Föderaler Sicherheitsdienst Russlands (FSB)
-
Bewaffneter Konflikt zwischen SBU und Militärgeheimdienst GUR in Kiew – zwei Verdächtige, Kaution und angekündigte Entlassungen
In der Nacht zum 2. September 2025 kam es im Kiewer Stadtteil Dnipro (Bereznjaky) zu zwei Schusswechseln zwischen Mitarbeitern des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes GUR. Auslöser war ein umstrittener Einsatz der SBU in der Wohnung von Stepan Kaplunow, stellvertretender Kommandeur des dem GUR-Spezialverband „Tymur" unterstellten Russischen Freiwilligenkorps (RDK). Drei GUR-Angehörige wurden verletzt. Am 3. September wurden je ein SBU-Mitarbeiter und ein GUR-Soldat offiziell verdächtigt; am 4. September ordnete das Pekersker Gericht für beide persönliche Bürgschaft an. Präsident Selenskyj nannte den Vorfall „absolut schändlich" und kündigte Entlassungen in beiden Behörden an. Die Generalstaatsanwaltschaft und das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) führen Ermittlungen.