Juri Uschakow
Juri Uschakow ist ein russischer Diplomat und derzeitiger Berater des Präsidenten der Russischen Föderation. Vor seinem Wechsel in die Präsidialverwaltung bekleidete er leitende Positionen im russischen Außenministerium und war von 1998 bis 2008 Botschafter Russlands in den Vereinigten Staaten. Zu seinen früheren Ämtern zählen außerdem die des stellvertretenden Außenministers und des Sekretärs des Sicherheitsrats Russlands. In seiner aktuellen Funktion ist er für die außenpolitischen Kontakte der Präsidialverwaltung zuständig und an der Vorbereitung und Durchführung internationaler Verhandlungen beteiligt.
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Putin schlägt Trump und Xi Dreiertreffen ohne Selenskyj vor
Die «Wall Street Journal» berichtet, Wladimir Putin habe US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ein Dreiertreffen am Rande des APEC-Gipfels am 18.–19. November in Shenzhen vorgeschlagen, um den Krieg in der Ukraine auf für Moskau vorteilhaften Bedingungen zu beenden. Der Kreml bestätigte Gespräche; ein hochrangiger US-Vertreter sagte, Trump habe noch nicht zugesagt, könne der Idee aber offen gegenüberstehen. US-Außenminister Marco Rubio bestätigte am 19. Oktober in Samarkand, dass Gespräche stattgefunden hätten. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verurteilte den Vorschlag scharf und forderte stattdessen ein Format Ukraine–USA–Russland.
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Witkoff und Kushner erstmals in Kiew: USA kündigen „Winterpaket“ und Rückkehr zum trilateralen Format an
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben am 6. September erstmals seit Beginn der Verhandlungen im Februar 2025 Kiew besucht, nachdem sie am Vortag in Moskau mit Wladimir Putin gesprochen hatten. In Kiew führten sie drei Gesprächsrunden mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, an deren zweiter Runde auch die Nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens teilnahmen. Beide Seiten sprachen anschließend von „substanziellen“ Gesprächen und kündigten die Rückkehr zum Format USA–Ukraine–Russland sowie ein US-unterstütztes „Winterpaket“ für die Ukraine an. Konkrete Durchbrüche wurden nicht vermeldet; der Kreml bekräftigte seine Maximalforderungen.