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Generalstab der Streitkräfte der Ukraine: 206 Gefechte am 12. September, heftigste Kämpfe Richtung Pokrowsk

Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine (Generalstab der Streitkräfte der Ukraine) meldet für den 12. September 2026 insgesamt 206 Kampfhandlungen an der Front, den schwersten Druck Richtung Pokrowsk. Am Vortag waren 237 Gefechte registriert worden, darunter 106 Luftangriffe mit 339 gelenkten Fliegerbomben und der Einsatz von 10.688 Kamikazedrohnen.

Das Wichtigste

  • Am 12. September 2026 fanden laut Generalstab 206 Kampfhandlungen statt.
  • Am Vortag wurden 237 Gefechte, 106 Luftangriffe mit 339 gelenkten Fliegerbomben und 10.688 eingesetzte Kamikazedrohnen registriert.
  • Auf der Richtung Pokrowsk wurden am 12. September 25 russische Angriffe abgewehrt, am Vortag waren es 29.
  • Auf den Richtungen Piwnitschno-Sloboschanske, Kursk, Kramatorsk und Prydniprowske wurden keine Offensivhandlungen des Feindes verzeichnet.
  • Nach vorläufigen Angaben wurden auf der Richtung Pokrowsk 44 Besatzer liquidiert und 17 verwundet; 289 Drohnen verschiedener Typen wurden zerstört oder unterdrückt.
  • Die kumulativen Personalverluste der russischen Streitkräfte vom 24. Februar 2022 bis zum 12. September 2026 werden von Ukrinform mit rund 1.505.380 Personen angegeben.

Warum es wichtig ist

Die täglichen Meldungen des Generalstabs geben einen Überblick über die Kampflage an mehreren Frontabschnitten und ermöglichen es, Schwerpunkte des russischen Drucks zu identifizieren. Die Richtung Pokrowsk bleibt dabei der aktivste Abschnitt. Die kumulativen Verlustangaben der russischen Streitkräfte seit Beginn der großangelegten Invasion liefern eine quantitative Einordnung des Kräfteverschleißes.

Was geschehen ist

Für den 12. September 2026 meldete der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine 206 Kampfhandlungen im Tagesverlauf. Der russische Druck konzentrierte sich auf die Richtung Pokrowsk, wo ukrainische Einheiten 25 Angriffe abwehrten. Auf der Richtung Kostiantyniwka wurden 10 Angriffe abgewehrt, zwei Gefechte dauerten an; auf der Richtung Piwdenno-Sloboschanske stürmten russische Kräfte neunmal ukrainische Stellungen, zwei Gefechte waren noch im Gange. Auf der Richtung Huliaipole wurden sieben Angriffe verzeichnet, auf Kupjansk drei, auf Lyman zwei mit einem weiteren laufenden Gefecht, auf Slowjansk drei mit einem noch andauernden Angriff, auf Orichiw zwei mit einem weiteren Gefecht. Auf den Richtungen Piwnitschno-Sloboschanske, Kursk, Kramatorsk und Prydniprowske wurden keine Offensivhandlungen des Feindes festgestellt. Die ukrainische Luftfahrt, Raketentruppen und Artillerie schlugen im Vortageszeitraum sieben Gebiete mit feindlicher Konzentration von Lebendkräften, acht Kommandopunkte und Startpunkte für unbemannte Luftfahrzeuge sowie sieben Artilleriesysteme und feindliche Artilleriestellungen. Auf der Richtung Pokrowsk wurden nach vorläufigen Angaben 44 Besatzer liquidiert und 17 verwundet; zudem wurden fünf Fahrzeuge, acht Sondereinheiten, ein Drohnenkontrollpunkt und 51 feindliche Unterstände zerstört sowie neun Fahrzeuge, fünf Artilleriesysteme, eine Sondereinheit, sieben Drohnenkontrollpunkte und 139 Unterstände beschädigt; 289 Drohnen verschiedener Typen wurden zerstört oder unterdrückt.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Anzahl der Kampfhandlungen unterscheidet sich zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Meldungen des Generalstabs: 237 Gefechte für den Vortag gegenüber 206 Gefechten für den 12. September. Dies spiegelt unterschiedliche Berichtszeiträume wider. Auch die Anzahl der Angriffe auf der Richtung Pokrowsk weicht ab: 25 abgewehrte Angriffe in der Tagesmeldung vom 12. September gegenüber 29 Angriffen in der Abendsmeldung des Vortages.

Hintergrund

Die Angaben stammen aus zwei aufeinanderfolgenden Zusammenfassungen des Generalstabs: einer Abendsmeldung zum Vortag (237 Gefechte) und einer Zwischenmeldung für den 12. September (206 Gefechte). Russische Kräfte konzentrierten ihre Angriffe weiterhin auf die Richtungen Pokrowsk, Kostiantyniwka und Piwdenno-Sloboschanske, während mehrere andere Sektoren keine Offensivhandlungen verzeichneten. Ukrinform gibt die kumulativen Personalverluste der russischen Streitkräfte vom 24. Februar 2022 bis zum 12. September 2026 mit rund 1.505.380 Personen an.