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18 ukrainische Unternehmen erhalten Ausfuhrgenehmigungen für Waffen – NSDC meldet hohe Genehmigungsquote

Der stellvertretende Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, Davyd Aloian, hat mitgeteilt, dass 18 ukrainische Unternehmen Genehmigungen erhalten haben, fertige Waffen ins Ausland zu verkaufen. Die zuständige zwischenbehördliche Kommission hat seit Februar 2026 mehr als 400 Exportanträge bearbeitet und über 90 Prozent davon genehmigt. Aloian äußerte sich auf einer gemeinsamen Veranstaltung, die der Erschließung internationaler Märkte für ukrainische Rüstungsunternehmen gewidmet war.

Das Wichtigste

  • 18 ukrainische Unternehmen haben Genehmigungen erhalten, fertige Waffen ins Ausland zu verkaufen.
  • Die zwischenbehördliche Kommission bearbeitet seit Februar 2026 Exportanträge.
  • Mehr als 400 Exportanträge wurden von der Kommission bearbeitet.
  • Über 90 Prozent der bearbeiteten Anträge wurden genehmigt.
  • Präsident Wolodymyr Selenskyj genehmigte die Zusammensetzung der Kommission und ernannte Aloian zu ihrem Leiter.
  • Kürzlich fand ein Treffen mit einer Delegation des britischen Verteidigungsministeriums zu Drone Deal, Anti-Ballistic Coalition und gemeinsamer Produktion statt.
  • Der NSDC arbeitet aktiv mit Partnern zusammen, um den ukrainischen Rüstungssektor auf internationalen Märkten zu fördern.

Warum es wichtig ist

Die Zahlen markieren einen konkreten Schritt zur Einbindung der ukrainischen Verteidigungsindustrie in internationale Rüstungsmärkte. Eine Genehmigungsquote von über 90 Prozent bei mehr als 400 Anträgen seit Februar 2026 deutet auf einen aktiven Kurs zur Ausweitung ukrainischer Waffenexporte hin. Die Erwähnung des Treffens mit dem britischen Verteidigungsministerium – einschließlich Drohnenabwehr, Raketenabwehr und gemeinsamer Produktion – zeigt, dass diese Exportausrichtung Teil eines breiteren Rahmens westlicher Verteidigungskooperation ist. Dass der NSDC selbst das Thema vorantreibt, unterstreicht den politischen Stellenwert, den die ukrainische Führung dem Export von Rüstungsgütern beimisst.

Was geschehen ist

Davyd Aloian, stellvertretender Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine und Leiter der zwischenbehördlichen Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit und Exportkontrollpolitik, trat auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Analysezentrums We Build Ukraine, von FRU Defence und Ernst & Young auf. Thema war der Zugang ukrainischer Rüstungsunternehmen zu internationalen Märkten. Laut Aloian haben 18 ukrainische Unternehmen bereits Genehmigungen erhalten, fertige Waffen ins Ausland zu verkaufen. Die Kommission prüft seit Februar 2026 Exportanträge; in diesem Zeitraum wurden mehr als 400 Anträge bearbeitet, von denen über 90 Prozent genehmigt wurden. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor die Zusammensetzung der Kommission genehmigt und Aloian zu ihrem Leiter ernannt. Im Vorfeld der Veranstaltung fand zudem ein Treffen mit einer Delegation des britischen Verteidigungsministeriums statt, bei dem die Zusammenarbeit im Rahmen der Drone Deal, der Anti-Ballistic Coalition sowie bei gemeinsamer Produktion erörtert wurde. Der NSDC erklärte, aktiv mit Partnern an der Förderung des ukrainischen Rüstungsindustriekomplexes auf internationalen Märkten zu arbeiten.

Hintergrund

Die zwischenbehördliche Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit und Exportkontrollpolitik wurde auf Beschluss von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingesetzt, der auch ihre Zusammensetzung genehmigte und ihren derzeitigen Leiter ernannte. Ukrainischen Unternehmen wurden dem Bericht zufolge in diesem Jahr erstmals Genehmigungen für Waffenexporte erteilt.