Ukraine greift russische Drohnenstartplätze, Kommandoposten und Treibstofflager an
Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben des Generalstabs am 3. September und in der Nacht zum 4. September mehrere russische Militärobjekte auf besetzten ukrainischen Gebieten und in Russland angegriffen. Ziel der Schläge waren unter anderem ein Startplatz für Kampfdrohnen vom Typ Shahed im Raum Donezk, Kommandoposten, Aufklärungsanlagen, eine Radaranlage sowie ein Treibstofflager.
Das Wichtigste
- Am 3. September und in der Nacht zum 4. September schlugen die ukrainischen Verteidigungskräfte mehrere russische Militärobjekte auf besetzten ukrainischen Gebieten und in Russland.
- Im Raum Donezk wurde ein Standort für Lagerung, Vorbereitung und Start russischer Angriffsdrohnen getroffen, der auch für Drohnen vom Typ Shahed genutzt wurde.
- In Fedoriwka, Gebiet Donezk, wurde ein russischer Kommandoposten getroffen.
- In Petriwka, Gebiet Charkiw, wurde ein russischer Kommando- und Beobachtungsposten getroffen.
- In Bobryk, Oblast Brjansk (Russland), wurde eine Radaranlage getroffen.
- In Suworowe und Rysowe auf der besetzten Krim wurden Posten des Aufklärungssystems APTS „Grenader/Grenadier" getroffen.
- In Hustoma/Hustome, Oblast Kursk (Russland), wurde ein Repeater des russischen MESH-Funknetzes getroffen; in Rownjky, Gebiet Luhansk, ein Treibstoff- und Schmiermittellager der Besatzer.
- Das Ausmaß der Schäden wird laut Generalstab noch geklärt; die Arbeit an wichtigen feindlichen Militärobjekten dauere an.
Warum es wichtig ist
Die Angriffe richteten sich gegen russische Infrastruktur, die für den Start von Angriffsdrohnen – darunter vom Typ Shahed – gegen ukrainische Städte genutzt wird. Sie trafen zudem Kommando-, Aufklärungs- und Kommunikationseinrichtungen sowie eine Treibstoffbasis in mehreren Frontabschnitten und tief auf russischem Staatsgebiet. Die Auswahl der Ziele in besetzten Regionen wie auch in russischen Grenz- und Hinterlandgebieten verweist auf die Reichweite ukrainischer Streikkapazitäten.
Was geschehen ist
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine meldete, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte am 3. September und in der Nacht zum 4. September eine Reihe russischer Militärobjekte auf besetzten ukrainischen Gebieten und in Russland angegriffen haben. Im Raum Donezk wurde ein Standort für die Lagerung, Vorbereitung und den Start russischer Angriffsdrohnen getroffen, der laut den Angaben auch Drohnen vom Typ Shahed umfasste. In Fedoriwka im Gebiet Donezk wurde ein russischer Kommandoposten getroffen, in Petriwka im Gebiet Charkiw ein Kommando- und Beobachtungsposten. In Bobryk in der russischen Oblast Brjansk schlugen die ukrainischen Streitkräfte eine Radaranlage. Auf der besetzten Krim wurden in Suworowe und Rysowe Posten des technischen Aufklärungssystems APTS „Grenader/Grenadier" getroffen. In der Oblast Kursk wurde in Hustoma/Hustome ein Repeater des russischen MESH-Funknetzes getroffen, und in Rownjky im Gebiet Luhansk ein Lager für Treib- und Schmierstoffe der russischen Besatzungstruppen. Der Generalstab erklärte, das Ausmaß der verursachten Schäden werde noch geklärt; die Arbeit an wichtigen feindlichen Militärobjekten dauere an.
Wo die Berichte auseinandergehen
Die Quellen unterscheiden sich bei der Schreibweise des Orts in der Oblast Kursk, an dem der MESH-Repeater getroffen wurde: „Hustomoie", „Hustome" und „Hustoma". Auch die Schreibweise des Aufklärungssystems variiert: „Grenader" gegenüber „Grenadier".