Russischer Angriff auf Kiew: Fünfstöckiges Wohnhaus im Stadtteil Dnipro getroffen
In der Nacht zum 22. September hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew angegriffen und ein fünfstöckiges Wohnhaus im Stadtteil Dnipro getroffen. Vier Menschen wurden verletzt, drei davon hospitalisiert. Rettungskräfte befreiten 15 Bewohner aus dem beschädigten Gebäude. Der Angriff war Teil einer breiter angelegten russischen Luftattacke mit Drohnen und ballistischen Raketen auf mehrere ukrainische Städte.
Das Wichtigste
- Russland hat in der Nacht zum 22. September Kiew angegriffen.
- Im Stadtteil Dnipro wurde ein fünfstöckiges Wohnhaus getroffen.
- Im Keller des Gebäudes brach ein Brand aus, der erste Stock wurde strukturell zerstört, die Fassade schwer beschädigt.
- Rettungskräfte haben 15 Bewohner aus dem Gebäude gerettet.
- Vier Menschen wurden verletzt, drei davon ins Krankenhaus eingeliefert.
- Im Stadtteil Darnytskyi geriet ein Baum auf dem Grundstück eines privaten Wohnhauses in Brand.
- Tote gab es nach Angaben der Quellen nicht.
Warum es wichtig ist
Ein direkter Treffer eines Wohnhauses in der Hauptstadt macht die Auswirkungen nächtlicher Angriffe auf zivile Infrastruktur unmittelbar sichtbar. Die Rettungsaktion mit 15 geborgenen Personen und drei hospitalisierten Verletzten unterstreicht die humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung. Der Angriff auf Kiew war Teil einer koordinierten russischen Luftattacke mit Drohnen und ballistischen Raketen, die in derselben Nacht mehrere ukrainische Städte – darunter Dnipro, Krywyj Rih und Pawlohrad – traf.
Was geschehen ist
In der Nacht zum 22. September führte Russland einen Luftangriff auf Kiew durch. Im Stadtteil Dnipro schlug ein russischer Angriff in ein fünfstöckiges Wohnhaus ein und löste einen Brand im Keller aus. Der erste Stock des Gebäudes erlitt strukturelle Zerstörungen, die Fassade wurde erheblich beschädigt. Rettungskräfte des Staatsnotdienstes (ДСНС) retteten 15 Bewohner aus dem Gebäude. Vier Menschen wurden verletzt; drei von ihnen wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Tote waren nach vorläufigen Angaben nicht zu beklagen. Im Stadtteil Darnytskyi geriet zusätzlich ein Baum auf dem Grundstück eines privaten Wohnhauses in Brand; dort wurde niemand verletzt. Der nächtliche Angriff auf Kiew war Teil einer großangelegten russischen Luftattacke mit Drohnen und ballistischen Raketen, die zeitgleich auch Industrieanlagen in Dnipro, Krywyj Rih und Pawlohrad traf und dort mindestens drei Verletzte sowie Brände verursachte. Teile der Oblast Tschernihiw wurden im Zuge dieser Angriffswelle stromlos.
Wo die Berichte auseinandergehen
Alle sechs vorliegenden Quellen beschreiben den Einschlag im Stadtteil Dnipro übereinstimmend als russischen Angriff auf ein fünfstöckiges Wohnhaus. Ein Artikel (29986) weicht allerdings ab und führt die Schäden am Wohnhaus sowie am Standort in Darnytskyi auf herabfallende Trümmer (уламки) zurück, während die übrigen Quellen von einem direkten Treffer des Wohnhauses sprechen.
Hintergrund
Der nächtliche Angriff auf Kiew erfolgte im Rahmen einer breit angelegten russischen Luftattacke mit Drohnen und ballistischen Raketen, die mehrere ukrainische Städte gleichzeitig traf. In Dnipro, Krywyj Rih und Pawlohrad wurden Industrieanlagen getroffen, wobei mindestens drei Menschen verletzt wurden und Brände ausbrachen. In Teilen der Oblast Tschernihiw fiel in derselben Nacht der Strom aus.