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Raketenangriff auf Kiew: eine Tote, zehn Verletzte und Schäden an der zivilen Infrastruktur

Russland hat Kiew am Abend des 26. Oktober mit ballistischen Raketen angegriffen. Nach dem Angriff wurden eine getötete und zehn verletzte Person gemeldet; Stationsch Metro „Lisowa“, ein Universitätswohnheim, medizinische Einrichtungen und Wohngebäude wurden beschädigt. Wegen möglicher weiterer Angriffe warnten die ukrainischen Behörden.

Das Wichtigste

  • Die Luftwaffe warnte um 21:41 Uhr vor ballistischen Waffen aus Brjansk.
  • Um 21:44, 21:45 und 21:46 Uhr wurde über Raketen Richtung Kiew aus dem Gebiet Tschernigiw gemeldet.
  • Eine Rakete traf den Campus eines Kiewer Universitäts; weitere Treffer wurden nahe dem Park „Kijoto“, der Metrostation „Lisowa“ und in Wohnhäusern verzeichnet.
  • Kiews Bürgermeister Witalij Klitschko meldete um 23:24 Uhr einen Toten und zehn Verletzte; neun Verletzte wurden hospitalisiert.
  • Die meisten Verletzten waren Studenten eines Universitätswohnheims.
  • Zwei Rettungskräfte – ein Paramedic und ein Notfallmedizintechniker – wurden verletzt; ein Rettungswagen wurde beschädigt.
  • Während der Nacht und in der folgenden Nacht drohten weitere ballistische Angriffe und Drohnenangriffe.

Warum es wichtig ist

Der Angriff tötete eine Person und verletzte zehn Menschen, vor allem Studenten. Er beschädigte Einrichtungen, die für den Alltag und den Betrieb der Stadt zentral sind: die Metrostation „Lisowa“, ein Universitätswohnheim, medizinische Einrichtungen, Wohnhäuser und einen Rettungswagen. Die Warnungen vor weiteren Raketen- und Drohnenangriffen machten die Lage in den folgenden Nächten zusätzlich unsicher. Selenskyj verband den Angriff mit Verzögerungen bei der Luftverteidigung und forderte Werkzeuge, mit denen russische Abschussanlagen vor dem Start zerstört werden können.

Was geschehen ist

Russland griff Kiew am Abend des 26. Oktober mit ballistischen Raketen an. Die Luftwaffe warnte um 21:41 Uhr vor dem möglichen Einsatz ballistischer Waffen aus Brjansk. Anschließend meldete sie um 21:44 Uhr eine Rakete aus Richtung Tschernigiw auf Kiew sowie um 21:45 und 21:46 Uhr weitere Raketen auf demselben Kurs. In Kiew waren Explosionen zu hören. Die Treffer lagen auf dem Gelände eines Universitäts sowie nahe dem Park „Kijoto“, der Metrostation „Lisowa“ und in Wohngebäuden. Laut ukrainischen Angaben befanden sich dort keine Militärobjekte. In der Folge wurde die Station „Lisowa“ beschädigt; außerdem meldeten Behörden Schäden an einem Universitätswohnheim, medizinischen Einrichtungen und einem Wohnhaus. Witalij Klitschko meldete um 23:24 Uhr einen Toten und zehn Verletzte, von denen neun hospitalisiert wurden. Die meisten Verletzten waren Studenten. Eine auf dem Weg zu einem Einsatz befindliche Rettungswache wurde unter Beschuss genommen; ein Paramedic und ein Notfallmedizintechniker wurden verletzt, während sie weiter arbeiteten, und ein Rettungswagen wurde beschädigt. Bei den Rettungsarbeiten bestand die Gefahr, dass weitere Menschen unter Trümmern lagen. Die ukrainischen Behörden warnten vor möglichen weiteren ballistischen Angriffen in derselben und der folgenden Nacht. Parallel wurde eine separate Attacke mit Shahed-Drohnen gegen Kiew und weitere ukrainische Städte und Gemeinden gemeldet.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainische Berichterstattung betont die menschlichen Folgen: den death, die Verletzungen von Studenten und Rettungskräften, die laufenden Rettungsarbeiten sowie Schäden an zivilen Einrichtungen. Die ukrainische Führung weist darauf hin, dass die Einschläge in dicht besiedelten Gebieten nahe einem Universitäts, dem Kijoto-Park, einer Metrostation und Wohnhäusern occurred, ohne dass sich in der Nähe Militärobjekte befanden. Sie stellt den Angriff zudem mit Verzögerungen bei der Unterstützung der Luftverteidigung in Verbindung.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Internationale Berichte konzentrieren sich auf den Raketenstart, die Warnsequenz, ви explosions, die Opfer, die Schadensstellen und die fortdauernde Gefahr weiterer Angriffe. Besonders hervorgehoben wird die attackierte Rettungswache, die auf dem Weg zu einem Einsatz unter Beschuss geriet, sowie die Schäden an Universitäts- und Verkehrsinfrastruktur.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Zahl der Verletzten stieg im Verlauf des Abends: Frühere Berichte nannten sieben, um 23:00 Uhr waren es acht und um 23:24 Uhr zehn.

Hintergrund

Die Luftwaffe gab die erste Warnung vor ballistischen Waffen um 21:41 Uhr aus. Danach meldete sie um 21:44, 21:45 und 21:46 Uhr Raketen aus Richtung Tschernigiw. Die Station „Lisowa“ ist die Endstation der Swjatoschynsko-Browarska-Metrolinie. Die benachbarte Station „Tschernyhiwska“ war in der Vorwoche durch einen Angriff beschädigt worden und mehrere Tage geschlossen. Parallel wurde eine separate Attacke mit Shahed-Drohnen gegen Kiew und weitere ukrainische Städte und Gemeinden gemeldet.