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Russischer Angriff trifft Operationssaal des Kardiologie-Instituts Strahesko in Kiew

Russische Streitkräfte haben am 20. Oktober das Kardiologie-Institut Strahesko der Nationalen Akademie der Medizinischen Wissenschaften in Kiew getroffen und dabei den Operationssaal im sechsten Stock des Gebäudes beschädigt. Nach Angaben des ukrainischen Premierministers Serhij Koretskyj wurde ein Patient verletzt und versorgt; Tote seien in dem Institut nicht zu beklagen gewesen. Es handelt sich um den zweiten Angriff auf das Gebäude, nachdem schon im Vorjahr ein Treffer den vierten Stock beschädigt hatte.

Das Wichtigste

  • Russische Streitkräfte schlugen am 20. Oktober im Operationssaal des Kardiologie-Instituts Strahesko in Kiew ein.
  • Der Operationssaal befindet sich im sechsten Stock des Gebäudes.
  • Ein Patient wurde verletzt und erhielt alle notwendige medizinische Hilfe.
  • Es war der zweite Angriff auf das Gebäude; im Vorjahr hatte ein Treffer den vierten Stock beschädigt.
  • Das Institut behandelt Herzpatienten aus der gesamten Ukraine und führt Herzoperationen durch.
  • Premierminister Serhij Koretskyj informierte über den Angriff über Telegram.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf einen Operationssaal eines großen kardiologischen Behandlungszentrums, das Patienten aus der gesamten Ukraine versorgt. Schäden an einer solchen Einrichtung beeinträchtigen die landesweite Versorgung von Herzpatienten, einschließlich Operationen und Nachsorge nach Infarkten.

Was geschehen ist

Am 20. Oktober schlugen russische Streitkräfte das Kardiologie-Institut Strahesko der Nationalen Akademie der Medizinischen Wissenschaften in Kiew und trafen den im sechsten Stock gelegenen Operationssaal. Nach Angaben des ukrainischen Premierministers Serhij Koretskyj, der über Telegram darüber informierte, wurde ein Patient verletzt und versorgt; Tote habe es in dem Institut nicht gegeben. Es war bereits der zweite Angriff auf das Gebäude, nachdem im Vorjahr ein Treffer den vierten Stock beschädigt hatte.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen stellen das Strahesko-Institut und seinen Operationssaal in den Mittelpunkt der Berichterstattung und rahmen den Angriff als Angriff auf eine zivile medizinische Einrichtung, die landesweit kardiologische Versorgung leistet. Mehrere Beiträge betonen, dass es sich um den zweiten Angriff auf das Gebäude handelt, und zitieren den Premierminister direkt zu Opferzahlen und Hilfeleistungen für den verwundeten Patienten.

Wo die Berichte auseinandergehen

Premierminister Serhij Koretskyj erklärte, dass der Angriff auf das Strahesko-Institut keine Toten gefordert habe, während eine spätere ukrainische Quelle von einem getöteten Patienten im Institut berichtet. Zudem meldete die Kiewer Stadtverwaltung zwei Verletzte durch herabfallende Trümmer an einer medizinischen Einrichtung im Holosiijwskij-Rajon, während der Premierminister für das Strahesko-Institut nur einen verwundeten Patienten nannte.

Hintergrund

Das Strahesko-Institut führt Herzoperationen durch und versorgt Patienten nach Infarkten aus der gesamten Ukraine. Nach Angaben der Kiewer Stadtbehörden schlugen am selben Tag auch Trümmer einer russischen Drohne in eine weitere medizinische Einrichtung im Holosiijwskij-Rajon ein und verletzten zwei Menschen; eine russische Drohne schlug außerdem nahe einer Tankstelle am Rand von Kiew und der Oblast Kiew ein, tötete eine Person und verletzte sieben, von denen fünf hospitalisiert wurden. Stand 14:45 Uhr am 20. Oktober hatten die russischen Angriffe auf Kiew an diesem Tag insgesamt einen Toten und sieben Verletzte gefordert.