Oleh Witalijowych Chramow
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Schießerei zwischen SBU und Militärgeheimdienst GUR in Kiew – Affäre um Kaplunov und angebliches Attentat auf Sakajew
Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU erklärte am 2. und 3. September 2026, er habe einen mutmaßlich vom russischen FSB angeordneten Anschlag auf den im Exil lebenden Tschetschenen-Sprecher Achmed Sakajew während des Unabhängigkeitstags verhindert. Festgenommen wurde der stellvertretende Kommandeur des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunov. In der Nacht und am Morgen des 2. September kam es im Kiewer Stadtteil Beresnjaky zu einer Schießerei zwischen SBU-Kräften und Angehörigen des Militärgeheimdienstes GUR, bei der drei GUR-Vertreter verwundet wurden. Die GUR sprach von einer gezielten Desinformationskampagne; Präsident Selenskyj nannte den Vorfall „absolut beschämend".
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Selenskyj entlässt S-SBU-Chef nach bewaffnetem Zusammenstoß zwischen Geheimdiensten in Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 2. September per Decret Oleh Witalijowytsch Kramow als Leiter der Abteilung für Schutz von Staatsgeheimnissen und Lizenzierung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (S-SBU) entlassen. Die Entlassung folgt auf einen bewaffneten Zusammenstoß zwischen Mitarbeitern des Militärgeheimdienstes GUR und des S-SBU im Kiewer Stadtteil Dnipro, der im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Entführung des stellvertretenden Kampfkommandeurs des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunow, steht. Das Decret nennt keine Gründe.