Thema: Luftangriffe
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EU kündigt zusätzliche 3,3 Milliarden Euro für ukrainische Raketen und Drohnen an
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein zusätzliches Hilfspaket in Höhe von 3,3 Milliarden Euro für den Kauf von Raketen und Drohnen angekündigt. Die Mittel sollen am Freitag, den 18. September, im Rahmen des Ukraine-Unterstützungsdarlehens ausgezahlt werden. Zudem stellten die Gesprächspartnerinnen eine gemeinsame EU-Ukraine-Verteidigungsinitiative auf Basis des Raketenabwehrsystems „Freya/Freyja“ in Aussicht.
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Tschechiens Premier Babiš schlägt gemeinsames europäisches Raketenabwehrsystem „Euro Patriot“ vor
Der tschechische Premierminister Andrej Babiš hat beim Prager Verteidigungsgipfel die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Raketenabwehrsystems namens „Euro Patriot“ vorgeschlagen. Er verwies auf den Aufruf des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an Europa, eigene Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen und Drohnen zu entwickeln, und regte an, Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen in Europa zu erwerben.
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Selenskyj meldet erneuten erfolgreichen Test ukrainischer Abfangjäger gegen reaktive Shahed-Drohnen
Am 17. September gab Präsident Wolodymyr Selenskyj einen weiteren erfolgreichen Test ukrainischer Abfangdrohnen gegen reaktive Shahed-Drohnen aus russischer Produktion bekannt. Nach Angaben des Präsidenten wurde während des Tests mindestens eine reaktive Shahed abgeschossen; die Produktion der Abfangsysteme solle hochgefahren werden. Selenskyj sprach zudem über die Vorbereitung neuer offensiver Operationen gegen Russland sowie über die Lage an der Front.
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Nationalbank der Ukraine hebt Leitzins auf 16 % an
Die Nationalbank der Ukraine (NBU) hat ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 16 % erhöht. Es ist die zweite Zinserhöhung in Folge. Die NBU begründete den Schritt mit anhaltendem Preisdruck und wachsenden Inflationsrisiken, insbesondere durch kriegsbedingte Angebotsschocks.
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Russischer Drohnenangriff nahe polnischer Grenze: Warschau schickt Kampfjets
Am 17. September 2026 ist eine russische Drohne etwa 4 Kilometer von der polnisch-ukrainischen Grenze auf ukrainischem Territorium in der Oblast Wolhynien nahe dem Grenzübergang Dorohusk–Jahodyn abgestürzt oder abgeschossen worden. Polen schickte Kampfjets in die Luft, versetzte Luftverteidigungs- und Radarsysteme in Bereitschaft und ließ die Flughäfen Lublin und Rzeszów vorübergehend den Betrieb einstellen. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, die Drohne habe vermutlich eine Tankstelle getroffen; Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz kündigte eine verstärkte Aktivität von F-16-Kampfjets und Hubschraubern an.
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Russische Drohne greift ziviles Schiff unter tansanischer Flagge auf dem Weg in ukrainischen Hafen an
Am 17. September hat eine russische Drohne ein ziviles Handelsschiff unter der Flagge Tansanias auf dem Weg in einen ukrainischen Hafen im Schwarzen Meer angegriffen. Der Kapitän wurde getötet, drei weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Das ukrainische Ministerium für Entwicklung von Gemeinden und Territorien meldete den Angriff und forderte eine internationale Reaktion zum Schutz der zivilen Seefahrt.
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Ukrainische Drohnenangriffe treffen Militärflugplatz in Rostow und Ölraffinerie in Jaroslawl
In der Nacht zum 17. September haben ukrainische Drohnen nach Angaben von Präsident Selenskyj einen Militärflugplatz in Rostow am Don sowie die Ölraffinerie Slawneft-JANOS in Jaroslawl angegriffen. Am Flugplatz in Rostow wurde nach ukrainischen Angaben ein An-12, zwei An-26 und drei Hubschrauber getroffen; der Angriff auf die Raffinerie war eine gemeinsame Operation von SBU, Drohnentruppen, Militär- und Auslandsnachrichtendienst (GUR und SZR).
