NKWD
Der NKWD (Народный комиссариат внутренних дел, Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten der UdSSR) war das zentrale sowjetische Organ für Staatssicherheit und öffentliche Ordnung, zuständig für Geheimpolizei, Miliz, Grenzschutz und das Gulag-Lagersystem. Er bestand von 1934 bis 1946 und wurde danach in das MGB umbenannt. Der NKWD führte die Großen Säuberungen der späten 1930er Jahre, Massendeportationen ganzer Volksgruppen und Sicherheitsoperationen in annektierten Gebieten, darunter in der Westukraine, durch.
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Polnischer Rechtsextremist Braun zerstört UPA-Denkmal an polnisch-ukrainischer Grenze
Der polnische EU-Abgeordnete Grzegorz Braun von der rechtsextremen „Konfederacja Korony Polskiej“ hat gemeinsam mit einem Parteikollegen einen Granitobelisken für UPA-Kämpfer im Dorf Białystok bei Dołhobyczów in der Woiwodschaft Lublin zerstört und ein Video der Tat selbst auf X veröffentlicht. Die polnische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen Schändung eines Denkmals und Grabstätte, Sachbeschädigung und möglicherweise eines aus nationalen Motiven begangenen Hassverbrechens.