US International Development Finance Corporation
Die US International Development Finance Corporation (DFC) ist die Entwicklungsfinanzierungsinstitution der US-Regierung und wurde 2019 durch den Zusammenschluss unter anderem der Overseas Private Investment Corporation (OPIC) geschaffen. Die DFC stellt Kredite, Eigenkapitalinvestitionen, politische Risikoversicherungen und Zuschüsse für privatwirtschaftliche Projekte in Entwicklungsländern bereit und verfolgt damit außenpolitische Ziele der Vereinigten Staaten, insbesondere die Eindämmung des wirtschaftlichen Einflusses von Wettbewerbern wie China. Geleitet wird die Behörde von einem Chief Executive Officer, der vom Präsidenten ernannt und vom Senat bestätigt wird.
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Gespräche über US-Investor zur Wiederinbetriebnahme von Nord Stream — Weißes Haus bestreitet laufende Verhandlungen
US- und russische Vertreter, darunter der US-Sondergesandte Jared Kushner und der kremlnahe Berater Kirill Dmitrijew, haben laut Reuters in den vergangenen Wochen in Moskau und New York über die Einbindung eines amerikanischen Investors in die Wiederinbetriebnahme der Ostsee-Pipelines Nord Stream gesprochen. Das Weiße Haus erklärte hingegen, es habe zuletzt keine spezifischen Gespräche über Nord Stream gegeben, und wies darauf hin, dass jede Vereinbarung mit Russland über die US-Entwicklungsfinanzgesellschaft DFC und das Finanzministerium laufen müsse. Die Pipelines stehen unter US- und EU-Sanktionen, und die Bundesregierung in Berlin lehnt eine Wiederaufnahme ab.