Maria Lvova-Belova
Maria Lwowa-Belowa ist eine russische Staatsbeamtin, die vor allem als Kinderschutzbeauftragte beim Präsidenten der Russischen Föderation bekannt ist, ein Amt, das sie seit 2020 innehat. Davor war sie im Bereich der Sozialfürsorge im Gebiet Kemerowo tätig und leitete dort die regionale Sozialschutzbehörde. Nach der großangelegten Invasion Russlands in der Ukraine wurde ihr Name durch die Zwangsdeportation ukrainischer Kinder aus besetzten Gebieten international bekannt, woraufhin sie auf internationale Sanktionslisten gesetzt wurde.
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Elf Kinder aus besetztem Teil des Gebiets Cherson in die Ukraine zurückgebracht
Elf Kinder im Alter von 1 Jahr und 4 Monaten bis 17 Jahren sind aus dem vorübergehend besetzten Teil des Gebiets Cherson auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet zurückgekehrt. Die Rückführung wurde vom Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Oleksandr Prokudin, bekannt gegeben und von der Hilfsorganisation Save Ukraine im Rahmen der Präsidenteninitiative Bring Kids Back UA organisiert. Mehrere der Kinder berichteten von Militarisierung, Propaganda und Drohungen in der Besatzungsschule.
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Russland beantragt Auslieferung von IStGH-Präsidentin Tomoko Akane in den Niederlanden
Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat bei den niederländischen Behörden die Auslieferung der Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Tomoko Akane, beantragt. Ähnliche Auslieferungsersuchen gingen an weitere Länder und betreffen acht weitere Personen, darunter den ehemaligen IStGH-Chefankläger Karim Khan. Die japanische Regierung erklärte die Maßnahmen gegen IStGH-Vertreter für „unfair und inakzeptabel“.
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Trump unterzeichnet Sanktionsgesetz von Lindsey Graham gegen Russland und Iran – mit Strafmaßnahmen zur Verschleppung ukrainischer Kinder
US-Präsident Donald Trump hat am 18. September das Gesetz H.R. 5334 (Lindsey O. Graham Sanctioning Russia and Iran Act of 2026) unterzeichnet. Es verankert Sanktionen wegen der Zwangsverschleppung ukrainischer Kinder erstmals auf gesetzlicher Ebene und bündelt sie mit weitreichenden Maßnahmen gegen die russische Energie-, Finanz- und Rüstungswirtschaft. Die ukrainische Regierung begrüßte die Unterzeichnung als „wahrhaft historischen Tag“.