Gemeinsame Agrarpolitik
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist die Agrar- und Entwicklungspolitik der Europäischen Union für den ländlichen Raum, die seit 1962 besteht. Sie wird aus dem EU-Haushalt über den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert und ist einer der größten Ausgabenposten der Union. Die GAP reguliert die Agrarmärkte, stützt die Einkommen der Landwirte und legt Produktionsstandards fest. Der Zugang zu ihren Subventionen und Marktmechanismen ist eine zentrale Frage für beitretende Länder.
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EU-Kommission plant offenbar weitreichende Beschränkungen für ukrainische Agrarmärkte und Subventionen im Falle eines Beitritts
Die Europäische Kommission erwägt einem internen Dokument zufolge, das der Financial Times vorliegt, den Zugang der Ukraine zum EU-Agrarmarkt und zu den Subventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) selbst nach einem EU-Beitritt deutlich einzuschränken. Die Pläne sehen individuelle Beitrittsfahrpläne ohne fixe Beitrittsdaten für die Ukraine, Moldau, Montenegro und Albanien vor und koppeln finanzielle Vorteile der Mitgliedschaft stärker an Rechts-, Antikorruptions- und Finanzreformen.