Zaporizhstal
Zaporizhstal ist eines der größten Hüttenwerke der Ukraine und liegt in der Stadt Saporischschja. Das Werk produziert Stahl, Roheisen und Walzprodukte und zählt zu den führenden Stahlproduzenten des Landes. Vor der großangelegten russischen Invasion gehörte es zur Metinvest-Gruppe von Rinat Achmetow. Seit Beginn des Krieges wurde die Produktion im Werk durch Kämpfe und russische Angriffe wiederholt unterbrochen.
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Fünfter Raketenangriff auf Zaporizhstal: Werk in Saporischschja erneut mit sechs ballistischen Raketen beschossen
Russische Streitkräfte haben das metallurgische Kombinat „Zaporizhstal“ in Saporischschja am Morgen des 17. Oktober mit sechs ballistischen Raketen angegriffen. Es war der fünfte solche Angriff auf das Werk innerhalb von rund zwei Monaten; dabei wurden Energie-, Logistik- und Hochofenanlagen beschädigt, doch gab es keine Opfer unter den Beschäftigten, da diese rechtzeitig Schutzräume aufsuchten.
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Russische Raketen schalten 90 % der ukrainischen Stahlproduktion aus
Russische ballistische Raketenangriffe haben Anfang September drei große ukrainische Hüttenwerke außer Betrieb gesetzt – „Zaporischtal“ und „Kametstal“ des Metinvest-Konzerns sowie „ArcelorMittal Krywyj Rih“. Zusammen erzeugten sie rund 90 % des ukrainischen Stahls. 17 Beschäftigte kamen ums Leben, mehr als 15 000 Menschen sind von der Stilllegung betroffen.
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Kushner sieht territoriale Frage als einziges Hindernis für Ukraine-Abkommen
Der US-Sondergesandte Jared Kushner hat am 12. September 2026 in einer Videoansprache beim Yalta European Strategy Forum (YES) in Kiew erklärt, der größte Teil eines Friedensabkommens zwischen der Ukraine und Russland sei bereits ausgearbeitet. Als verbleibendes Hindernis nannte er die territoriale Frage – die Weigerung der Ukraine, sich auf die von Wladimir Putin geforderte Linie zurückzuziehen. Kushner sagte, die nächsten Schritte könnten innerhalb von zwei Wochen angekündigt werden.