Daan Struyven
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Trump vereinbart russische Dieselimporte und einseitige „Energiewaffenruhe“ – Selenskyj spricht von Schwäche
Am 9. Oktober 2026 kündigte US-Präsident Donald Trump nach einem Telefonat mit Wladimir Putin an, die US-Sanktionen gegen russische Dieselexporte auszusetzen und 300.000 bis 3 Millionen Tonnen russischen Dieselkraftstoff auf den amerikanischen und Weltmarkt zu lassen. Zwei Tage später erklärte Trump über Truth Social eine sofortige „Energiewaffenruhe“ zwischen Ukraine und Russland, die nach Angaben des Weißen Hauses nur den gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Ölraffinerien umfasst. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Lockerung der Sanktionen als „offensichtliche Schwäche“ und erklärte, Russland habe die Waffenruhe mit einem Angriff auf ein Kraftwerk in Charkiw bereits gebrochen. Kanada, die EU und Lettland äußerten Kritik; die EU-Außenminister wollten am 12. Oktober das größte Sanktionspaket ihrer Geschichte gegen Russland beschließen.