Nikolai Patruschew
Nikolai Patruschew ist ein russischer Sicherheitsbeamter und ehemaliger KGB/FSB-Offizier. Er war von 2008 bis 2024 Sekretär des Sicherheitsrats der Russischen Föderation. Zuvor leitete er von 1999 bis 2008 den Inlandsgeheimdienst FSB und gehörte zum engsten Umfeld Wladimir Putins. Er gilt als einer der Architekten der harten Linie des Kremls gegenüber dem Westen und der Ukraine.
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EU verlängert Ukraine-Sanktionen um drei Jahre und streicht Usmanow und Fridman von der Liste
Der Rat der Europäischen Union hat die Sanktionen gegen Personen, die die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben, um weitere 36 Monate bis zum 22. September 2029 verlängert. Gleichzeitig wurden die russischen Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman von der Liste gestrichen. Die Entscheidung wurde von der Ukraine scharf kritisiert; mehrere EU-Staaten wie Lettland und Estland äußerten öffentlich Unmut. Am selben Tag begnadigte der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew den Franzosen Martin Ryan, der in Aserbaidschan wegen Spionagevorwürfen inhaftiert war – Berichten zufolge im Zusammenhang mit dem französischen Drängen auf die Streichung Usmanows.
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NATO-Oberbefehlshaber: Bündnis bereit für mögliche russische Eskalation an der Ostflanke
Der Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone, hat am 19. September in Kopenhagen erklärt, die Allianz sei bereit, auf eine mögliche Eskalation durch Russland an der Ostflanke zu reagieren. Dragone sprach vor den 32 ranghöchsten Militärs der NATO-Länder und verwies auf rund 4000 Seiten Verteidigungspläne sowie den weiteren Ausbau der Streitkräfte. Die Äußerung fällt in eine Phase wachsender Warnungen aus Polen, Frankreich, den Niederlanden, Litauen und Lettland vor russischen Provokationen.