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Ukraine greift zahlreiche russische Militärziele in besetzten Gebieten und tief in Russland an

Die ukrainischen Streitkräfte haben am 14. September und in der Nacht zum 15. September eine koordinierte Reihe von Angriffen auf russische Militärziele in den Oblasten Donezk und Luhansk sowie tief in Russland – in den Oblasten Brjansk, Oryol, Samara, Krasnodar und Rostow – sowie auf Ziele im Schwarzen Meer ausgeführt. Laut ukrainischen Quellen wurden unter anderem Drohnenproduktionsstätten, Treibstofflager, Stationen für elektronische Kriegsführung und Radar sowie ein S-400-Radar in Sotschi getroffen. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar.

Das Wichtigste

  • Angriffe erfolgten am 14. September und in der Nacht zum 15. September.
  • Getroffen wurden Ziele in den Oblasten Donezk und Luhansk sowie in den russischen Oblasten Brjansk, Oryol, Samara (Sysran), Krasnodar (Sotschi) und Rostow (Taganrog) sowie im Schwarzen Meer.
  • In Nowoswitliwka (Luhansk) wurde ein Lager für Treib- und Schmierstoffe der russischen Armee getroffen.
  • In Donezk traf ein Schlag einen Standort für Lagerung, Vorbereitung und Start russischer Angriffsdrohnen.
  • In Trubtschewsk, Potschep-2 und Letschiza (Oblast Brjansk) wurden drei Stationen für elektronische Kriegsführung getroffen.
  • In Pogreby und Mostotschene (Oblast Brjansk) wurden Radarstationen der Luftraumüberwachung getroffen.
  • In Sotschi wurde ein Multifunktionsradar 92N6 des Flugabwehrsystems S-400 Triumph getroffen.
  • In Sysran wurde eine Ölraffinerie angegriffen, in Taganrog ein Drohnenherstellungswerk.
  • Das Ausmaß der Schäden wird noch ermittelt.

Warum es wichtig ist

Die Angriffe trafen ein breites geografisches Spektrum russischer Militär-, Logistik- und Industrieanlagen, darunter Drohnenproduktion, Lager- und Startanlagen, Treibstoff, elektronische Kriegsführung, Radar und Flugabwehr. Mit Zielen wie dem S-400-Radar in Sotschi und der Ölraffinerie in Sysran richten sich die Schläge gezielt gegen die russische Luftabwehr und die Treibstofflogistik. Das volle Ausmaß der Schäden ist noch nicht bekannt.

Was geschehen ist

Die ukrainischen Streitkräfte führten am 14. September und in der Nacht zum 15. September koordinierte Angriffe auf russische Militärziele durch. In Nowoswitliwka im besetzten Luhansk wurde ein Treib- und Schmierstofflager getroffen; in Donezk eine Anlage zur Lagerung, Vorbereitung und zum Start russischer Angriffsdrohnen. Im russischen Oblast Brjansk schlugen die Angriffe in Trubtschewsk, Potschep-2 und Letschiza drei Stationen für elektronische Kriegsführung sowie in Pogreby und Mostotschene Radarstationen der Luftraumüberwachung ein; in Zlynka wurde ein MESH-Netzwerk-Repeater getroffen. Im Oblast Oryol wurde eine Anlage zur Vorbereitung und zum Start von Angriffsdrohnen angegriffen. In Taganrog (Oblast Rostow) traf ein Angriff eine Fabrik zur Drohnenherstellung, in Sysran (Oblast Samara) eine Ölraffinerie. In Sotschi (Krasnodar) wurde das Multifunktionsradar 92N6 des Flugabwehrsystems S-400 Triumph getroffen. Auch Ziele im Schwarzen Meer wurden angegriffen. Das Ausmaß der Schäden wird noch geklärt.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen – darunter ZN.UA und Ukrinform – stellen die Operation als erfolgreiche, koordinierte Mehrfachschlagserie der ukrainischen Verteidigungskräfte dar, die besetzte Gebiete und das tiefere russische Hinterland umfasst. Die Berichterstattung hebt die Vielfalt der Ziele hervor – Treibstoff, Drohnen, elektronische Kriegsführung, Radar, Luftabwehr, Raffinerie – und betont den koordinierten Charakter der Schläge am 14. September und in der Nacht zum 15. September.