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Russischer Angriff auf ukrainische Bahninfrastruktur: Schäden in Berestyn und Kiew
In der Nacht zum 17. September hat Russland die ukrainische Bahninfrastruktur mit Drohnen und Raketen angegriffen. Der Bahnhof Berestyn in der Oblast Charkiw und die Ringbahn-Station Mykilska Slobidka in Kiew wurden schwer beschädigt. Verletzte gab es am Bahnhof Berestyn nicht, da sich Passagiere und Personal zum Zeitpunkt des Einschlags in einem Schutzraum befanden.
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Russischer Drohnenangriff auf Odessa beschädigt 19-stöckiges Wohnhaus und mehrere zivile Objekte
Russische Streitkräfte haben in der Nacht zum 17. September Odessa und die Oblast Odessa mit Drohnen und anderen Waffen angegriffen. Ein 19-stöckiges Wohnhaus wurde direkt getroffen, zehn Wohnungen auf den Etagen 14–16 wurden zerstört. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.
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Generalstab: 208 Gefechte an der Front am 16. September, Schwerpunkt Pokrowsk und Kostjantyniwka
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat für den 16. September 2026 (Stand 22:00 Uhr) 208 Gefechte seit Tagesbeginn gemeldet. Die meisten Angriffe verzeichnete er an den Richtungen Pokrowsk und Kostjantyniwka. Die russischen Streitkräfte setzten demnach 71 Luftschläge mit 233 gelenkten Bomben, 4.704 Kamikazedrohnen sowie 1.250 Beschüsse von Siedlungen und ukrainischen Stellungen ein.
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Ukrainische Drohnenangriffe stoppen Ölverarbeitung in den Raffinerien Sysran und Saratow
Zwei russische Ölraffinerien — Sysran und Saratow — haben nach ukrainischen Drohnenangriffen die Erdölverarbeitung eingestellt. Das berichtet Reuters unter Berufung auf drei Branchenquellen. Die Anlage CDU-6 der Raffinerie Sysran, die rund 71 % der Verarbeitungskapazität ausmacht, wurde beschädigt; Reparaturen könnten mindestens einen Monat dauern.
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Kommandeur der ukrainischen F-16-Eskadre warnt vor akutem Mangel an Luft-Luft-Raketen
Der Kommandeur einer ukrainischen F-16-Eskadre mit dem Rufzeichen „Phantom" hat den akuten Mangel an Luft-Luft-Raketen vom Typ AIM-9 und AIM-120 öffentlich bestätigt. Piloten rationierten die Munition und müssten russische Luftziele in einigen Einsätzen mit der Bordkanone des Jets bekämpfen. Zugleich fehle es an Patriot-Abwehrraketen.
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Ukraine wirft Belarus Reaktivierung von Drohnen-Signalverstärkern vor
Der Grenzschutzdienst der Ukraine hat erklärt, Belarus habe auf seinem Territorium Signalverstärker (Relaisstationen) wieder in Betrieb genommen, die russische Shahed- und Gerbera-Drohnen bei Angriffen auf das westliche Ukraine unterstützen. Dazu zählten auch Angriffe auf den Grenzübergang Jahodyn in der Oblast Wolyn nahe der polnischen Grenze. Gleichzeitig teilte der Grenzschutzdienst mit, dass von belarussischer Seite derzeit keine Angriffsgruppe für eine Invasion in unmittelbarer Grenznähe aufgebaut werde.
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Erste Drohnenabschuss über Litauen: Präsident Nausėda spricht von russischer "Gerbera"
In der Nacht zum 16. September wurde über Litauen erstmals eine Drohne abgeschossen. Nach Angaben von Präsident Gitanas Nausėda handelte es sich um eine russische Drohne vom Typ "Gerbera", die ursprünglich die Ukraine angreifen sollte, aber durch ukrainische elektronische Kampfmittel vom Kurs abgekommen war. Italienische NATO-Kampfjets des Luftpolizeieinsatzes vom Stützpunkt Šiauliai schossen sie nahe dem Dorf Pratkūnai im Bezirk Kaišiadorys ab. Der Fund von Sprengstoff an Bord erhöht die Besorgnis über künftige Vorfälle.
