Generalstab der Streitkräfte der Ukraine
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine ist das höchste militärische Führungsorgan, das für die strategische Planung und Leitung der ukrainischen Armee verantwortlich ist. Er wird vom Chef des Generalstabs geleitet, der vom Präsidenten ernannt wird. Er veröffentlicht täglich Meldungen über Verluste des Gegners und den Verlauf der Kampfhandlungen.
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Selenskyj weist russische Angaben zu Frontverlauf bei Saporischschja zurück – Ukraine habe seit Herbstbeginn mehr Territorium befreit als erobert
In seiner Abendansprache am 18. Oktober erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, die ukrainischen Streitkräfte hätten seit Beginn des Herbstes mehr Gebiet befreit als Russland einnehmen konnte. Er widersprach damit direkt den Angaben des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow, der am 16. Oktober behauptet hatte, russische Truppen seien nur noch 5 km von Saporischschja entfernt und hätten die Siedlungen Malokateryniwka, Dobropillja und Oleksijewo-Druschkiwka eingenommen. Nach Selenskyjs Angaben liegt die tatsächliche Entfernung russischer Kräfte von Saporischschja bei rund 20 km, das Zentrum für Desinformationsabwehr nennt 25 km.
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Generalstab meldet tägliche russische Verluste von 2.090 Soldaten und neues Artilleriegerät
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat am Morgen des 18. Oktober 2026 tägliche russische Verluste von 2.090 Soldaten gemeldet sowie Verluste an Ausrüstung. Separat hat die ukrainische Marine mit dem Küstenraketenkomplex Neptune sechs Su-34M-Bomber auf dem Militärflugplatz Borisoglebsk im russischen Gebiet Woronesch getroffen.
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Ukrainische Streitkräfte treffen russische Logistikziele – Eisenbahnbrücke in Bryansk und Depots im Donezker Gebiet
Am 16. Oktober und in der Nacht zum 17. Oktober 2026 haben ukrainische Streitkräfte mehrere Logistikziele der russischen Armee angegriffen. Darunter befand sich eine Eisenbahnbrücke in der russischen Region Bryansk sowie Materiallager und ein Drohnen-Kontrollpunkt im besetzten Teil des Donezker Gebiets. Die Angaben stammen vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte.
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Ukrainischer Generalstab bestätigt Angriffe auf Drohnenfabrik und Waffenlager in Russland
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat zwei Angriffe auf Ziele in Russland bestätigt: Am 16. Oktober 2026 traf eine Produktions- und Lagerhalle des Drohnenherstellers „Roboavia" in der Oblast Rostow, am 12. Oktober 2026 ein Materiallager einer russischen Raketenbrigade in der Oblast Brjansk. Die ukrainische Führung ordnet die Schläge als Ausübung des Selbstverteidigungsrechts nach Artikel 51 der UN-Charta ein.
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Ukrainische Marine schlägt mit „Neptun“-Raketen russischen Luftwaffenstützpunkt „Borisoglebsk“
In der Nacht zum 15. Oktober haben die ukrainischen Seestreitkräfte den russischen Militärflugplatz „Borisoglebsk" in der Region Woronesch mit dem Küstenraketenkomplex „Neptun" angegriffen. Nach Angaben der Marine wurden sechs russische Su-34M-Kampfbomber getroffen; Präsident Selenskyj sprach von vier zerstörten und zwei beschädigten Maschinen. Auf dem Stützpunkt brach ein Großbrand aus, russische Stellen äußerten sich zunächst nicht.
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Generalstab: 260 Gefechte an der Front, Schwerpunkt Pokrowsk – 35 Angriffe in einem Sektor
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte meldet für den 14. Oktober 2026 260 Gefechte entlang der Front, die meisten davon – 35 – auf der Richtung Pokrowsk. Die russischen Streitkräfte setzten innerhalb eines Tages 85 Luftangriffe mit 278 gelenkten Fliegerbomben, 8 224 Kamikaze-Drohnen und 2 625 Beschüsse ein. Ukrainische Flugzeuge, Raketentruppen und Artillerie schlugen einen Bereich mit russischer Manpower-Konzentration und eine Drohnen-Abschussbasis.
