. September hat Russland die westukrainische Stadt Iwano-Frankiwsk mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein mehrstöckiges Wohnhaus auf der Depowska-Straße 81 beschädigt – mindestens 15 Fenster wurden herausgesprengt, die Fassade wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nach Angaben der Gebietsverwaltung wurde mindestens eine Person verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Die gleiche Angriffswelle führte im benachbarten Wolyn zu einem Brand an einer Tankstelle nahe dem Grenzübergang Jahodyn nach Polen und in der Oblast Chmelnyzkyj zu einem Feuer in einem Betrieb.

Das Wichtigste

  • Am Morgen des 13. September griffen russische Streitkräfte die Oblast Iwano-Frankiwsk mit "Shahed"-Drohnen an.
  • Luftabwehr war in Iwano-Frankiwsk im Einsatz; mehrere Detonationsserien waren in der Stadt zu hören.
  • Mindestens eine Person wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht, darunter ein Bewohner von Kramatorsk mit 20 Splitterfragmenten im Körper.
  • Ein mehrstöckiges Wohnhaus auf der Depowska-Straße 81 wurde getroffen: mindestens 15 Fenster wurden herausgesprengt, die Fassade beschädigt.
  • Rettungskräfte löschten einen Brand an einem einstöckigen Nichtwohngebäude in Iwano-Frankiwsk.
  • Im Wolyn beschädigte der Angriff eine Tankstelle nahe dem Grenzübergang Jahodyn nach Polen; in der Oblast Chmelnyzkyj löste herabfallendes Drohnentrümmer einen Brand in einem Betrieb aus.
  • Bürgermeister Ruslan Martsinkiw kündigte Hilfen für die Bewohner des beschädigten Hauses an und warnte vor einer möglichen Zunahme russischer Angriffe auf die Westukraine.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf eine Stadt im Westen der Ukraine, weit von der Frontlinie entfernt, und unterstreicht die wachsende Reichweite russischer Langstreckendrohnen. Dass ein Wohnhaus direkt getroffen und die Fassade sowie mindestens 15 Fenster zerstört wurden, zeigt die unmittelbaren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Die gleichzeitige Stilllegung des Bahnhofs und des öffentlichen Nahverkehrs sowie Luftalarme in mehreren Bezirken verdeutlichen die Störung des städtischen Lebens. Dass die gleiche Drohnenwelle Schäden in den Oblasten Wolyn und Chmelnyzkyj verursachte – darunter einen Brand an einer Tankstelle nahe dem Grenzübergang Jahodyn nach Polen –, weist auf einen koordinierten Angriff über mehrere westukrainische Regionen hin.

Was geschehen ist

Am Morgen des 13. September griffen russische Streitkräfte die Stadt Iwano-Frankiwsk in der gleichnamigen westukrainischen Oblast mit "Shahed"-Drohnen an. Während des Angriffs war die Luftabwehr aktiv, und in der Stadt waren mehrere Detonationsserien zu hören. Bürgermeister Ruslan Martsinkiw und die Leiterin der Gebietsmilitärverwaltung, Switlana Onyschtschuk, warnten die Bevölkerung vor der Drohnenbedrohung und gaben Luftalarme für mehrere Bezirke aus. Ein mehrstöckiges Wohnhaus auf der Depowska-Straße 81 wurde getroffen, wobei mindestens 15 Fenster zerbarsten und die Fassade beschädigt wurde. Rettungskräfte löschten einen Brand an einem einstöckigen Nichtwohngebäude. Nach Angaben der Behörden wurde mindestens eine Person verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert; Bürgermeister Martsinkiw kündigte Hilfe für die Bewohner des beschädigten Gebäudes an. Während des Luftalarms stellte die Stadt den Bahnhof und den öffentlichen Nahverkehr vorübergehend ein. Derselbe Drohnenangriff traf die Oblast Wolyn, wo in der Nähe des Grenzübergangs Jahodyn nach Polen eine Tankstelle beschädigt wurde und mehrere Lastwagen in Brand gerieten, sowie die Oblast Chmelnyzkyj, wo herabfallende Drohnentrümmer einen Brand in einem Betrieb auslösten. Die Luftstreitkräfte der Ukraine meldeten zudem die Bewegung von Kampfdrohnen über den Oblasten Lwiw und Ternopil.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen stimmen im Wesentlichen überein, weichen jedoch in zwei Punkten voneinander ab: Bei den vom Luftalarm betroffenen Bezirken nennen einige Berichte Iwano-Frankiwsk, Kolomyja und Kalusch, andere nur Iwano-Frankiwsk und Kalusch. Zudem datieren die meisten Quellen den Angriff auf den 13. September 2025, während eine Quelle den 13. September 2026 angibt.

Hintergrund

Iwano-Frankiwsk liegt in der westukrainischen Oblast Prykarpattja, weit von der Frontlinie entfernt, aber zunehmend in Reichweite russischer Langstreckendrohnen. Bürgermeister Ruslan Martsinkiw erklärte, er habe Hinweise darauf, dass Russland die Angriffe auf die Westukraine verstärken könnte, und rief die Bevölkerung auf, Schutzräume zu nutzen; Schulen stellten Schutzräume nachts und am Wochenende bereit. Die gleiche Angriffswelle richtete Schäden in weiteren westukrainischen Regionen an.