Kreml
Der Kreml ist die informelle Bezeichnung für die Regierung der Russischen Föderation, abgeleitet vom Moskauer Kreml-Komplex, in dem die Präsidialverwaltung und die Residenz des Staatsoberhaupts untergebracht sind. Der Begriff wird häufig als Metonym für die russische Exekutive und ihre außenpolitischen Entscheidungen verwendet.
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Rubio: Kein Energie-Waffenstillstand zwischen Ukraine und Russland, aber Verhandlungen möglich
US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass es derzeit keine Vereinbarung über einen Energie-Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland gibt. Zugleich sagte er, beide Seiten hätten Interesse an einer begrenzten Waffenruhe für Energie und Getreide bekundet. Rubio traf am Rande der UN-Generalversammlung in New York auch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammen.
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Selenskyj nennt 890 km eroberte und 800 km befreite Fläche – Kreml sieht keine Voraussetzungen für Friedensgespräche
In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärte Wolodymyr Selenskyj, Russland habe 2026 rund 890 km ukrainisches Territorium besetzt, die Ukraine habe im selben Zeitraum etwa 800 km zurückgewonnen. Die russischen Verluste bezifferte er auf 270.000 Personen. Er bezeichnete die Lage an der Front als nahezu eingefroren, bekräftigte nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in New York seine Bereitschaft zu einem Dreiertreffen mit Wladimir Putin und warf den russischen Generälen vor, Putin nicht die Wahrheit zu sagen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, es gebe derzeit keine Voraussetzungen für einen „Friedenspfad“ und verwies auf die Notwendigkeit von Vorarbeiten auf Expertenebene.
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Zelensky kündigt ukrainische Zustimmung zu sicherer Schwarzmeer-Passage an und wartet auf Russlands Antwort
Beim sechsten Gipfel der Internationalen Krim-Plattform am 23. September erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine habe sich auf ein Regime für die sichere Durchfahrt von Schiffen im Schwarzen Meer geeinigt und warte über Vermittler auf eine russische Antwort. Ägypten, Indien und die Türkei hätten schriftliche Vorschläge vorgelegt; diese lägen „auf dem Tisch“. Selenskyj verband die weltweit gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise mit der russischen Besetzung der Krim seit 2014.
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Selenskyj nennt Putin „Patient Zero“ des Krieges und kündigt auf der UN-Vollversammlung Anti-Raketen-Programm an
Bei seinem Auftritt vor der 81. UN-Generalversammlung in New York am 23. September hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den russischen Präsidenten Wladimir Putin als „Patient Zero“ bezeichnet, von dem die Idee des Krieges weltweit ausgehe. Er kündigte die Überstellung zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener an Südkorea an, legte dar, dass Russland Bürger aus 47 Staaten in seinem Krieg einsetze, und präsentierte das neue Anti-Raketen-Programm FREYJA mit zehn Partnerländern.
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Selenskyj und Trump beraten in New York über Energie-Waffenstillstand und Patriot-Lizenzen
Am 22. September 2026 trafen sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Präsident Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Ukraine schlug einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieinfrastruktur vor; die USA wollen den Vorschlag an Russland weiterleiten. Zudem sprachen beide über die Lizenzierung der Patriot-Produktion in der Ukraine. Selenskyj erklärte sich bereit, Trump jederzeit persönlich zu treffen, und äußerte Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter.
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Kallas kündigt Sanktionen gegen Organisatoren der russischen Dumawahl auf besetzten ukrainischen Gebieten an
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat angekündigt, Sanktionen gegen Personen vorzuschlagen, die die Abhaltung der russischen Dumawahl in den besetzten Gebieten der Ukraine ermöglicht haben. Sie bezeichnete die Abstimmung als weiteren schweren Schlag für die russische Demokratie und sprach von einer "Simulation von Demokratie". Die russische Parlamentswahl fand vom 18. bis 20. September in Russland und auf besetztem ukrainischen Territorium statt.
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Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien – Treffen in New York geplant
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat am 20. September wiederholt aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, und verwies dabei auf steigende Dieselpreise. Am 21. September schrieb Trump auf Truth Social, Russland habe die Kontrolle über seine Dieselproduktion „verloren“ und verwies auf die erfolgreichen ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien. Selenskyj signalisierte Bereitschaft zu Deeskalationsschritten, knüpfte diese jedoch an die Bedingung, dass Russland seinerseits die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstellt. Beide Präsidenten einigten sich auf ein persönliches Treffen am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.