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Syrskyj gibt erstes großes Interview nach Entlassung: Verteidigt Kursk-Operation und beschreibt Streit mit Ex-Verteidigungsminister
Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, hat der BBC sein erstes ausführliches Interview seit seiner Entlassung im Juli gegeben. Darin verteidigte er die Kursk-Operation als erfolgreiches Manöver, äußerte sich zur Lage an der Front und legte seine Sicht der Auseinandersetzung mit dem damaligen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow dar.
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Generalstab der Ukraine meldet 206 Gefechte seit Tagesbeginn am 13. Oktober
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat den operativen Stand zum Morgen des 13. Oktober 2026 veröffentlicht. Demnach fanden seit Tagesbeginn 206 Gefechte an der Front statt, der Schwerpunkt liegt auf der Richtung Pokrowsk. Am Vortag (12. Oktober) wurden 203 Gefechte registriert; die täglichen russischen Personalverluste beziffert der Generalstab auf 1.390 Personen.
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Ukrainische Streitkräfte melden Angriffe auf Iskander-M-Basis und russische Logistik in mehreren Oblasten
Am 12. Oktober und in der Nacht zum 13. Oktober haben ukrainische Verteidigungskräfte nach Angaben des Generalstabs eine Reihe russischer Militärobjekte angegriffen. Darunter befand sich eine Reparaturbasis für Selbstfahrlafetten und Transporter des Iskander-M-Systems in der Region Kursk sowie ein Radarstandort in der Region Brjansk. Zudem wurden Treibstoff- und Munitionsdepots im besetzten Luhansk und Ansammlungen russischen Personals in mehreren Oblasten getroffen.
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Generalstab meldet 264 Gefechte an der Front – Schwerpunkt auf Pokrowsk und Kostjantyniwka
Der ukrainische Generalstab hat für die zurückliegenden 24 Stunden 264 Kampfhandlungen registriert. Die heftigsten Kämpfe fanden den Angaben zufolge in den Abschnitten Pokrowsk und Kostjantyniwka statt. Russische Streitkräfte führten zudem 73 Luftangriffe mit 238 gelenkten Bomben, setzten 8.985 Kamikaze-Drohnen ein und feuerten insgesamt 2.468 Mal auf ukrainische Siedlungen und Stellungen, darunter auch mit Mehrfachraketenwerfern.
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Drohnenangriff auf russischen Militärflugplatz Hvardiiske auf der Krim
In der Nacht zum 12. Oktober 2025 wurde der Militärflugplatz Hvardiiske auf der vorübergehend besetzten Krim durch einen Drohnenangriff getroffen. Satelliten registrierten ein Feuer im südöstlichen Teil der Landebahn. Die ukrainischen Streitkräfte haben sich zu dem Angriff nicht geäußert.
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NATO-Schätzung: Russische Verluste im September über 50.000 – Ukraine etwa 5.000
Ein hochrangiger NATO-Militärvertreter hat die russischen Personalverluste im Krieg gegen die Ukraine für September auf über 50.000 geschätzt, davon bis zu 28.000 Getötete. Die ukrainischen Verluste im selben Zeitraum bezifferte der anonyme NATO-Vertreter gegenüber Bloomberg auf rund 5.000 – etwa zehnmal weniger als die russischen. Bloomberg erklärte, die Angaben nicht unabhängig überprüfen zu können.
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Generalstab meldet 221 Gefechte an einem Tag – Pokrowsk und Huljajpole im Zentrum der Angriffe
Der ukrainische Generalstab hat für den 11. Oktober 221 Kampfeinsätze an der Front registriert. Die Richtungen Pokrowsk und Huljajpole waren mit 25 bzw. 21 abgewehrten Angriffen die Schwerpunkte. Die russische Armee setzte binnen 24 Stunden einen Raketenangriff, 73 Luftangriffe mit 255 Gleitbomben, 8.444 Kamikaze-Drohnen und 2.553 Beschüsse ein.
