Japanischer Parlamentspräsident Eisuke Mori zu erstem Besuch in der Ukraine eingetroffen
Eisuke Mori, Präsident des Repräsentantenhauses des japanischen Parlaments, ist am 14. September zu seinem ersten Besuch in der Ukraine eingetroffen. Am Kiewer Hauptbahnhof wurde er vom ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefanchuk empfangen, mit dem er bereits am Vortag am Rande des G7-Gipfels in Paris zusammengetroffen war.
Das Wichtigste
- Eisuke Mori, Präsident des Repräsentantenhauses des japanischen Parlaments, traf am 14. September in der Ukraine ein.
- Es handelt sich um seinen ersten Besuch in der Ukraine.
- Der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefanchuk begrüßte Mori am Kiewer Hauptbahnhof.
- Stefanchuk und Mori hatten sich einen Tag zuvor am Rande des G7-Gipfels in Paris getroffen.
- Stefanchuk kündigte den Besuch auf Facebook an.
- Laut Stefanchuk bietet der Besuch Gelegenheit, die Folgen des russischen Krieges aus eigener Anschauung zu sehen und die Bedürfnisse der Ukraine direkt zu hören.
- Geplant sind Gespräche über weitere Unterstützung der Ukraine sowie neue Möglichkeiten der interparlamentarischen und zwischenstaatlichen Zusammenarbeit.
Warum es wichtig ist
Der Besuch markiert das erste Mal, dass der Präsident des japanischen Unterhauses nach Ukraine reist, und unterstreicht die anhaltende hochrangige japanische Aufmerksamkeit für die Folgen des Krieges und die Unterstützung der Ukraine. Er baut auf dem direkten Kontakt zwischen Stefanchuk und Mori am Rande des G7-Gipfels in Paris nur einen Tag zuvor auf und signalisiert fortgesetzte japanische parlamentarische Beschäftigung mit dem Thema.
Was geschehen ist
Eisuke Mori, Präsident des Repräsentantenhauses des japanischen Parlaments, traf am 14. September zu seinem ersten Besuch in der Ukraine ein. Am Hauptbahnhof in Kiew wurde er vom ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefanchuk empfangen. Stefanchuk und Mori hatten bereits am Vortag am Rande des G7-Gipfels in Paris miteinander gesprochen. Stefanchuk kündigte den Besuch auf Facebook an und erklärte, der Besuch biete Japan die Möglichkeit, die Folgen des russischen Krieges unmittelbar zu sehen und die Bedürfnisse der Ukraine direkt zu erfahren. Geplant sind Gespräche über weitere Unterstützung der Ukraine sowie über neue Möglichkeiten der interparlamentarischen und zwischenstaatlichen Zusammenarbeit.
Hintergrund
Der Besuch folgte unmittelbar auf den G7-Gipfel in Paris, wo Stefanchuk und Mori am Rande der Veranstaltung zusammentrafen. Stefanchuk hatte den Besuch öffentlich auf Facebook angekündigt. Quellen verweisen zudem darauf, dass der litauische Premierminister Mindaugas Sinkevičius bereits am 13. September in der Ukraine eingetroffen war, wobei dies nicht im Mittelpunkt der Berichterstattung stand.