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EU-Sanktionen gegen Russland vor Ablauf: Streit um Usmanow und Fridman blockiert Verlängerung
Das Coreper der EU konnte am 21. September 2026 erneut keine Einigung über die Verlängerung der EU-Einzelsanktionen gegen Russland erzielen. Grund ist der Streit um die Streichung der Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman von der Liste, die die Slowakei und Frankreich fordern. Ohne einstimmigen Beschluss läuft das Regime mit rund 3.000 Einträgen um Mitternacht am 22. September aus.
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Massiver Drohnenangriff auf Moskau und Oblast – Großbrand am Moskauer Ölraffinerie und Logistikkomplex
In der Nacht zum 20. September 2026 haben ukrainische Drohnen und Raketen Moskau und die Oblast Moskau angegriffen. Am Moskauer Ölraffinerie (Gazpromneft-MNPZ) im Stadtteil Kapotnja brach ein Großbrand aus, ein Logistiklager in Sofjino wurde ebenfalls getroffen. Behörden meldeten zwei Tote und sechs Verletzte in der Oblast; die Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo wurden zeitweise geschlossen.
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Trump unterzeichnet Sanktionsgesetz von Lindsey Graham gegen Russland und Iran – mit Strafmaßnahmen zur Verschleppung ukrainischer Kinder
US-Präsident Donald Trump hat am 18. September das Gesetz H.R. 5334 (Lindsey O. Graham Sanctioning Russia and Iran Act of 2026) unterzeichnet. Es verankert Sanktionen wegen der Zwangsverschleppung ukrainischer Kinder erstmals auf gesetzlicher Ebene und bündelt sie mit weitreichenden Maßnahmen gegen die russische Energie-, Finanz- und Rüstungswirtschaft. Die ukrainische Regierung begrüßte die Unterzeichnung als „wahrhaft historischen Tag“.
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US-Repräsentantenhaus verabschiedet Sanktionsgesetz gegen Russland und Iran
Das US-Repräsentantenhaus hat am 16. September 2026 den „Lindsey O. Graham Sanctioning Russia and Iran Act of 2026" verabschiedet. Das Gesetz sieht Sanktionen gegen russische Amtsträger, Oligarchen, Banken, Energieunternehmen und die Schattenflotte vor und ermächtigt Präsident Donald Trump, Zölle von bis zu 100 % auf Länder zu verhängen, die zu den fünf größten Abnehmern russischer Energie gehören. China und Indien reagierten mit scharfer Kritik, die Ukraine und Deutschland begrüßten das Gesetz.
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Le Pen: Frankreich kann Ukraine finanziell nicht mehr im bisherigen Maße unterstützen
Marine Le Pen, inoffizielle Anführerin der französischen rechtsradikalen Partei Rassemblement National, hat im Fernsehsender LCI erklärt, Frankreich könne der Ukraine aufgrund der eigenen finanziellen Lage nicht mehr die gleiche finanzielle Unterstützung wie bisher leisten. Sie betonte, dies sei „kein Akt der Feindseligkeit gegenüber der Ukraine“; Ausbildung und Ausrüstungslieferungen sollten fortgesetzt werden.
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Russischer Generalmajor Anton Grunis in der Ukraine getötet – Kiews Drohnenkräfte melden Erfolg
Der russische Generalmajor Anton Grunis, Kommandeur der 4. Selbstständigen Mot-Schützenbrigade, ist nach Angaben des Kommandeurs der ukrainischen Drohnenkräfte Robert „Madyar" Brovdi am 12. September in der Oblast Donezk getötet worden. Brovdi schrieb den Angriff dem 427. Selbstständigen Bataillon für unbemannte Systeme „Rarog" zu und bezeichnete Grunis als den siebten bestätigten russischen Kommandeur auf Brigade-, Divisions- oder Armeeebene, der von den „Vögeln" der SBS ausgeschaltet wurde. Grunis war unmittelbar zuvor bei Wladimir Putin mit der Behauptung vorstellig geworden, die Stadt Kostjantyniwka sei vollständig eingenommen worden – eine Darstellung, die die ukrainische Seite zurückweist.