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Ukrainische Streitkräfte schlagen russische Reparatureinheit, Depots und Truppenansammlungen im Donbass
Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine am 10. Oktober und in der Nacht zum 11. Oktober eine Reihe russischer Militärziele in den vorübergehend besetzten Gebieten der Oblasten Donezk und Luhansk getroffen. Unter den Zielen waren eine Reparatureinheit der russischen Armee bei Tschystjakowe, Materiallager bei Makijiwka und Horodyschtsche sowie Truppenansammlungen bei Purdiwka, Lyssytschansk und Irmino.
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Ukrainische Drohnenangriffe treffen russische Raketen- und Treibstoffanlagen
In der Nacht zum 9. Oktober hat die Ukraine nach offizieller Bestätigung des Generalstabs drei russische Militäranlagen angegriffen, die mit dem Start von Raketen und der Produktion von Raketentreibstoff in Verbindung stehen. Betroffen waren eine Filiale des Barmin-Instituts für Startkomplexe und das Zentrum zur Beseitigung interkontinentaler ballistischer Raketen in der Oblast Nischni Nowgorod sowie das Redkino-Forschungswerk in der Oblast Twer. Gleichzeitig meldeten Quellen Drohnenangriffe auf die Ölraffinerie Uchta in der Republik Komi, ein Öllager nördlich von Belgorod und Ziele in der Oblast Kaluga.
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Generalstab meldet 1.710 russische Verluste pro Tag – kumuliert rund 1,55 Millionen
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat für den 8. Oktober 1.710 getötete und verwundete russische Soldaten sowie 1.757 abgeschossene Drohnen gemeldet. Die geschätzten Gesamtverluste der russischen Armee seit Beginn der Vollinvasion am 24. Februar 2022 beziffert der Generalstab auf etwa 1.549.490 Personen. Die Zahlen stammen aus dem täglichen Facebook-Bericht des Generalstabs und werden noch überprüft.
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Ukrainischer Drohnenangriff legt Yandex-Datenzentrum in Sassowo lahm
In der Nacht zum 8. Oktober schlugen ukrainische Drohnen auf dem Gelände des Maschinenbauwerks Sasta in der russischen Region Rjasan ein, auf dem sich ein Datenzentrum von Yandex befindet. Durch den Brand wurde das Datenzentrum vollständig stillgelegt; Yandex Cloud und zahlreiche abhängige russische Dienste fielen aus. Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff und bezeichnete ihn als "Spiegelantwort" auf russische Schläge gegen ukrainische Datenzentren.
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Ukraine meldet rund 1.830 russische Soldatenverluste pro Tag – kumuliert über 1,5 Millionen
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat seine tägliche Verlustmeldung für den 8. Oktober 2026 veröffentlicht. Demnach verlor Russland in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.830 Militärangehörige (tot und verwundet). Die kumulierten Gesamtverluste seit dem 24. Februar 2022 werden mit rund 1.547.780 Personen angegeben. Der Generalstab bezeichnet diese Zahl als die größten russischen Verluste in einem einzelnen Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg.
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Ukraines Oberbefehlshaber Drapatji legt „Kriegsplan“ dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat vor
Der ukrainische Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatji hat einen sogenannten „Kriegsplan“ ausgearbeitet und zur Prüfung an den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (RNBO) übergeben. Laut „Ukrajinska Prawda“ handelt es sich vermutlich um das erste strategische Dokument dieser Art für die Ukraine seit Beginn der großangelegten Invasion. Gleichzeitig hat Drapatji Dutzende Obristen und Generäle in die Reserve versetzt.
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Ukraine: Ministerium beziffert Ausfall russischer Öl-Raffineriekapazität auf über 51 Prozent
Das ukrainische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass die weitreichenden Angriffe der ukrainischen Streitkräfte mehr als 51 Prozent der russischen Ölverarbeitungskapazität außer Betrieb gesetzt haben. Verteidigungsminister Jevhenij Chmara bezeichnete dies als schweren Schlag gegen die russische Kriegswirtschaft. Das Ministerium nannte mehrere Raffinerien und den Komplex in Ust-Luga unter den zuletzt getroffenen Anlagen.