Russischer Drohnen- und Raketenangriff: etwa 100.000 Haushalte in Oblast Tschernihiw ohne Strom
Beim nächtlichen russischen Angriff mit Drohnen, Reaktivdrohnen und ballistischen Raketen am 22. September wurde ein Energieobjekt in einer Nachbarregion getroffen. Rund 100.000 Stromkunden in vier Bezirken der Oblast Tschernihiw fielen aus. In Dnipro und Krywyj Rih waren in derselben Nacht Explosionen zu hören.
Das Wichtigste
- In der Nacht zum 22. September griff Russland die Ukraine mit Drohnen, Reaktivdrohnen und ballistischen Raketen an.
- Etwa 100.000 Stromkunden in der Oblast Tschernihiw verloren durch den Treffer eines Energieobjekts in einer Nachbarregion den Strom.
- Betroffen waren die Bezirke Korjukiwka, Nowhorod-Siwerskyj, Nischyn und Tschernihiw.
- Die Angaben zu den Versorgungsunterbrechungen stammen von AT Tschernihiwoblenergo.
- In Dnipro und Krywyj Rih waren in derselben Nacht Explosionen zu hören.
- Energieversorger arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung in den betroffenen Bezirken.
Warum es wichtig ist
Der Angriff unterbricht die Stromversorgung für eine große Zahl ziviler Verbraucher in vier Bezirken der Oblast Tschernihiw und reiht sich in das anhaltende Muster russischer Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ein. Er ereignete sich zeitgleich mit Explosionen in Dnipro und Krywyj Rih während derselben nächtlichen Attacke.
Was geschehen ist
In der Nacht zum Dienstag, den 22. September, führte Russland einen kombinierten Angriff auf die Ukraine mit Drohnen, Reaktivdrohnen und ballistischen Raketen durch. Durch einen Treffer auf ein Energieobjekt in einer Nachbarregion fiel in der Oblast Tschernihiw für rund 100.000 Stromkunden der Strom aus. Betroffen waren die Bezirke Korjukiwka, Nowhorod-Siwerskyj, Nischyn und Tschernihiw. Die regionale Energiegesellschaft AT Tschernihiwoblenergo meldete das Ausmaß der Versorgungsunterbrechung. Während derselben Nacht waren in Dnipro und Krywyj Rih Explosionen zu hören. Energieversorger arbeiteten an der Wiederherstellung der Stromversorgung in den betroffenen Gebieten.
Hintergrund
Die Angaben zum Umfang des Stromausfalls stammen von Tschernihiwoblenergo, dem regionalen Energieversorger. Die Einsatzkräfte der Energieversorger waren mit der Wiederherstellung der Versorgung in den betroffenen Bezirken befasst.