Koordinierungsstab für die Behandlung von Kriegsgefangenen
Der Koordinierungsstab für die Behandlung von Kriegsgefangenen ist eine ukrainische staatliche Einrichtung, die zur Koordinierung des Umgangs mit Kriegsgefangenen im bewaffneten Konflikt mit Russland geschaffen wurde. Der Stab führt Aufzeichnungen über Gefangene, organisiert Austauschverfahren und führt Verhandlungen über deren Rückkehr. Er untersteht den höchsten Staatsorganen der Ukraine und arbeitet mit der Hauptverwaltung Aufklärung des Verteidigungsministeriums zusammen.
-
HUR-Chef Iwastschenko: Russland hat Ressourcen für Krieg bis 2027–2028
Der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR, Oleh Iwastschenko, hat in einem Interview mit Ukrinform eine Einschätzung der russischen Kriegsfähigkeit gegeben. Demnach setzt Russland Söldner aus mehr als 40 Ländern ein, leidet unter einer wirtschaftlich deutlich geschwächten Lage, einer erschöpften Vertragsrekrutierung und einer wachsenden Ablehnung des Krieges in der eigenen Bevölkerung. Gleichzeitig schließt die Aufklärung nicht aus, dass Moskau Ressourcen für die Fortsetzung des Krieges bis 2027 und 2028 hat.