Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen
Das Übereinkommen über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) ist ein 1980 in Genf unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen geschlossener internationaler Vertrag. Er beschränkt oder verbietet den Einsatz bestimmter Kategorien konventioneller Waffen, die übermäßiges Leid verursachen oder unterschiedslos wirken. Das Übereinkommen wird durch Protokolle und Überprüfungskonferenzen umgesetzt und deckt unter anderem Antipersonenminen, explosive Kampfmittelrückstände und Brandwaffen ab.
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Ukraine: 1.688 Zivilisten seit Beginn der Vollinvasion durch russische Minen und Explosivstoffe geschädigt
Nach ukrainischen Angaben sind seit dem Beginn der russischen Vollinvasion 1.688 Zivilisten durch Minen und explosive Kriegsrückstände geschädigt worden, darunter 173 Kinder. Landwirte stellen mit 296 Betroffenen die größte Gruppe. Die Daten werden vom Hauptdirektorat für Minenräumung erfasst und für internationale Koordination sowie Strafverfahren gegen Russland genutzt.