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Russische Angriffe beschädigen Energienetze in der Dnipro-Region

Russische Drohnen- und Raketenangriffe in der Nacht zum 8. November haben wichtige Energieanlagen in der Oblast Dnipropetrowsk beschädigt. In der Region blieben mehr als 600.000 Verbraucher ohne Strom; in Dnipro wurde der öffentliche elektrische Verkehr einschließlich der Metro ausgesetzt. Krankenhäuser und andere kritische Infrastruktur nutzten daraufhin Generatoren.

Das Wichtigste

  • Russland griff Ukraine in der Nacht zum 8. November mit drei geführten Luft-Langstreckenraketen Ch-59/69 und 164 Kampfdrohnen an.
  • 112 der 164 Drohnen waren Überschall-/Reaktivdrohnen.
  • Die ukrainische Luftabwehr neutralisierte 137 Drohnen, darunter 88 Reaktivdrohnen.
  • Einschläge wurden an 23 Standorten registriert.
  • In der Oblast Dnipropetrowsk blieben nach den Angriffen mehr als 600.000 Verbraucher ohne Strom.
  • In Dnipro wurde der elektrische Verkehr einschließlich der Metro angehalten; Krankenhäuser und kritische Infrastruktur nutzten Generatoren.
  • Energietechniker arbeiteten unter wiederholten russischen Angriffen an der Wiederherstellung der Stromversorgung.

Warum es wichtig ist

Die Angriffe verursachten einen großflächigen Stromausfall in der Oblast Dnipropetrowsk und beeinträchtigten kritische Einrichtungen. In Dnipro wurde zusätzlich der elektrische Verkehr einschließlich der Metro unterbrochen. Wiederholte russische Angriffe erschwerten die Wiederherstellung der Stromversorgung, weshalb die Behörden die Bevölkerung zum sparsamen Energieverbrauch aufriefen.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 8. November griffen russische Truppen Ukraine mit drei geführten Luft-Langstreckenraketen Ch-59/69 und 164 Kampfdrohnen an, darunter 112 Reaktivdrohnen. Die ukrainische Luftabwehr neutralisierte 137 Drohnen, unter anderem 88 Reaktivdrohnen; Einschläge wurden an 23 Standorten registriert. Auf der Dnipro-Region wurden wichtige Energieanlagen beschädigt, wodurch in mehreren Rayonen und in Dnipro die Stromversorgung unterbrochen wurde. In den Rayons Dnirowskij, Kamjanskyj, Nowopokrowskij und Synelnykivskyj erfolgten mehr als zehn Drohnenangriffe; in Dnirowskij und Kamjanskyj wurde Infrastruktur beschädigt. In Dnipro blieben am Abend des 7. November zunächst mehr als 60.000 Verbraucher ohne Strom, nach den nächtlichen Angriffen wurde die Zahl für die gesamte Region mit mehr als 600.000 angegeben. Wegen der Notwendigkeit von Notfallarbeiten und Strombeschränkungen wurde der elektrische Verkehr einschließlich der Metro angehalten. Krankenhäuser und andere kritische Einrichtungen arbeiteten mit Generatoren weiter.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainische Berichterstattung betont den Umfang des regionalen Stromausfalls, die Schäden an Energieanlagen, Ausfälle in mehreren Rayonen und den Einsatz von Generatoren in Krankenhäusern und kritischer Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen außerdem die Folgen für die Bewohner von Dnipro: der eingestellte elektrische Verkehr, der Ausfall der Metro, Notfall-Strombeschränkungen und Aufrufe zur Sparsamkeit. Zugleich werden Schäden an Wohngebäuden, ein Treffer im Rajonzentrum Nikopol und ein Hausbrand in der Dubowyky-Gemeinde beschrieben.

Wo die Berichte auseinandergehen

Bei der Zuordnung des Angriffsdatums widersprechen sich die Quellen: Einige Beiträge nennen die Nacht zum 8. November als 2024, andere als 2026. Auch die Stromausfalldaten sind nicht ganz eindeutig. Für Dnipro wurden вечер am 7. November zunächst mehr als 60.000 Verbraucher ohne Strom gemeldet, nach den nächtlichen Angriffen dann mehr als 600.000 für die gesamte Region; einzelne Einträge schreiben die größere Zahl mehrdeutig dem Stadtgebiet von Dnipro zu.

Hintergrund

Bereits vor den nächtlichen Angriffen waren am Abend des 7. November in Dnipro mehr als 60.000 Verbraucher ohne Strom. Die ukrainische Luftabwehr neutralisierte nach Angaben der Berichterstattung 137 der eingesetzten Drohnen, während an 23 Standorten Einschläge registriert wurden.