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Russland greift Ukraine mit 80 Drohnen in der Nacht zum 16. September an – 63 abgefangen
In der Nacht zum 16. September 2026 hat Russland die Ukraine mit 80 Kampfdrohnen angegriffen, darunter Shahed- (auch strahlgetriebene), Gerbera- und Parodia-Typen, gestartet aus Richtungen in Russland und dem besetzten Krim. Die ukrainische Luftwaffe meldete, 63 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt zu haben. Einschläge wurden an sieben Standorten registriert, herabfallende Trümmer an zwei weiteren. Am Folgetag wurden ziviler Schaden und Opfer aus mehreren Regionen gemeldet, darunter ein getroffener Reisezug und ein getroffener Linienbus.
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Drohnenangriff auf Passagierbus in Nikopol: Fünf Tote, sieben Verletzte
Ein russischer Drohnenangriff auf einen Passagierbus im Bezirk Nikopol in der Oblast Dnipropetrowsk hat am Morgen des 16. September fünf Menschen getötet und mindestens sieben verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff als Gräueltat ohne militärische Rechtfertigung. Am selben Tag traf eine russische Drohne den Passagierzug Nr. 122 auf der Strecke Kiew–Mykolajiw, wobei es keine Verletzten gab.
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Ukrainische Streitkräfte treffen Su-24-Bomber auf dem Flugplatz Saky auf der Krim
In der Nacht zum 16. September haben die ukrainischen Verteidigungskräfte nach Angaben des Generalstabs einen russischen Su-24-Bomber auf dem Flugplatz Saky auf der besetzten Halbinsel Krim getroffen. Das Ausmaß des Schadens wird noch geprüft. In derselben Operationsphase wurden Ziele in den Oblasten Donezk, Luhansk und Saporischschja angegriffen, darunter Drohnenlager, Kontrollpunkte, Munitions- und Treibstoffdepots sowie Aufklärungsstützpunkte.
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Von der Leyen kündigt gemeinsame EU-Ukraine-Raketenabwehr auf Basis von „Freyja" an
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer Rede zur Lage der Union am 16. September angekündigt, dass die EU gemeinsam mit der Ukraine ein modulares Raketenabwehrsystem auf Basis des Projekts „Freyja" entwickeln will. Außerdem sollen nicht ausgegebene Mittel aus dem SAFE-Programm in gemeinsame Projekte mit ukrainischen Rüstungsunternehmen fließen. Die EU hatte in der Vorwoche erstmals die Beschaffung amerikanischer Patriot-PAC-3-Abfangraketen für die Ukraine genehmigt.
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Russischer Drohnenangriff auf Personenzug Kyjiw–Mykolajiw am 16. September – keine Verletzten
Russische Streitkräfte haben am Morgen des 16. September den Personenzug Nr. 122 von Kyjiw nach Mykolajiw mit einer Drohne angegriffen. Dank einer Vorwarnung des Monitorings von Ukrzaliznytsia wurden alle Fahrgäste und das Zugpersonal vor dem Einschlag evakuiert; es gab keine Verletzten. Ukrzaliznytsia organisiert gemeinsam mit der Militärverwaltung des Gebiets Mykolajiw Busverbindungen für die Reisenden.
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Ukraine führt dynamische Strompreise ein – UN plant Bunker für Hilfsgüter nach Angriffen auf Lager
Die Ukraine bereitet die Einführung dynamischer Strompreise vor, die je nach Energiebörse schwanken und nur für Haushalte mit intelligenten Zählern auf freiwilliger Basis gelten. Gleichzeitig prüft die UN, humanitäre Hilfsgüter in unterirdische Bunker zu verlegen, nachdem seit Jahresbeginn zehn UN-Lager in der Ukraine durch russische Angriffe getroffen wurden.