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US-Justiz klagt fünf mutmaßliche Agenten russischer Geheimdienste wegen Mord- und Sabotageplänen an
Das US-Justizministerium hat fünf Personen im Zusammenhang mit russischen Geheimdiensten angeklagt. Sie sollen Auftragsmorde an russischen Oppositionellen in den USA und Europa geplant und Sabotageakte in europäischen Ländern vorbereitet haben, die die Ukraine unterstützen. Alle Angeklagten befinden sich weiterhin auf der Flucht.
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Waldai-Forum wegen ukrainischer Drohnenangriffe von Sotschi in die Region Moskau verlegt
Das jährliche Treffen des Waldai-Diskussionsklubs wird in diesem Jahr nicht wie üblich in Sotschi, sondern in der Region Moskau stattfinden. Wie die Financial Times unter Berufung auf vier Quellen berichtet, wurde die Verlegung auf Drängen der Sicherheitsdienste des russischen Präsidenten Wladimir Putin beschlossen – als Reaktion auf die verschärften ukrainischen Drohnenangriffe.
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Russischer Drohnenangriff auf Grenzübergang an der polnisch-ukrainischen Grenze
Russland hat einen Drohnenangriff auf einen internationalen Straßengrenzübergang an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine ausgeführt. Der Vorfall wirft Fragen zur Eskalation an einer Grenze zu einem NATO- und EU-Staat auf.
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Iran will laut FT modernisierte Geran-5-Jetdrohnen aus Russland – gegen Israel und die USA
Iran hat Russland nach westlichen Geheimdienstangaben um moderne Geran-5-Jetdrohnen gebeten, die aus iranischen Shahed-Drohnen weiterentwickelt wurden und möglicherweise gegen Israel und die USA eingesetzt werden sollen. Die Drohnen erreichen bis zu 600 km/h, tragen einen 90-kg-Kampfkopf und haben eine Reichweite von bis zu 1000 km. Berichten zufolge hat Russland seine Produktion reaktiver Drohnen 2026 auf über 1.400 Stück gesteigert.
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Trump verkündet Energie-Waffenstillstand zwischen Ukraine und Russland – weder Kiew noch Moskau bestätigen Abkommen
US-Präsident Donald Trump erklärte am 14. September über Truth Social, die Ukraine und Russland hätten einem gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieanlagen zugestimmt. Weder Kiew noch Moskau bestätigten jedoch ein solches Abkommen. Präsident Wolodymyr Selenskyj formulierte eine bedingte Bereitschaft und verwies auf fehlende Sicherheiten.
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Selenskyj kündigt mögliches Treffen mit Trump in New York am 21.–23. September an
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am 14. September in einem Telethon-Interview, dass er sich am Rande der UN-Generalversammlung in New York (21.–23. September) mit US-Präsident Donald Trump treffen könnte. Themen sollen ein Energie- und Seewaffenstillstand mit Russland vor dem Winter sein. Der Kreml erklärte indes, Gespräche über einen Energiewaffenstillstand würden derzeit nicht stattfinden.
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Russische Drohnenangriffe nahe polnischer Grenze: Treffer an Lokomotive eines Kyiv-Warschau-Zuges
In der Nacht zum 13. September 2026 hat Russland die Region Wolyn nahe dem Grenzübergang Jahodyn-Dorohusk mit Drohnen angegriffen. Eine Drohne traf die Lokomotive eines Passagierzugs der Strecke Kyjiw–Warschau etwa zwei Kilometer vor der polnischen Grenze. Nahe dem Grenzübergang geriet eine Tankstelle in Brand, mehrere Lastwagen wurden zerstört. Verletzt wurden nach offiziellen Angaben zwei Lastwagenfahrer; im Zug selbst kam niemand zu Schaden, weil das Personal der Ukrzaliznytsia 15 Minuten vor dem Einschlag evakuiert hatte. Ein Sonderzug mit ehemaligen europäischen Spitzenpolitikern, darunter Boris Johnson und der außenpolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, hatte den Bahnhof kurz vor dem Angriff verlassen. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk berief eine Sondersitzung des Regierungszentrums für Sicherheit ein und schloss nicht aus, dass die russische Eskalation auch polnisches Territorium treffen könnte.