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Russische Drohnen greifen Grenzübergang „Starokosatsche" an der ukrainisch-moldauischen Grenze an

In der Nacht zum 9. September haben russische Drohnen den internationalen Autobahngrenzübergang „Starokosatsche" in der Oblast Odessa an der Grenze zur Republik Moldau angegriffen. Bei dem Beschlag auf die Infrastruktur und das angrenzende Gelände entstanden Brände, unter der Zivilbevölkerung in der Nähe des Übergangs gab es Tote und Verletzte. Die Abfertigung von Personen und Fahrzeugen an diesem Grenzabschnitt wurde vorübergehend eingestellt; die ukrainische Seite informierte die moldauische Seite über den Vorfall.

Das Wichtigste

  • Angriff in der Nacht zum 9. September mit Kampfdrohnen auf den internationalen Autobahngrenzübergang „Starokosatsche" in der Oblast Odessa an der ukrainisch-moldauischen Grenze.
  • Drohneneinschläge trafen die Infrastruktur des Übergangs und das angrenzende Gelände und lösten Brände aus.
  • Nach Angaben der Odesaer OVA wurden zwei Menschen getötet und drei verletzt; der Grenzschutz und der Zoll nannten keine genauen Opferzahlen.
  • Rettungskräfte evakuierten 16 Menschen vom Ort des Einschlags und brachten sie an einen sicheren Ort zur vorübergehenden Unterbringung.
  • Gebäude wurden beschädigt, Busse, Lastwagen und Personenkraftwagen wurden zerstört.
  • Die Abfertigung von Personen und Fahrzeugen an diesem Grenzabschnitt wurde vorübergehend eingestellt.
  • Die Ukraine informierte die moldauische Seite über den Vorfall.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf einen zivilen Grenzübergang an der ukrainisch-moldauischen Grenze, verletzte Zivilisten und beschädigte Infrastruktur, die von zwei Nachbarländern gemeinsam genutzt wird. Damit gehört er zu den selten dokumentierten Angriffen auf einen funktionierenden internationalen Grenzposten – eine Zielkategorie, die üblicherweise außerhalb klassischer Kampfgebiete liegt. Schäden und die Aussetzung des Betriebs wirken sich auf den grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr aus und haben humanitäre sowie logistische Folgen. Über die formelle Information der moldauischen Seite hat der Vorfall zudem grenzüberschreitende diplomatische Implikationen.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 9. September schlugen von russischen Streitkräften gestartete Kampfdrohnen (BPLA) auf dem Gelände des internationalen Autobahngrenzübergangs „Starokosatsche" in der Oblast Odessa an der Grenze zur Republik Moldau ein. Die Drohnen trafen die Infrastruktur des Übergangs und das angrenzende Territorium; in der Folge brachen Brände aus, auch in größerem Umfang. Nach Angaben der Odesaer Militärverwaltung (OVA) kamen zwei Menschen ums Leben und drei weitere wurden verletzt; der staatliche Grenzschutz (DPSU) und der Staatszoll machten keine Angaben zur genauen Zahl der Opfer. Am Ort des Einschlags zerstörten die Explosionen Gebäude sowie Busse, Lastwagen und Personenkraftwagen. Rettungskräfte evakuierten 16 Menschen aus dem Gefahrenbereich und brachten sie mit Bussen an einen sicheren Ort zur vorübergehenden Unterbringung. Die Abfertigung von Personen und Fahrzeugen an diesem Grenzabschnitt wurde vorübergehend eingestellt. Die ukrainische Seite informierte die moldauische Seite über den Vorfall.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Opferzahlen werden in offiziellen ukrainischen Quellen unterschiedlich angegeben: Die Odesaer Militärverwaltung (OVA) nennt zwei Tote und drei Verletzte, während der Staatliche Grenzschutzdienst (DPSU) und die Staatliche Zollbehörde keine genauen Zahlen veröffentlichten.

Hintergrund

Beim „Starokosatsche" handelt es sich um einen internationalen Autobahngrenzübergang in der Oblast Odessa an der ukrainisch-moldauischen Grenze. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs ist die Ukraine wiederholt mit Fernangriffen durch russische Drohnen auf Infrastruktur konfrontiert. Die grenzüberschreitende Abstimmung mit Moldau gilt als aktiv: Die Ukraine hat die moldauische Seite über den Angriff informiert.