Veröffentlicht am · Aktualisiert:

Russische Drohnen treffen Kiew – Verletzter in ernstem Zustand

In der Nacht zum 15. September hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen angegriffen. Einschläge wurden in einer Tankstelle im Stadtbezirk Darnyzkyj sowie in Lagerräumen im Stadtbezirk Obolon registriert. Ein Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Das Wichtigste

  • Luftangriff in der Nacht zum 15. September: Russland greift Kiew mit Drohnen an.
  • Im Stadtbezirk Darnyzkyj schlägt eine Drohne in eine Tankstelle ein.
  • Im Stadtbezirk Obolon wird ein Treffer in Lagerräumen gemeldet (vorläufige Information).
  • Ein Mann wird verletzt und in ernstem Zustand hospitalisiert.
  • Bürgermeister Vitalij Klitschko meldet den Einschlag an der Tankstelle um 5:53 Uhr über soziale Medien.
  • Die Kiewer Stadtverwaltung (KMVA) bestätigt die Angriffe öffentlich.
  • Parallel dazu wirft die russische taktische Luftaufklärung gesteuerte Bomben auf das Gebiet Saporischschja ab.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf zivile Infrastruktur in zwei Kiewer Stadtbezirken – eine Tankstelle und Lagerräume – und forderte einen Schwerverletzten. Er ist Teil einer breit angelegten nächtlichen Operation Russlands mit Drohnen und Lenkbomben, die auch andere Gebiete wie Saporischschja betraf. Öffentliche Bestätigungen durch Bürgermeister Klitschko und die Kiewer Stadtverwaltung (KMVA) belegen die direkten Auswirkungen auf die Hauptstadt.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 15. September wurde in Kiew Luftalarm wegen einer Drohnenbedrohung ausgelöst. Russische Drohnen trafen die Stadt und schlugen nach Angaben der Kiewer Stadtverwaltung (KMVA) in einer Tankstelle im Stadtbezirk Darnyzkyj sowie in Lagerräumen im Stadtbezirk Obolon ein. Der Einschlag in Obolon wurde zunächst als vorläufige Information gemeldet. Ein Mann wurde verletzt und in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Bürgermeister Vitalij Klitschko berichtete über soziale Medien um 5:53 Uhr vom Einschlag in die Tankstelle in Darnyzkyj. Die Anwohner wurden aufgefordert, bis zum offiziellen Entwarnungssignal in Schutzräumen zu bleiben. Die Luftstreitkräfte erfassten eine reaktive Drohne über dem Zentrum Kiews mit Kurs nach Norden sowie weitere Drohnen über den Oblasten Tschernihiw, Winnyzja und im Raum Kosyn Richtung Tschaban. Parallel dazu warf die russische taktische Luftaufklärung gesteuerte Bomben auf das Gebiet Saporischschja ab.

Hintergrund

Luftalarme wurden in der Nacht vom 14. auf den 15. September in Kiew und mehreren Oblasten wegen der Drohnenbedrohung ausgelöst. Die Bewohner Kiews wurden aufgefordert, bis zum offiziellen Entwarnungssignal in Schutzräumen zu bleiben.