Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk
Die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk ist eine regionale Behörde des Büros des Generalstaatsanwalts der Ukraine, die die Einhaltung der Gesetze im Gebiet Donezk überwacht und die öffentliche Anklage vor Gericht vertritt. Seit 2014, als das Gebiet Zentrum Donezk außerhalb der Kontrolle der ukrainischen Regierung liegt, hat die Behörde ihren Sitz in Kramatorsk. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem in Fällen von Kriegsverbrechen und anderen schweren Straftaten, die im Gebiet im Rahmen des bewaffneten Konflikts begangen wurden.
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Russischer Luftangriff auf Sloviansk: Wohnhäuser getroffen, Dutzende Verletzte
Am 11. Oktober um 09:45 Uhr führten russische Streitkräfte einen Luftangriff auf die Stadt Sloviansk in der Oblast Donezk durch. Drei FAB-250-Bomben (mit UMPK-Modulen) trafen zwei mehrstöckige Wohnhäuser; ein gesamter Eingang eines fünfstöckigen Gebäudes wurde vollständig zerstört. Die Opferzahlen stiegen im Tagesverlauf von zunächst vier auf sieben und in einer späteren Zählung auf zehn Verletzte, zudem wurde ein Toter gemeldet. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass noch Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Die ukrainischen Behörden nahmen Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen auf.
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Russischer Angriff auf Busse in Kramatorsk – mindestens 12 Tote, später bis zu 33 Tote
Am 8. Oktober haben russische Streitkräfte in Kramatorsk in der Oblast Donezk zwei Passagierbusse (Marschrutkas) angegriffen, die Passagiere beförderten. Nach ersten Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Oblast Donezk, Vadym Filashkin, wurden zunächst mindestens zwölf Menschen getötet. Im Tagesverlauf wurde die Zahl auf 30 Tote und 18 Verletzte erhöht; spätere Berichte sprachen von bis zu 33 Toten. Filashkin ordnete die Aussetzung des öffentlichen Nahverkehrs in Kramatorsk und Slowjansk an. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Kriegsverbrechens. Die Europäische Kommission und die Schweiz verurteilten den Angriff.