Neue Stromausfälle in sieben ukrainischen Regionen nach russischen Angriffen
Nach russischen Beschuss gerieten am Morgen des 27. Oktober in sieben ukrainischen Regionen weitere Stromnetze und Erzeugungsanlagen unter Beschuss, wodurch neue Stromausfälle entstanden. In allen Gebieten galten weiterhin Lastmanagement- und Abschaltpläne. Ukrenergo bat die Bevölkerung, den Stromverbrauch zu drosseln und leistungsstarke Geräte besonders zwischen 16 und 22 Uhr auszulassen.
Das Wichtigste
- Neue Stromausfälle traten in den Gebieten Winnyzka, Dnipropetrowsk, Donezk, Tschernigow, Charkiw, Saporischja und Sumy auf.
- In allen Regionen galten bis Ende des 27. Oktober Lastmanagementpläne für die Industrie.
- In Teilen der Gebiete gab es stundenweise Stromabschaltungen für alle Verbrauchergruppen von bis zu 2,5 Schichten.
- Ukrenergo rief dazu auf, leistungsstarke Elektrogeräte vor allem zwischen 16:00 und 22:00 Uhr nicht zu nutzen.
- Der Stromverbrauch lag am 27. Oktober um 09:30 um 1,36 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
- In Konotop im Gebiet Sumy war die Stromversorgung seit vier Tagen unterbrochen.
Warum es wichtig ist
Die neuen Ausfälle erweiterten die durch russische Angriffe verursachte Unterbrechung der Stromversorgung auf sieben Regionen. Industrielle Leistungsbegrenzungen und stundenweise Abschaltungen galten landesweit, während die Reparaturarbeiten durch die Sicherheitslage eingeschränkt waren. Der mehrtägige Stromausfall in Konotop zeigt, dass einzelne Gemeinden weiterhin über längere Zeit ohne Strom versorgt werden.
Was geschehen ist
Morgens am 27. Oktober wurde in mehreren ukrainischen Regionen über Angriffe auf Erzeugungsanlagen und Stromnetze berichtet. Dadurch entstanden neue Stromausfälle in sieben Gebieten. Wo die Sicherheitsbedingungen es erlaubten, begannen die aushelfenden Reparaturteams mit der Wiederherstellung der Stromversorgung. In Konotop im Gebiet Sumy blieb die Stadt bereits den vierten Tag ohne Strom. Wegen der Folgen der russischen Angriffe galten bis Tagesende in allen Gebieten Lastmanagementpläne für die Industrie sowie in Teilen der Regionen stundenweise Abschaltungen von bis zu 2,5 Schichten. Um 09:30 lag der Stromverbrauch um 1,36 Prozent unter dem Stand desselben Zeitpunkts am Vortag, was auf die erzwungenen Verbrauchsbeschränkungen zurückgeführt wurde.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Die ukrainische Berichterstattung nennt die russischen Angriffe als unmittelbare Ursache der neuen Ausfälle und der fortdauernden landesweiten Einschränkungen. Im Mittelpunkt stehen die praktischen Folgen: Reparaturarbeiten, Abschaltpläne, ein niedrigerer Verbrauch und die Aufforderung an Kunden, Strom zu sparen. Der lang anhaltende Stromausfall in Konotop wird als ein bedeutendes lokales Problem hervorgehoben.
Hintergrund
Aushelfende Reparaturteams begannen in den betroffenen Gebieten zu arbeiten, sofern die Sicherheitsbedingungen dies zuließen. Der Stromverbrauch lag am 27. Oktober um 09:30 um 1,36 Prozent unter dem Niveau desselben Zeitpunkts am Vortag, was auf erzwungene Verbrauchsbeschränkungen zurückgeführt wurde. Wegen weiterer russischer Angriffe kann sich die Lage im Stromnetz kurzfristig verändern.